Familien & Geschlechter

Auf dieser Seite möchte ich Informationen über Familien und Geschlechter teilen, die ich bei meinen Forschungen mit einbezogen habe. Speziell die Zeit vor dem 14. Jahrhundert lässt viel Spielraum für Interpretationen, die selbst in neueren Publikationen häufig von alter Sekundärliteratur übernommen wird. Das mag per se nicht schlecht sein. Dennoch gilt Vorsicht zu genießen. Ich habe mir die Arbeit gemacht und meine Forschungen, wenn immer möglich, auf Urkunden und Dokumente aus der Zeit gestützt. Aber auch dies birgt Gefahren, da Urkundenfälschung zur damaligen Zeit nichts außergewöhnliches war. Leicht gerät man dabei auf einen falschen Pfad.

Was ich hier publiziere sind erste Erkenntnisse. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren. Also lieber Leser, nur zu, wenn Du etwas in Frage stellst was ich hier geschrieben habe. Für qualifizierte Diskussionen bin ich immer offen.

Die Herkunft der Freiburger Familie namens Geben

CHTUNG: D E R Z E I T   I N   B E A R B E I T U N G ! 

 

J.P.J. Gewin hat bereits vor Jahren die These aufgestellt, dass die einst im Freiburger Raum beheimatete Familie Geben vom Reichsküchenmeister Heinrich I. von Rothenburg abstammen muss. Bei seinen Forschungen stellte ich Lücken und Fehler fest welchen den von ihm erstellten Stammbaum in einigen Punkten widerlegt. Dennoch scheint seine Theorie im Ansatz richtig zu sein, obgleich dies ganz anders ablief als es von ihm dargestellt wird. Hier möchte ich einige Korrekturen und meine Ansicht publizieren. Wichtig dabei scheint mir den Zusammenhang mit den Herren von Klingenberg darzustellen, den Herr Dr. Gewin völlig außer Acht ließ. Dieses Geschlecht expandierte in den ersten drei Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts außergewöhnlich stark indem sich Zweige der Familie in anderen Teilen des Reichs niederließen. Eine Schlüsselrolle bei der sehr komplizierten Zuordung spielen dabei die sehr seltenen Vornamen Iring und Gebeno. Von den "Iringern" habe ich herausgefunden, dass sie über sehr einflussreiche Kontakte im Bistum Würzburg verfügten, aber auch mit dem Bistum Mainz verbunden waren. Auf die Iringer wurde ich durch eine Urkunde vom 1. Juni 1201 aufmerksam worin Iring eindeutig als der Bruder des Reichsküchenmeisters Heinrich von Rothenburg genannt wird. Zwar war auch Gewin diese Urkunde bekannt doch da sie nicht in seine Theorie passte ignorierte er diese mit sehr waghalsigen Behauptungen. Anhand der "Iringer" war es nun möglich den Stammbaum bis zum Beginn des 12. Jahrhunderts in dieser Gegend nachzuweisen. Was jedoch stimmt ist, dass das Freiburger Geschlecht Geben in der Tat mit dem ersten Schultheiss Heinrich I. von Rothenburg abstammte. Die Frage jedoch bleibt weshalb der Titel nicht auch Iring verliehen wurde. Den Übernamen Gebino, den wir immer wieder bei den Abkömmlingen des Küchenmeisters finden, liefert einen weiteren Anssatzpunkt zur Erforschung der Herkunft des Freiburger Adelschlecht der Herren Geben. J.P.J. Gewin leitet den seltenen Übernamen Gebino von einer bei Moosburg im Oberbayerischen stammenden Familie her ab und konstruiert über die Grafen von Moosburg eine Abstammung in den Hochadel. Ich möchte an dieser Stelle eine Gegenthese vorstellen. Zwar glaube ich nicht an eine Abstammung aus dem Hochadel, doch ganz unbedeutend waren sie dennoch nicht, obgleich ich sie eher als Ministeriale einordne. 

 

Bei meinen Studien fiel mir auf, dass die ersten tatsächlich gereifbaren Stammväter der "Iringer" in der Zeit um 1100 sich immer wieder im Umfeld der Grafen von Comburg, den Grafen von Bergtheim, den Grafen von Wertheim und Rieneck zu finden waren. Doch dies passte nicht so richtig in die Theorie Gewins. Dr. Joseph Aschbach lieferte mir in seiner Arbeit "Geschichte der Grafen von Wertheim" einen entscheidenden Hinweis. Er schreibt zum Ort Wertheim: "Urkundlich fest steht , dass, Wertheim im Jahr 1009 dem Bischof von Würzburg gehörte und derselbe mit Bewilligung des Kaisers Heinrich II. den Ort mit dem Marktrechte beschenkte. Da der damalige Bischof Heinrich I. aus dem Hause der mächtigen Grafen von Rotenburg war, so meint man, dass er in Folge von Erbschaft von seiner Familie den Ort Wertheim erhalten habe: denn den Grafen von Rotenburg (Anm. = Comburg) hätte bis dahin derselbe zugehört." Er behauptet zugleich, dass die Grafen von Wertheim und die Grafen von Rieneck gleichen Ursprungs sind. Wen er genau mit Graf Udo meint, von dem die Wertheimer und die Grafen von Rieneck abstammen sollen, ist nicht ganz klar. Wenn er eventuell Udo mit Otto von Babenberg gleichsetzt macht diese Herleitung für mich Sinn. Er würde damit der Theorie J.P.J. Gewins einen Schritt entgegen kommen der die "Küchenmeister" von den Robertinern abstammen lässt (Popponen). Das wäre jedoch Hochadel was ich für die Küchenmeister jedoch ausschliesse - oder zumindest stark anzweifle. Nichts desto trotz hätten wir somit die Grafen von Comburg/Rothenburg mit den Grafen von Wertheim und Rieneck unter einen Hut gebracht. Die Wertheimer stammten nach heutiger Meinung direkt von den Reginbodonen ab. Die Grafen von Bergtheim waren durch eine einflussreiche Heirat mit den Reginbodonen verwandt. Ihr Stammsitz Bergtheim im ehemaligen Ipfgau lag knapp 10 Kilometer nördlich von Neustadt an der Aisch. Die Ehefrau von Burchard, des ersten bekannten Grafen von Bergtheim, war Beatrix. Sie war die Tochter und Erbin des Mainzer Stadtgrafen Gerhard. Ein entscheidender Hinweis, denn sein Bruder, der ebenfalls Stadtgraf von Mainz war, hiess Gebino. Gebino hatte wohl keine Kinder, denn das Erbe ging alleine an Beatrix, die Tochter seines Bruders Gerhard. Das Paar hatte zwei Kinder. Graf Hermann von Bergtheim und Graf Gerhard II. von Bergtheim und Velburg. In der ersten bekannen Urkunde des Grafen Burchard von Bergtheim aus dem Jahr 1108  übertrug er zu seinem und dem Seelenheil seiner Eltern durch die Hand Gebinos von Uffenheim dem Kloster Michelsberg bei Bamberg Güter zu Richpach (Oberreichenbach). Doch wer war dieser Gebino von Uffenheim dessen Name für unsere Forschung so entscheidend ist? Und wie stand dieser zu den Iringern?

Analyieren wir zu diesem Zweck Urkunden die ich über Namensvetter die als Vorfahren für jenen Gebeno von Uffenheim in Frage kommen könnten. Erster Namensträger dieses seltenen Vornamens war wohl ein Gepini der um 1030 in einer Urkunde als Zeuge erscheint, worin die Eheleute Meginfrit und Pilatrud sowohl eine Leibeigene als auch ihre eigene Tochter dem Kloster St. Emmeram bei Regensburg zu Eigen gaben.

