Schloss & Allodium Cronheim

Wappen der Herren von Cronheim

Es war wohl kein geringerer als Konrad I. von Staufen, der spätere König, welcher in der ersten Hälfte des zwölften Jahrhunderts an dieser Stelle einen Königshof errichten ließ. Damit konnte er entlang einer wichtigen Handelsstraße auf eigenem Land von der Stammburg Hohenstaufen bei Göppingen Richtung Osten nach Nürnberg reisen, ohne dabei Abenbergisches Gebiet betreten zu müssen.

Das Gebäude hat vieles in seiner langen Geschichte erlebt. Könnten die Mauern sprechen, könnten sie uns davon berichten. Obgleich die Mauern stumm sind sprechen sie zu uns. Mit Faszination lesen wir die Zeichen welche sie uns dann und wann senden. Um diese Geschichten jedermann verständlich zu machen publizieren wir hier hin und wieder etwas darüber was uns die alten Gemäuer über ihre Geschichte oder jener des Ortes, der Gegend und deren Bewohner erzählen.

Wappen der Herren Geben-Schüser

Cronheim - Ein Dorf zwei Schlösser

Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass im kleinen Dorf Cronheim nicht ein sondern gleich zwei Schlösser stehen. Ein Neues und ein Altes Schloss. Das neue Schloss kennt wohl jeder der Cronheim besucht hat, das alte aber kaum jemand, obwohl man fast unweigerlich daran vorbei läuft - der alte Pfarrhof. Dieser wurde 1749 nach Plänen von Matthias Seybold so genial umgebaut, dass es mehr als nur einen flüchtigen Blick braucht um seine wahre Identidät zu erkennen. Dieser alte Hof war der Sitz des Ortsadels in Cronheim bevor dieser zwischen 1403 und 1411 in den Neubau des heutigen Schlosses etwas weiter westlich davon umzog. Hier war es also auch wo sich der berühmte Raubritter Eppelein von Gailingen für eine gewisse Zeit versteckt hielt.

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Vision & Mission

Vision: Wir geben dem wohl bereits um 1140 errichteten Allodium in Cronheim seine heute grösstenteils vergessene historische Identität zurück. Das 1749 vom fürstbischöflichen Baubeamten, Hofbildhauer und Architekten Matthias Seybold, im Stil des Spätbarock umgebaute Herrenhaus soll zum Schmuckstück der Gemeinde werden und die lange Geschichte des Ortes würdevoll verkörpern.

 

Mission: Die geplanten Renovierungsarbeiten sollen eng mit den denkmalamtlichen Behörden des Landes Bayern und Fachfirmen abgestimmt werden um den größtmöglichen Erfolg der Renovierungsarbeiten sicherzustellen. Als Grundsatz soll Reparatur vor Austausch gelten.   

Gutshausretter gesucht

Die Immobilienpreise sind in den letzten Jahren gewaltig gestiegen. Bezahlbaren Wohnraum zu finden wird immer schwieriger. Eine Alternative zum Neubau oder Kauf einer gewöhnlichen Immobilie, ist der Kauf eines denkmalgeschützen Gebäudes. Viele schrecken von den Auflagen und den Risiken einer Renovierung zurück, weshalb diese Immobilien in manchen Fällen günstig zu haben sind. Auf eine moderne Ausstattung, wie zum Beispiel eine Zentralheizung, einem modernen Badezimmer, einer Einbauküche etc. braucht man auch beim Leben in einem Denkmal nicht zu verzichten. Am einfachsten ist das offene Gespräch mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde zu suchen. Dort erfährt man sehr schnell was möglich ist und was nicht. Es gibt sehr qualifizierte Mitarbeiter in den Denkmalämtern die auch beratend zur Seite stehen.. Fragen kostet in diesem Fall nichts. Unsere Erfahrung mit den Behörden ist durchweg positiv. Für diejenigen die sich auch mit dem Gedanken befassen ein Stück Kulturerbe zu erhalten und zu altem Glanz zu verhelfen teile ich hier ein paar Links die Euch zu Plattformen der jeweiligen Bundesländer bringen wo solche Immobilien angeboten werden (einfach aufs entsprechende Wappen klicken):

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© M. Schäfer