Das Projekt - Rittergut / Allodium Cronheim

Wappen der Herren von Cronheim

Das Rittergut in Cronheim hat vieles in seiner etwa 900-jährigen Geschichte erlebt. Könnten die Mauern sprechen könnten sie uns davon berichten. Leider sind die Mauern stumm, was jedoch nicht bedeutet, dass sie nicht mit uns kommunizieren können. Man muss lediglich ihre Zeichensprache verstehen und sie richtig interpretieren.

Beim Projekt Rittergut / Allodium Cronheim geht es uns zwar in erster Linie darum das historische Gebäude wieder zu sanieren, doch hören wir auch zu wenn uns die Mauern wieder einmal eine ihrer faszinierten Geschichten erzählen. Um diese Geschichten jederman verständlich zu machen publizieren wir hier hin und wieder etwas darüber was uns die alten Gemäuer über ihre Geschichte oder jener des Ortes, der Gegend und deren Bewohner erzählen.

Wappen der Herren Geben-Schüser

...unsere neueste Publikation

Die Erstnennung Cronheims geht um das Jahr 1140 zurück. Es war die Zeit als Konrad von Staufen als Erster dieses bedeutsamen Geschlechts den deutschen Königsthron bestieg. Sein Vater, Herzog Friedrich von Schwaben, hatte die Stammburg der Staufer bei Göppingen errichtet von wo aus er und seine Söhne das staufische Machtimperium ausbauten. In der Reichsburg in Nürnberg lag einer der Schlüssel zu ihrem Erfolg, weshalb sie diese exakt um die Zeit der Erstnennung Cronheims zu einer Königspfalz ausbauten. Besteht darin eventuell ein Zusammenhang? Welche Reisewege benutzten die Staufer um von ihrer Stammburg bei Göppingen zu ihrer Pfalz in Nürnberg zu gelangen? Lesen Sie mehr darüber auf unserer Publikationen und News Seite:

Vision & Mission

Vision: Wir geben dem wohl bereits um 1140 errichteten Allodium in Cronheim seine heute grösstenteils vergessene historische Identität zurück. Das 1749 vom fürstbischöflichen Baubeamten, Hofbildhauer und Architekten Matthias Seybold, im Stil des Spätbarock umgebaute Herrenhaus soll zum Schmuckstück der Gemeinde werden und die lange Geschichte des Ortes würdevoll verkörpern.

 

Mission: Die geplanten Renovierungsarbeiten sollen eng mit den denkmalamtlichen Behörden des Landes Bayern und Fachfirmen abgestimmt werden um den größtmöglichen Erfolg der Renovierungsarbeiten sicherzustellen. Als Grundsatz soll Reparatur vor Austausch gelten.   

Gesucht wird

Das Westtor (Bildmitte)

*** NEU *** Wo immer möglich verwenden wir historisches Baumaterial. Nach Absprache mit dem Landesamt für Denkmalschutz würden wir gerne Teile der alten Umfassungsmauer im Westen wieder herstellen. Dort befand sich nach unseren Recherchen auch ein großes Tor. Die Torpfosten waren früher üblicherweise aus behauenen Sandsteinquadern hergestellt. Wenn es uns gelingt entsprechendes Baumaterial zu finden, planen wir das Westtor sowie Teile der alten Mauer wieder aufzubauen. Falls Sie zufällig alte Sandsteinquader aus einem Abbruchhaus haben sollten melden Sie sich bitte.

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