Um 1062 findet sich ein Gezini de Wilheim in einer Schenkungsurkunde des adligen Adalbert an das Kloster Benediktbeuren. Dieser Gezini ist wohl jener Gebino von Weilheim den J.P.J. Gewin als Ahnherr ansieht. In einer Urkunde aus der Zeit um 1063 taucht mit Gebeno von Winterbach, ein weiterer Gebino auf. Dieser steht im Zusammenhang mit dem Bistum Augsburg. Dieser Gebino hatte einen Sohn namens Gebehard der ebenfalls in der Urkunde genannt ist. Dies könnte ein Hinweis auf den Mainzer Stadtpräfekten sein. Wie bereits erwähnt hiess dessen Bruder Gerhard. Die Ortschaft Winterbach liegt im Landkreis Dillingen an der Donau ca. 280 KM süd-östlich von Mainz und rund 100 KM nord-westllich von Weilheim und passt daher weder richtig zu Gebino von Mainz noch zu Gebino von Weilheim. Dennoch ist es möglich, dass es sich bei Gebino von Winterbach um Gebino von Weilheim handelt. Die Erklärung dafür liegt beim Bistum Augsburg. Dort war zu dieser Zeit Norbert von Weilheim Dompropst. Für den Mainzer Gebino spräche der Name seines Sohnes.

1066 finde ich eine Urkunde worin ein Gebenonis als Vogt Kaiserin Agnes auftritt als diese Stiftungen an das Naumburger Stift machte. Leider lässt diese Urkunde keine wirkliche Bestimmung vom Herkunftsort jenes Gebinos zu. Es kann sowohl eine Person aus dieser Gegend gewesen sein, es kann aber auch ein Vertrauter von ihr gewesen sein, der sie auf ihrer Reise begleitete. Letzters könnte für Gebino - dem Stadtpräfekten von Mainz zutreffen. Deutlich ist eine Urkunde von 1069. Diese nennt Gebeni prefectus urbis - ohne Zweifel den Mainzer Gebino. Ebenso wird er in Urkunden im Jahr 1071, 1081 und letztmals 1083 genannt. Um 1065 schenkt Noppo, ein Vasall des Bischofs Altwin von Brixen ein Gut in Sankt Georgen. Unter den Zeugen ist ein Gebolf. Hier handelt es wohl um Norbert von Weilheim und dessen Bruder Gebino. Interessant ist eine weitere Schenkung dieses Norberts um das Jahr 1070. Dabei schenkte er ein Gut in Thalhausen und eine Mühle in Ehing bei Laufen an der Salzach dem Sitft Brixen. Jenes Gut hatte er zuvor von Jakob und dessen Ehefrau Oticha erhalten. Diese Oticha war angeblich in erster Ehe mit Graf Poppo von Rott verheiratet. Weitere Urkunden die dem Gebino von Weilheim zugeordnet werden dürfen gibt es aus den Jahren 1071, 1073, um 1074, 1075, 1083 als Gebeno de Rotse, 1085, und um 1098 gemeinsam mit seinem Bruder Adelbert

EIne Schenkung um das Jahr 1079 des Marcuuardus de Uuieri zum Seelenheil seines Vaters Robert und seines Bruders Gebeno an das Kloster St. Emmeram ist nicht einfach zuzuordnen. Dieses Uuieri wird als Weihern im Landkreis Wörth an der Donau zugeordnet. Es könnte sich aber auch um Weyarn an der Mangfall handeln. Dort herrschten die Herren von Falkenstein die mit den Weilheimern verwandt waren. Als Zeugen erscheinen dort auch ein Penno (möglicherweise Bernhard von Weilheim) und ein Özi (wohl von Klenau) was für diese Theorie spräche. Doch all dies liefert noch immer keinen Eindeutigen Hinweis auf die Herkunft des Gebino von Uffenheim.

Auf Grund des Ortes Uffenheim vermute ich eher, dass er aus dem Umfeld der Reginbondonen stammt. Gebino von Uffenheim finden wir wohl bereits 1090, obgleich nicht exakt mit diesem Namen, sondern als "Gebezo" am Ende der Zeugenreihe in der Stiftungsurkunde des Klosters Comburg durch Burchard von Comburg. Dort finden wir etwas weiter vorne auch einen Richolf. In diesem Richolf erkenne ich Richolf von Stammheim den wir in den Folgejahren stets gemeinsam mit Iring und Bern antreffen. Richolf gehört auf jeden Fall zur Familie. Dies wird in einer Urkunde aus dem Jahr 1165 deutlich. Darin vermachte sein gleichnamiger Sohn Einkünfte unter anderen an seinen Cousin Rudolf von Bischwind - also den Zabelsteinern. Auch aus dem Jahr 1097 ist mir eine Urkunde bekannt die Gebino von Uffenheim als "Gebini" nennt. Darin übergab Abt Mangold vom Stift St. Jakob zu Mainz seinem Kloster die Kirche zu Merxheim (Mergentheim?), die zur einen Hälfte von Kuneza geschenkt, zur anderen Hälfte vom Edelfreien Ludwig abgekauft worden war. Mergentheim tritt in den Folgejahren ständig im Zusammenhang mit der Familie auf. Es ist wohl kein Zufall, dass die Ehefrau des Grafen Heinrich von Rothenburg eine "Gebe von Mergentheim" war. Durch jenen Gebezo / Gebino von Uffenheim und dessen Wirkungskreis im Umfeld der Reginbondonen lässt sich weit schlüssiger der seltene Vorname Gebino, den wir hin und wieder in der Ahnreihe der "Püssensheimer" finden, erklären. Eine Ortschaft namens Bergtheim liegt lediglich 6 Kilometer entfernt von Püssensheim, jenem Ort von dem wir erstmals gesicherte Hinweise haben, dass dort die Iringer einen Wohnsitz hatten. 

 

Aschbach zeichnet eine sehr interessante Karte der Machtbereiche vor dem Anfang des 12. Jahrhunderts die ich mit einigen persönlichen Kommentaren hier teilen möchte da sie einige kleinere Fehler enthält:

  • In Waldsassen und im Taubergau: die Grafen von Rieneck, von denen ein Zweig aber auch am Rhein mächtig war (ohne Zweifel ein ganz  nah verwandter Stamm der Grafen von Wertheim),
  • im Norden von Waldsassen, im Grabfeld die mächtigen Grafen von Henneberg, 
  • im südlichen Theil vom Taubergau und in den benachbarten Gauen die Herren und Grafen von Hohenloh (Anmerkung: im 12. Jahrhundert trugen die Herren von Hohenlohe noch keinen Grafentitel. DIesen erhielten sie erst Mitte des 15. Jahrhunderts! Ihren Aufstieg verdanken sie meines Erachtens dem Untergang der Schenken von Schüpf und den Küchenmeistern), zwischen ihnen und den Grafen von Wertheim sassen die Dynasten von Schipfe, von Bocksberg, von Krautheim, von Zimmern: (Anmerkung: Die Herren von Zimmern gehören laut H. Bauer zu den Sighardingern. Ihre Stammnamen waren Sigbot und Tragbot. Sie waren mit den Herren von Gamburg, Lauda und wohl auch Krensheim stammesverwandt. Letztere waren wiederum durch Heirat mit den Küchenmeistern verwandt. Aus der Krensheimer Linie ging die Königsheimer Linie hervor. Sie waren die Stammväter der Freiburger Geben.)

  • Östlich von Waldsassen im Weringau und dessen Nachbarschaft lagen die Besitzungen der Herren von Thüngen und von Trimberg,

  • im Ipfgau erhoben sich die mächtigen Grafen von Castell

  • westlich vom Taubergau in Wingarteiba zeichneten sich die Herren von Düren aus
  • und davon westlich im Odenwald und im Maingau die Schenken von Erbach, die Grafen von Lindenfels, die Dynasten von Breuberg, die Schenken von Klingenberg und Prodzelten, die Herren von Collenberg (Anmerkung. Aschbach unterscheidet hier zwischen den Klingenbergern, den Collenbergern und bereits zuvor von den Schenken von Schüpf. Es lässt sich jedoch belegen, dass die Schenken von Schüpf und die Klingenberger eines gemeinsames Stammes sind. Ich halte sie sogar als Nebenlinien der Homburger / Püssensheimer), die Herren von Hanau, die Herren von Büdingen u. a.

Zurück zu den Iringern. Die ersten Belege über Träger dieses sehr seltenen Namens finden sich bereits 741 in einer St. Galler Urkunde worin Beata die Tochter des Rachinberts und Gemahlin des Landolds Güter und Hörige dem Stift übertrug. Diese Urkunde vom 19. November wurde von einem Mönch namens Iring (Hirinchus) verfasst. Das Kloster St. Gallen hatte um diese Zeit eine zentrale Stellung im Herzogtum Alemanien, oder Schwaben wie man wohl heute eher sagen würde. Es wurde nach der völligen Unterwerfung der Alemannen beim so genannten Blutgericht von Cannstatt 746 zur Existenssicherung des Alamannischen Adels verwendet die ansonsten den Christlichen Glauben ablehnten. Durch eine Schenkung und die gleichzeitige Wiederbelehnung mit ihrem zuvor gespendeten Vermögen konnten sie den von den Franken geforderten Enteignungen entgehen. Formell würde man sagen, sie waren zwar nicht länger Eigentümer aber Besitzter ihres Eigentums und konnten so mit einer förmlichen jährlichen Abgabe wie vorher über ihren Besitz verfügen. Man muss sich im Klaren über die damalige Situation sein. St. Gallen war das erste Kloster in ganz Schwaben und wurde erst 719 gegründet!!! Es gab zwar bereits zuvor das Kloster Säckingen doch zum einen war das ein Frauenkloster und zum anderen lässt sich darüber streiten ob es tatsächlich auf Alemannischem / Schwäbischen Gebiet stand. Zu diesem Thema hatte ich vor ein paar Jahren eine Publikation geschrieben worin ich vertrat, dass das Kloster Säckingen unter Chlodwig I. (466 - 511) nicht erst unter Chlodwig II.(634 - 657) gegründet wurde. Es befand sich auf einer Insel mitten im Rhein. Man darf dabei nur nicht den Fehlter machen und zu denken, dass der Rhein schon immer so floss. Der rechte Rheinarm der Insel ist heute zugeschüttet und existiert nicht mehr. Säckingen ist also keine Insel mehr und gehört heute wie selbstverständlich zu Baden Württemberg. Der Linke Rheinarm bildet heute die Grenze zwischen Deutschland und Schweiz. Dieser war jedoch zur Zeit der Gründung des Klosters der kleinere Seitenarm. Der Hauptarm war jener rechte Arm. Das konnte ich an Hand einer alten Zeichung sogar belegen. Erst mit der Rheinbegradigung wurde der nebenarm zum Hauptstrom. Demnach ist es wohl eher wahrscheinlich, dass zur Gründungszeit das Terretorium nicht zu Schwaben sondern zu Burgund gehörte. Dies nur nebenbei bemerkt. Wir können deshalb vermuten, dass jener Iring, wenn er nicht ein Schwabe oder Alemanne war, ihnen jedoch sehr nahe stand. Ansonsten hätte er wohl im alemannisch dominierten St. Gallen keinen leichten Stand gehabt. Einen ersten Hinweis auf einen "Iringer" im Ostfrankenreich finden wir in einer Schenkungsurkunde vom 3. Mai 800. Darin schenkte Amalbirg, die Tochter des Adelher, der Kirche in Würzburg ihr gesamtes Eigen und Erbe im Grabfeld und im Taubergau. Auffallend in der Urkunde hier ist, dass darin Männer aus dem als "Sieghardinger" bezeichneten Clan gemeinsam mit einem Iring unter den Zeugen finden. Diese Sieghardinger, die sich leicht an ihrem stets widerholdenden Vornamen Sighard identifizieren lassen, hatten ihren Machtbereich im Chiemgau, darüber hinaus auch in anderen Gebieten; dazu gehörten Gebiete im Pinzgau, im Pongau, im Salzburggau – dort im Wesentlichen im Flachgau – im Eisacktal, im Inntal und im Pustertal. In der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts waren die Sieghardinger Grafen von Ebersberg und Markgrafen von Krain. Auch die "Iringer" werden zu den Sieghardingern gezählt. So sieht es zumindest Wenskus Rerinhard (Sächsischer Stammesadel und fränkischer Reichsadel). Es fällt sofort auf, dass in diesen Gebieten die "Geben" von J.P.J. Gewin herstammen sollen. Die Iringer im Herzogtum Ostfranken, das vormals zu Alemannien gehörte (dies reichte einst hinauf bis Fulda), finden wir nach 800 permanent in Urkunden. So um 823 als ein Iring eine Schenkung "in pago sua Chizzinga (Kitzingen - Ipfgau) im Ort Lullifeld (Lullubach - Tullifeld) an das Kloster Fulda machte. Diese Urkunde liefert einen wichtigen Hinweis "in pago sua Chizzinga" - "in seinem Gau Kizzingen". Kitzingen war der Hauptort im Ipfgau. Im Ipfgau hatten nicht nur die Grafen von Bergtheim ihren Stammsitz auch Püssensheim gehörte zum Ipfgau. Der Ipfgau grenzte im Süden an den Ran- und den Gollachgau (mit dem Hauptort Rothenburg), im Westen an den Badanachgau und das Gozfeld, im Norden an das Volkfeld (Folcfelt mit dem Hauptort Bamberg) und im Osten an den Radenzgau (mit dem Hauptort Forchheim). Am 1. Juli 842 bezeugte ein Iring die Schenkung des Priesters Egino an Fulda. 848 übergibt wohl der selbe Iring mit seiner Frau Fridapurc und ihrem gemeinsamen Sohn Meginhard ihren Besitz bei Ried bei Tannkirchen dem Kloster Fulda. Eine Urkunde von 883 bringt uns nun nich nur nach Freising, also in den Wirkungskreis den J.P.J. Gewin für den Ursprung der Gebinos hält, es zeigt gleichzeitig einen Meginhardus Palatinus comes - ein Graf - also den Hochadel. Wenn es also jener Meginhard identisch mit dem Meginhard von 848 ist gehörte sie dann tatsächlich zum Hochadel. Das es wohl jener Meginhard war zeigt ein weiterer Zeuge in der Urkunde. Dieser hatte nämlich den Namen Iring. In einem Diplom König Arnulfs von Kärnten wird am 26. Juni 890 sein ehrwürdiger Ministerial Graf Iring - "noster quidam comes honorabilis et dilectus ministerialis nomine Yringus" genannt. Man könnte diesen Grafen Iring nun als einen Reichsministerial bezeichnen. Damit würde sich meine Theorie mit der Abstammung aus dem Ministerialadel mit jener des J.P.J. Gewins vereinen der sie, wie bereits erwähnt, aus dem Hochadel kommen sieht. Dieser Graf Iring ist nocheinmal 897 und 899 urkundlich belegt. Nach Gertrud Diepolder stand er in Beziehung zum Augstgau, übte ein Ministerium im Raum Moosburg aus und verfügte über eine Grafschaft in Bayern. Im Jahr 896 lag auch der Ort Thalhausen bei Dorfbeuren in Salzburg in der Grafschaft eines Iring. EIne Urkunde von 898 bringt einen Iring auch in Bezug zu Kärnten. Diese Urkunde ist deshalb so spannend da dabei jener Graf Iring für einen gewissen Zwentlibold einsprang. Diesen selten Namen finden ich in meiner bescheidenen Urkundensammlung wieder. Wenngleich erst einige Generationen danach im Jahr 1029. Es war also bestenfalls vier Generationen danach. Dennoch, es war nämlich der Name eines Sohnes von jenem Adalbert von Wald den Gewin als einen der Vorfahren der Gebinos bei Moosburg ansieht. Alleine ich habe acht Urkunden von der Zeit um 1040 bis 27. März 1045 die einen Zovntipolt bezieungsweise, Zontipold mit seinem Bruder Pabo von Wald, nennen. 

Ein Zweig der Famile muss aber im Ostfrankenreich verblieben sein. Dabei ist mir eine Urkunde vom 9. Juli 903 aufgefallen. Darin wird ein Tragapotonem fidelem nostrum de villa Prozzoltesheim (Prosselsheim bei Püssensheim) in einer Urkunde Kaiser Ludwigs dem Kind genannt. Prosselsheim, beziehungsweise das benachbarte Püssensheim ist die Ursprungsort der unterfränkischen Iringer. Darüber hinaus ist Tragbot einer der Stammnamen der Sighardinger, zumindest jener Linie im Taubergau. Den ursprünglichen Machtbereich der unterfränkischen "Iringer" sehe ich im Raum des heutigen Kitzingen. Dieses Kitzingen, welches in einer Karte um das Jahr 1000 als Chizzinga bezeichnet ist, lag im Ipfgau, lediglich 18 Kilometer südlich von Püssenheim. Obgleich es um den Namen Iring im Unterfränkischen Raum urkundlich (soweit mir bekannt) nach den Anfängen im 9. Jahrhundert etwas schweigsamer wird bleiben Sieghardingische Namen wie Sighard, Sigbot, Tragbot und Meginhard weiterhin present. Ab 1103 finden wir nun kontinuierlich auch wieder Sighardinger mit dem Namen Iring in Urkunden. Aus dieser Linie entsprang nicht nur der Reichsküchenmeister Heinrich von Rothenburg, diese Linie ist auch die Stammlinie der Freiburger Geben.

 

Die Präsens der Familie Geben im Breisgau beginnt vermutlich nicht mit jenem jungen Adligen namens Gebino der 1236 gemeinsam mit seinen Brüdern in einer Mülhauser Urkunde unter den Zeugen erscheint so wie es Gewin darstellt, sondern wohl bereits mit dessen Vater der den Übernamen Cholarius trug und durch einen Ringtausch von Gütern 1223 an Ländereien in Endingen kam. Eine Verbindung zum Reichsküchenmeister gab es dennoch - durch jenen Cholarius oder Koler wie man ihn heute bezeichnen würde. Die Herren Koler, auch Kolman waren ein Freiburger Adelsgeschlecht. Ihre Stammburg, die Koliburg, lag oberhalb von Endingen am Kaiserstuhl. Die Erstnennung der Familie im Freiburger Raum geht auf eine Tauschurkunde vom 12. Mai 1223 zurück. Darin tauschte das Stift Andlau und deren Äbtissin Hedwig mit dem Kloster Tennenbach Güter in Endingen, welche diese dann wiederum mit Dietrich und dem Kolman gegen ein Gut zu Bottingen tauschte. Beim Tauschhandel waren vor Ort: "presente marchione Heinrico (Markgraf Heinrich I. von Hachberg 1190 - 1231), Colario et filio suo (Koler und sein Sohn), plebano de Sancto Michahele (Leutpriester von St. Michael), canonico quodam de Burgundia avunculo (Onkel) abbatisse et fratre ipsius Dietrico de Chungesheim (Königheim), Berhtoldo Grussile (Cresso?), Berhtoldo an der Rise (an der Reuss) et fratre eius, Wernhero filio cellerarii (Sohn des Kellermeisters). Die Formulierung ist nicht ganz eindeutig. Der verkürzte Satz avunculo abbatisse et fratre ipsius Dietrico de Chungesheim besagt, dass Koler der Onkel der Äbtissin Hedwig und der Bruder des Dietrich von Königheim war. Ob nun Koler der Leutpriester und Chorherr von Burgund war oder sein Sohn ist unklar. Ich gehe von ersterem aus. In der Urkunde ist zum einen vom Schultheißen Dietrich von Endingen die Rede. An anderer Stelle von Dietrich von Königheim. Unklar ist ob es sich dabei um ein und die Selbe Person handelt oder ob es zwei verschiedene Personen waren. Da Koler mit seinem Sohn "Colario et filio suovor Ort waren, war der Schultheiß Dietrich von Endingen wohl dieser Sohn des Kolers und nicht Dietrich von Königheim.

Der Schultheiss Dietrich von Endingen trug ein mittig geteiltes Wappen mit halbem schreitendem Löwen in der oberen Wappenhälfte. Um welchen Ort es sich mit diesem Chungesheim handelt konnte ich mittlerweile klären. Es muss sich um das Königheim bei Tauberbischofsheim handeln - In dieser Gegend saßen gleich mehrere Zweige der Familie. Dies waren die Herren von Homburg am Main, Homburg an der Wern, von Neuenburg-Triefenstein, von Stein und von Reinstein und die Herren von Tiefen (in Urkunden auch Dives oder Tüfen bezeichnet). Das auch die Herren von Prosselsheim, von Püssenheim und von Zabelstein dazu gehörten lässt sich über den Leitnamen Iring urkukndlich belegen. Einer dieser Zweige hatte dort auch den Übernamen Kolman. Dies waren die Burgherren der Burg Collenberg am Main die von den Schenken von Schüpf erbaut wurde, die vermutlich gleichen Stammes sind. Ein anderer Zweig sass auf der benachbarten Burg Klingenberg. Dietrich von Königheim war mit Kunigunde verheiratet. Gemeinsam hatten sie die beiden Söhne Siegfried und Engelrich. Dietrich war bereits vor 1240 verstorben und so heiratete Kunigunde in zweiter Ehe den Conrad von Klingenberg. Dieser soll in erster Ehe mit Anna von Minzenberg, der einzigen Tochter aus erster Ehe des Ulrich von Minzenberg mit Jutta von Nuringes gewesen sein. Auch Conrad brachte zwei Söhne und eine Tochter in die Ehe mit ein. Dies waren Walter und Conrad - beides Stammnamen der Schenken von Schüpf. Conrads Tochter Anna war mit Konrad von Bickenbach verheiratet. Gemeinsam hatte das Paar noch einen Sohn Namens Albert. Eine Schenkungsurkunde Conrads von Klingenberg und dessen Ehefrau Kunegunde erforderte die Zustimmung Ihrer Söhne und gibt uns Einblicke in die Familienverhältnisse. Schauen wir zunächst wie sich die Söhne Kunigundes selbst in dieser Urkunde bezeichnen: Sifridus filius Rufi, Engelricus de Kennenkeim. Siegfried der Ältere der beiden Söhne sagt darin also wer sein Vater war. Dieser hiess Rufi. Rufi leitet sich von Rufus einem Übernamen der Zabelsteiner ab. So bezeichnet finden wir Conrad Rufus von Zabelstein, der sich auch als Cunradus de Kulenberc bezeichnet sowie Sigfried von Zabelstein, Heinrich von Zabelstein der sich auch als Crehso (Krensheim) und Randersacker bezeichnete und auch Wolfram von Zabelstein beizeichnete sich als Rufus. Einer von diesen Rufus war also der Ehemann der Kunigunde und der Vater von Sigfried und Engelrich. Wenn es nicht noch einen gleichnamigen Sohn gab war Wolfram Rufus zu diesem Zeitpunkt schon zu alt um der Vater gewesen sein zu können. Er erscheint bereits ab 1164 in Urkunden. Sifrid Rufus und Conrad Rufus gehören selbst zu den Zeugen, können es daher auch nicht gewesen sein. Bleiben daher wohl zwei Kandidaten. Dies sind Heinrich und Dietrich. Für Heinrich Rufus spricht, dass ich tatsächlich Urkunden finden konnte die ihn auch mit diesem Übernamen bezeichnen. Doch er könnte mit dem Küchenmeister Heinrich II. identisch sein, der sich áuch nach seiner Ehefrau als de Lapide (von Stein) bezeichnete. Ein Dietrich erscheint nicht unter den Zeugen so vermute ich, dass jener Dietrich von Königheim, der 1223 gemeinsam mit seinem Bruder Cholarius - Conrad von Collenberg den Gütertausch zu Endingen bezeugte der verstorbene Ehemann der Kunigunde war. Nach dieser Urkundenlage darf man nun wohl ruhigen Gewissens behaupten, dass die Herren von Königheim bei Tauberbischofsheim wohl die Burgherren der Collenberg am Main waren und auch die Stammväter der Breisgauer Koler oder Cholmans sind! Den Namen ihrer Burg sowie den Übernamen Kolman nahmen sie gleich mit in die neue Heimat. Fehlt nun noch die Verbindung zwischen den Königheimern und den Küchenmeistern von Rothenburg zu beweisen.

Aus einer Urkunde König Philipps vom 6. Januar 1201 wissen wir, dass Heinrich der frisch gebackene Reichsküchenmeister einen Bruder namens Iring Crassenus (Krensheim) hatte und dieser wiederum einen Sohn namens Heinrich. In Krensheim sassen sie wohl auf Burg Krense. Diese lag an einem kleinen See östlich von Krensheim und lediglich und 15 Kilometer östllich von der ehemaligen Burg Königheim. 1235 finden wir Heinricus filius Cresonis. Goteboldus filius Iringi (von Krensheim) und Albertus de Chennecheim (Königheim) nach einander in einer Urkunde. 1240 in einer Familienurkunde des Conrad von Klingenburg und seiner Familie sind unter den Zeugen Sifirdus Rufus (von Zabelstein), Rudegerus scultetus, Goteboldus von Krensheim, Sohn des Iring sowie Wortwinus von Rotenburc. Mit der Urkunde von 1240 ist somit auch ein verwandtschatliches Verhältnis zu den Herren von Kllingenberg bewiesen. Dieses verwandtschaftliche Verhältnis zu den Klingenbergern, oder nennen wir das Kind doch gleich mit dem richtigen Namen den Schenken von Schüpf/Limpurt/Kolb, geht aber noch tiefer wie ich gleich ausführen werde. Es war daher nichts außergewöhnliches wenn ein naher Verwandter die Witwe eines anderen Familienmitglieds heiratete. Speziell wenn diese noch in einem Alter war wo sie Kinder bekommen konnte. Somit wurde verhindert, dass der Besitz in eine andere Familie übergehen konnte. Die Zabelsteiner saßen sowohl auf Burg Klingenberg am Main sowie auf der Nachbarburg der Kollenburg. Durch die Verbindung der Äbtissin von Andlau, Hedwig von Königheim erlangten sie den Besitz bei Endingen. Der Vorname Dietrich (Theodoricus) war Leitname bei der mit den Zabelsteinern eng verwandten Linie der Homburger. Er kam aber auch bei den Zabelsteinern selbst vor wie ich nachweisen kann.

Die Verwandtschaftsverhältnisse zu den Klingenbergern möchte ich hier noch etwas vertiefen. Diesen Knoten zu entwirren war nicht ganz einfach. Doch ich denke die Antwort gefunden zu haben. Dazu analysieren wir unseren Conrad von Klingenberg etwas näher. Ein Conrad genannt Hurrier wird 1227 als Sohn Hedwigs genannt. Der Auszug lautet: Ludevicus de Stolberg e. cons. uxoris Hedwigis et per manus Cunradi filii sui cognomento Hurrier et patruelis Cunradi de Richenberg. Was soviel heisst wie Ludwig von Stollberg mit Zustimmung seiner Ehefrau Hedwig und durch die Hände Conrads seinem Sohn genannt Hurrier und Neffe des Conrad von Rechenberg. Aus einer Urkunde vom 18. Januar 1230 wissen wir auch wer dieser Conrad Hurrier war. Dort finden wir ihn unter den Zeugen als Hurrier von Clingenberg. Conrad Hurrier und Hurrier von Clingenberg sind demnach ein und die selbe Person. 1215 als Friedrich II. Conrad dem Kloster Würzburg als Truchsess überliess bezeichnete er Conrad als den Sohn Ludwigs von Stollberg. Doch es könnte genau so gut möglich sein, dass Conrad lediglich sein Stiefsohn war. Conrads Siegel genannt Hurrier ist ebenfalls bekannt. Es zeigt fünf stehende Schaufeln, die auch als Streitkolben interpretiert werden - also jenes Wappen der Schenken von Schüpf! Er trug auch den Titel der Reichsschenken. Heinrich sein (Stief-) Bruder nannte sich Heinrich von Nortenberg und dessen Bruder Ludwig von Stollberg. Deren Schwester heiratete Liupold von Gründlach wodurch auch dieser Name bei den Nortenberger zum Leitnamen wurde. Sie erbten von Conrad, ihrem (Stief-) Bruder, den Titel des Reichsküchenmeisters. Er zog den Schenkentitel seines Vaters jenem der Reichsküchenmeisters vor. Die Stollberg erbten zwar dadurch den Küchenmeistertitel doch Conrad verhalf seine Nachkommen in höchste Ämter im Reich. Aus ihnen gingen die Herren von Nortenberg hervor. Hedwig war also die Mutter Cornads von Klingenberg und demzufolge auch die Ehefrau des Küchenmeisters Hartwig, dem Neffen des Reichsküchenmeisters Heinrich I. von Rothenburg. Ich wage nun auch die Behauptung, dass Hedwigs verstorbener Ehemann der Bruder von Ludwig von Stollburg war und letzterer wiederum identisch ist mit Ludwig von Schüpf/Kolb der 1168 gemeinsam mit seinen Brüdern dem Schenk Conrad Kolb und Berenger genannt wird. Die Stollburg liegt lediglich acht Kilometer südlich von Burg Zabelstein - auch das spricht für ein weiteres Indiz für meine Theorie.

 

Wie eingangs erwähnt, gehen die Geben auf die Kolmans zurück. Den Beweis dafür liefert eine Urkunde vom 1. April 1264. dort steht in der Zeugenreihe: "her cholman der alte, un sin sun her Gebene, un der Nusceboum, un andere gnuoge.". Gebene war also der Sohn des Herrn Kolman dem alten. Friedrich Hefele, der Author des Urkundenbuch der Stadt Freiburg hatte das Komma fälschlicherweise nach "sin sun" gesetzt wodurch die Beziehung zwischen dem Kolman und dem Geben verzerrt wird. Ein kleiner Fehler mit großer Wirkung. Umso erstaunlicher, da Hefele die Arbeit des Prof. Dr. h.c. Fritz Geiges - Die letzten Herren der Wilden Schneeburg und ihre Sippe - Eine heimatgeschichtliche kritische Studiebekannt bekannt war, worin er die Urkunde mit Komma an der richtigen Stelle bereits publiziert hatte.  

 

Bevor wir den Knoten der Freiburger Linien entwirren gehen wir nochmal einen Schritt zurück und beginnen beim Reichsküchenmeister Heinrich von Rothenburg. Durch Urkunden lernen wir die Verwandten des Reichsküchenmeisters Heinrich von Rothenburg kennen. Aus Urkunden ist bekannt, dass er mit Guta verheiratet war die sich von Weinsberg nannte verheiratet und sie einen gemeinsamen Sohn namens Conrad hatten. Sie hatten aber noch einen weiteren Sohn namens Bern. Dies kann eine Kurzform von Berenger aber auch Bernhard sein. Dieser Bern kann zweifelsfrei nachgewiesen werden. Wenn auch nicht so einfach wie sein Bruder Conrad. Dazu müssen wir einige Jahre weiter zurück gehen. 1176 sah sich der Würzburger Bischof Reginhatd von Abenberg veranlasst die Verhältnisse im Klausurhofs zu Würzburg schriftlich festzuhalten. Es ist nicht nur eine bildliche Beschreibung wie man sich einen Klausurhof im Mittelalter vorzustellen hat, es liefert uns darüber hinaus auch einen wichtigen Hinweis auf die Genealogie der Zabelsteiner. Es heisst darin: "Der Klausurhof enthält Stockwerke, das eine von einem Stall eingenommen, das andere von Wohngebäuden, einer Küche, angrenzend an ein Tor einer Witwe namens Hildegunda, und letztere von einem Pfand, das von einem gewissen Cunrado von Dingoldeshausen erworben wurde. Es hat auch zwei Bereiche auf der gegenüberliegenden Seite nach Osten, die den vorgenannten zwei nach Westen gegenüber liegen und an der Ecke an den vorgenannten Klosterhof angrenzen. Einer davon, an der eine Kapelle mit einem Kamin angrenzend, wurde von einem gewissen Hertwicus mit dem Beinamen Schute gekauft; der anderen an der südlichen Grenze, der von den verbleibenden zusammenhängenden bewohnten Gebäuden, von einem gewissen Heinrich mit dem Beinamen Crehse. Diese Gebiete sind daher, wie oben gesagt, in einem Senatshaus zusammengefasst...." Dieser Heinrich Crehse (von Krensheim), oder dessen Sohn, war der spätere Reichsküchenmeister. Nur Anhand einer zweiten Urkunde lässt sich nun der Kreis schliessen und Berno als Sohn des Küchenmeisters zu belegen. In Vorbereitung auf eine Wallfahrt nach Santiago de Compostela regelte er mit Zustimmung seiner Frau Jutha und deren Sohn Berno einige Besitzverhältnisse. Dies war üblich denn man wusste nie ob man wieder lebend nachhause kam. Dabei überliess er Berno einen Weinberg im Valletor, ein Rittersitz (Prädium) und eine Mühle in Pleichfeld über die er noch bis zum Tod seiner Mutter aber noch zu Lebzeiten des Vaters derart verfügen konnte, dass er seinen mütterlichen Miterben das Prädium nebst der Mühle in Pleichfeld überliess, wogegen diese auf alle Ansprüche an dem Weinberg und die Kurie, welche Berno von Dechant Gerhard von Neumünster geerbt hatte, verzichteten. Im Gegenzug dazu erlaubte das Bistum ihrem Sohn Berno die Güter in Pleichfeld zu verkaufen an wen auch immer er wolle. In der Urkunde wird auch das Senatshaus in Würzburg erwähnt, welches der Familie gehörte, und bereits zuvor an Berno übertragen worden war. Somit ist bewiesen, dass jener Heinrich von Krensheim und der Schultheiß Heinrich identische Personen sind. Was wir auch urkundlich beweisen können ist, dass der Bruder des Küchenmeisters Heinrich als Iring von Krensheim bezeichnet wurde. 

 

Bei der Abstamung der Herren von Weinsberg von den Herren von Lindach stellen sich bei mir jedoch gewisse Zweifel ein. Es ist wohl richtig, dass ein Tibert von Weinsberg urkundlich am 1150 fassbar wird. Doch nach meinen Recherchen finde ich bereits 1147 und 1160 einen Wolfram von Weinsberg. in Urkunden die das Kloster Maulbronn betreffen. Das ist nicht weiter ungewöhnlich doch wecken die Namen Wolfram und der Leitname Engelhard meine Aufmerksamkeit da ich beiden in einer Transaktion des Ortes Biebleried begegne. Der Name Engelhard geht bestimmt auf die Grafen von Lobenhausen zurück. Ihm begegne ich bereits 1085 als Zeugen als sich Adelbert von Bielriet als Mönch ins Comburger Kloster begibt. Nach einer Urkunde aus dem Jahr 1098 finden wir ihn als Engilhardus comes gemeinsam mit seinen drei Söhnen (et tres filii eius: Waltherus, Engilhardus, Marcuuardus). Weder Graf Engelhard noch dessen gleichnamiger Sohn können es in einer Urkunde aus dem Jahr 1103 sein als Ritter Gozwin seinen Besitz dem St. Kylian Stift in Würzburg vermacht. Dort sind unter "servientes" also Ministerialen unter anderen aufgeführt: Richolf, Eber, Eigisbrath, Engelhart, Jrinc, Bern und weitere. In einem Atemzug genannt mit Iring (von Püssensheim) und Richolf von Stammheim, wohl dessen Bruder und jener Bern der ebenfalls stets mit Iring erscheint, unter der Kategorie "servientes" genannter Engelhart kann kein Grafensohn gewesen sein. Dieser Engelhard könnte nun jedoch wahrlilch zu den auf Biebelried sitzenden Weinsberger gehören.

 Auch 1106 und 1113 finden wir ihn gemeinsam mit Iring und Bern. 1135 wird ein Engelhard zusammen mit Gebo, Heinrich, Walther, Dithere, Coloman und Gerung unter den Ministerialen von Würzburg genannt. Leider sind auch hier keine Nachnamen angegeben. Doch ich glaube, dass jener Coloman zumindest einen Hinweis auf die Schenken von Schüpf und somit wohl auch auf die Zabelsteiner liefert. Einen Engelhard von Biebelried finden wir ab 1164 öfters in Urkunden immer schön eingebettet zwischen den Zabelsteinern. Dort aber nicht unter dem Namen Weinsberg sondern als Engelhard von Biebelried. 1189 gab es einen Ringtausch von Gütern. Wolfram von Zabelstein trat dabei elf Mansen bei Prosselsheim ab und bekam dafür vierzehn Mansen zu Biebelried die er vollständig zu Eigen besass. Die Hälfte bekam Wolfram vom Würzburger Bischof Gottfried, die andere Hälfte von Graf Rupert von Castell. Neben Graf Boppo von Wertheim und Graf Rupert von Castell finden wir unter den Ministerialien Engelhard von Biebelriet, Conrad von Püssensheim, Sibreth von Frankenwinheim (Windehein) sowie Otto Blümlein (Flosculus) und dessen Bruder Conrad unter den Zeugen. In einer Schenkung Heinrichs von Heßberg die kurze Zeit darauf erfolgte führt Friedrich von Bielriet die Reihe der Laienzeugen an. Ihm folgen unter anderen Herold von Würzburg (de Foro), Herold Rufus (von Zabelstein). Zwischen den jeweiligen Nennungen liegen zwischen 25 und 30 Jahren. Dies halte ich für eine gute Daumenregel für einen Generationenwechsel. Wir dürften hier also von drei Generationen von "Engelhards" ausgehen. Da stellt sich mir die Frage ob diese Engelhards die Vorfahren der Weinsberger gewesen sein könnten und diese eventuell wie die Zablesteiner Ministerialien des Bistums Würzburg waren? Oder waren sie gar blutsverwandt? Einen möglichen Hinweis darauf liefern uns drei Urkunden. Die erste Urkunde vom 11.7.1160 nennt uns in der Zeugenreihe Engelhardus de Winsberch, pincerna, et alius Engelhardus - also Engelhard von Weinsberg und einen weiteren Engelhard. Dieser wird aber nicht wie das sonst üblich war als sein Sohn beschrieben sonst würde es dort lauten "Engelhardus de Winsberch, pincerna, et et filius eius Engelhardus", was aber nicht der Fall ist. Man könnte nun argumentieren, dass dies dem Schreiber nicht bekannt war und er deshalb dies nicht speziell erwähnte, wären da nicht zwei weitere Urkunden. Dieser weitere Engelhard ist wohl jener der sich Engelhard von Weinsberg nannte und ab 1164 urkundlich in Erscheinung tritt. Das dieser nicht mit Engelhard von Weinsberg identisch ist macht uns eine Urkunde von 1195 deutlich. Darin werden "Engelhardus de Bibelrid. heroldus filius ejus" genannt. Engelhard hatte also einen Sohn namens Herold. Dieser wiederum dürfte identisch sein mit Herold von Zabelstein. In einer Urkunde vom 20.6.1193 wird nun Engelhard von Weinsberg unzweifelhaft mit seinen zwei Söhnen Conrad und Engelhard erwähnt (Engilhardus de Winesberc. filii eius, Cůnradus et Engilhardus de Winesberc). Nun kommt eine kaiserliche Urkunde vom 2.1.1194 derin steht:  Conradus dapifer de Rodenburc, Hengilhardus  de  Winesberc, Hegilharduse de Bibelrieth. Der genannte Schenk Conrad von Rothenburg war entweder der Sohn Heinrichs von Rothenburg oder dessen Bruder. Wie Dr. J. P. J. Gewin vermutet stammt Heinrichs Ehefrau Guta aus dem Haus Weinsberg. Ihr gemeinsamer Sohn Conrad war Mitbruder und Archidiakon des Bistums Würzburg. Wichtig ist hier, dass er sich nicht von Rothenburg nach dem Vater, sondern von Weinsberg nach seiner Mutter nannte! Dieser Umstand wird häufig vergessen, wenn es um die Genealogie der Weinsberger geht. Weiter kann es durchaus sein, dass dieser Conrad kein geistlicher war. Um das Amt eines Archidiakons auszuüben war es zu dieser Zeit nicht zwingend notwendig dem geistlichen Stand anzugehören. Umgekehrt jedoch bedurfte es um dem Domkapitel angehören zu dürfen, dass beide Elternteile adliger Abstammung waren (quod aut sint sacri imperii romani vel ecclesie nostrae ministeriales, aut ex utraque linea suae parentelae liberi aut alias de sublimiori utpote principum vel magnatum sanguine procreati). Oft wurde das Amt des Archidiakons wegen der vielversprechenden Einkünfte auch von Laien ausgeführt. Es darf daher vielmehr angenommen werden, dass Conrad von Weinsberg dem weltlichen Leben näher stand als dem geistlichen. Dr. August Amrhein stellt dies in seiner Arbeit ("Reihenfolge der Mitglieder des adeligen Domstiftes zu Wirzburg, St. Kilians - Brüder genannt, von seiner Gründung bis zur Säkulariſation 742-1803") eindrücklich dar.  Mit der Aufhebung der "vita communis" - dem gemeinsamen zusammenleben innerhalb der Klostermauern in Würzburg, lebten die Herren des Domkapitels in eigenen Sitzen. Biebelried gehörte zu diesem Zeitpunkt bereits Wolfram von Zabelstein.

 

Ferner wissen wir vom Reichsküchenmeister Heinrich von Rothenburg, dass er eine Schwester hatte. Wie sie hieß konnte ich über einen Umweg ermitteln. Ihr Name war wohl Jutha. Sie taucht nämlich gemeinsam mit ihrem Bruder Herold von Zabelstein auf. Der Name ihres Sohnes war Hartwig. Auch er beanspruchte den erblichen Titel des Reichsküchenmeister ab 1217. Aus einer Urkunde vom 27.5.1225 wissen wir, dass Hartwig zwei Söhne hatten die Conrad und Heinrich hießen (Cunradus et Heinricus filii Hertwici).

 

Urkundlich ist weiter belegbar, dass der Küchenmeister Heinrich einen Bruder Namens Iring hatte. Auch die Nachkommen dieses Iring Cresso sind relativ klar. Aus einer Urkunde vom 3.6.1201 lernen wir, dass er einen Sohn hatte den er, wie seine  Schwester Jutha, auf den Namen Heinrich taufte. Dieser hatte nebst seinem Sohn Heinrich auch eine Tochter namens Jutta.

 

Die Verwendung des Namens Jutha rührt vermutlich vom Namen ihrer Mutter her. Wer diese Jutha gewesen sein könnte die 1189 gemeinsam mit ihrem Ehemann Heinrich von Zabelstein die Schenkung zum Klosterbeitritt ihres Sohnes Berno machten, wird aus der Aufzeichnung über den Klausurhof in Würzburg von 1176 deutlich - Jutha war wohl die Tochter Sigbots von Zimmern. Erlebold (Erchenbold) von Krensheim der Mitbegründer des Stifts Bronnbach, der in der Stiftungsurkunde von 1157 gemeinsam mit Sigbot und seinem Bruder Tragbot von Zimmern als Stifter auftrat,  muss bereits kurze Zeit nach der Schenkung verstorben sein. Denn in einem Revers vom 17. August 1159 wird nicht mehr er sondern Beringer von Gamburg an dessen Stelle genannt. Beringer von Gamburg war wahrscheinlich der Onkel von Sigbot und Tragbot von Zimmern. dies wird aus einer Urkunde vom 26. Februar 1139 ersichtlich worin unter den Freien ein Beringer de Gamburg et frater eius Trageboto genannt wird. Falls Jutha, die Ehefrau Heinrichs von Zabelstein, nicht die Tochter Erlebolds war, wofür es keine Belege gibt, drängt sich die Vermutung auf, dass es Jutha von Zimmern, die Tochter Sigbots, war die sehr wohl urkundlich nachweisbar ist. Es ist nun durchaus plausibel, dass die Herrschaft Krensheim nach dem Tod Erlebolds um 1158 an seinen nahen Verwandten Sigbot von Zimmern fiel. Das Kontakt zwischen den beiden Familien bestand geht aus der bereits genannten Urkunde von 1139 hervor. Dort werden nämlich nicht nur die Gamburger / Zimmern sondern auch zahlreiche Familienmitglieder der Püssensheimer genannt. Darunter Conrad von Pleichfeld und dessen Sohn Adelbert und Conrad von Püssensheim, dem Bruder Irings von Zabelstein. Als letzer in dieser Zeugenreihe ist ein Sigeboto genannt der, wenn auch nicht ausdrücklich dargelegt wohl der junge Sigbot von Zimmern ist. Ich wage nun die Behauptung, dass Sigbot von Zimmern der älteste Sohn von jenem 1139 genannten Tragbot von Gamburg ist. Um 1160 wurde nun die Ehe zwischen Heinrich, dem Sohn des Schenken Iring von Zabelstein und der Jutha, Tochter des Sigbots von Zimmern vereinbart. Als Aussteuer für die Ehe setzte Sigbot die ihm durch Erbschaft zugefallene Herrschaft Krensheim samt der dazugehörigen Burg Krense, sowie die Herrschaft Königheim ein.In der oben genannten Urkunde von 1176 worin die Wohneinheit des Heinrich von Krensheim im Würzburger Klausurhof beschrieben wird, treten unter den Zeugen Sibot und Tragbot von Zimmern auch ein Heinrich von Würzburg (von Zabelstein) und dessen gleichnamiger Sohn auf. Mit einem Alter des Sohnes von etwa 16 Jahren würde die zeitliche Abfolge zu dieser Theorie sehr gut passen. 

 

Auch bei Albert Küchenmeister der 1214 gemeinsam mit de Heinchrich dem Küchenmeister und Heinrich von Homburg genannt wird dürfte es sich um ein Brüder handeln. Dieser Albert ist wohl auch mit A. de Hohenberc aus einer Urkunde von 1213 identisch. 1212 wird ein Albert von Homburg gemeinsam mit seinem Bruder Dietrich genannt den wir kurze Zeit darauf als Chorherr von Würzburg antreffen. Nun wage ich eine Vermutung. Dieser Albert ist womöglich mit Albertus de Tiefe  identisch der 1214 zum Seelenheil seines verstorbenen Bruders Ludwig Güter unter anderem bei Dornberg bei Hardheim dem Stift in Bronnbach übergibt. In der Urkunde erwähnt er auch einen Albertus villicus meus de Kolbenberc (Albert sein Verwalter der Collenburg) und seinen und allen vornan seinen Cousin Conrad von Klingenberg (Super omnes consanguineus meus Cůnradus de Çlingenburc). Erstaunlicherweise finden wie die Herren von Tiefen auch in frühen Urkunden die im Basler Raum ausgestellt worden waren und häufig in Kombination mit dem Reichsküchenmeister Heinrich von Rothenburg als Zeugen. Alleine in meiner Urkundensammlung finde ich nach der Einführung des Amts des Reichsküchenmeisters im Jahre 1201 über ein Dutzend Urkunden der Herren von Tiefen in Kombination mit den Reichsküchenmeistern. Dabei sind die zahlreichen anderen Urkunden mit den jeweiligen Nebenlinien nicht mitgezählt. Hier kurz eine Aufstellung:

  1. 1203 Cůnradus de Thiefe, Heinricus magister choquine dominorum, Wolframmus Rufus (von Zabelstein)
  2. 1211 Gerungus Diues et Helmericus fratres; Heinricus magister inperialis coquine, Iringus Creso (von Krensheim), Adelhunus pincerna (von Tiefen?), Heinricus dapifer, Heinricus pincerna, Albertus magister coquine (von Tiefen?)
  3. 1214 Heinricus magister coquine, Iringus Crhesso (von Krensheim), Iringus filius eius, Adelhunus iunior (von Tiefen?), Dietericus (von Königheim) filius fratris Iringi Cressonis (Brudersohn)
  4. 1215 Ludwig von Stolberg und dessen (Stief-) Sohn Conrad (von Klingenberg), Siboto von Luden Zeugen: Walter von Schipf Schenk, Albert von Tieffen, Heinr. küchenmeister v. Rotenburg
  5. 1215 Siboto de Luden, Wolframus pincerna (von Zabelstein), Henricus de Brozoldesheim (Prosselsheim-Püssensheim), Cvonradus Rufus de Zabelstein, Hartmodus de Scheremberch (Scherenberg), Theodericus et Albertus fratres de Homberch, Ludewicus de Stoleberch, Henricus magister coquine de Rotenbvrch, Liuppoldus scultetus de Rotenburch, Iringus Cresso (Krensheim), Gerungus Diues (von Tiefen) et Helmericus fratres, Henricus dapifer, Henricus pincerna, Albertus magister coquine, Helewicus schultetus et Henricus de Randesakere
  6. Jan. 1220 Henricus magister coquine de Rotenburc, Cono de Tiuffen
  7. Jan. 1220 Cono de Tiuffen, Cunradus pincerna de Scipfa, Bere[n]gerus frater eius, Henricus magister coquine de Rotenburc
  8. 1227 Albert v. Zabelstein, Adelhun Schenke (von Tiefen?), Gotfrit Küchenmeister
  9. um 1229 Konrad de Neuburg; Heinrich, Küchenmeister des Königs (magister coquine regis); Hertuin, Küchenmeister (magister coquine); Albert, Truchseß (dapifer - von Tiefen?); Alhun, Mundschenk (pincerna von Tiefen?)
  10. 1230 Marquardus Cruso (Krensheim), Alhunus pincerna (von Tiefen?), Gotefridus magister coquine, Herolt Rufus (von Zabelstein)
  11. Bertold, Herr zu Neuenburg - (wohl Neuenburg bei Kleinkembs), Conradus miles de Vffheim, Henricus miles dictus Diues, Henricus magister coquine, Hermannus dicti domini Noui Castri filius (Neuenburg Triefenstein oder Neuenburg Kleinkembs)
  12. Rudolfus camerarius dictus Diues, H. et P. fratres eius, Zeuge: Heinricus magister coquine
  13. Hugo miles nobilis de Tüffenstain matrone sue Agnetis (das ist Tiefenstein im Landkreis Waldshut!), Waltherus de Klingen miles, magistris, Cunrado de Coquina (Küchlin dessen Name sich vom Küchenmeister herleitet)

 

Dass ein verwandtschaftliches Verhältnis zwischen den Püssensheimer und den Herren von Tiefen bestanden haben muss wird durch den Umstand verdeutlicht, dass die Homburger 1319 als Eigentümer der Burg Tief (bei Bad Windsheim) urkundlich belegt sind. Erstmals belegt sind die Herren von Tiefen durch eine Urkunde aus dem Jahr 1103. Darin werden Adeloch de Dieffen et filius eius Adeloch genannt. Da wie der Vater auch der Sohn den Namen Adeloch trugen kann man von einem Leitnamen ausgehen. Dadurch lässt sich auch jener Adelhoh de Bircheneuelt der 1169 in einer Schenkungsurkunde des Heinrich von Lauda erwähnt wird hierher einordnen. Jenes Birkenfeld liegt etwa 13 Kilometer östlich der Burg Tief. In dieser Urkunde finden sich gleich eine ganze Reihe der Püssensheimer als Zeugen. So erscheinen darin Erlebolt et frater suus Trageboto de Crantse (Krensheim), Walther de Niwenburg (Neuenburg Triefenstein), Iringus de Zabelstein, Billungus et Heinricus sculteti, Billungus vicedominus (von Pleichfeld), Heroldus camerarius, unter den Zeugen. Da es sich dabei um eine Schenkung des Heinrich von Lauda handelt ist davon auszugehen, dass die genannten Zeugen enge Verwandte von ihm waren die mit der Nennung als Zeugen ihre Zustimmung dazu gaben. Dies war erforderlich um möglicher Ansprüche der Verwandten vorzubeugen. Kommen wir nochmal auf den Leitnamen Adeloch zurück. Da man selten seinen männlichen Nachkommen den selben Vornamen geben konnten griff man häufig auf abgewandelte Version jenes Leitnamens zurück. Im Falle von Adelhoh würde ich dann auch Chadeloh, Adelhalm, Adelher, Adelhar, Adalgoz, Adelhun, Adelbert, Adelgero, Adalbolt, Adala, Adelheid etc. dazu zählen. Das würde dann bedeuten, dass der 1136 genannte Adalhalm, Bruder des Konrad von Püssensheim und des Iring hierher zugeordnet werden könnten. Dies wird noch deutlicher da unter den Ministerialien nebst den Püssensheimer auch ein Konrad von Illesheim genannt wird. Jenes Illesheim liegt lediglich 10 Kilometer südlich von Burg Tief. Auch Richolf von Stammheim und Burkhard von Biebelried deren Besitz später klar zum Haus Püssensheim gehörte sind unter den Zeugen zu finden. Interessanterweise auch ein Kadeloch was nun fast nach dem Haus Tiefen schreit. Diese Auffälligkeiten lässt sogar die Interpretation offen, dass die Herren von Tiefen nicht von den Püssensheimer oder Homburgern abstammen sondern umgekehrt.

 

Am 15.7.1213 werden der Schenk Wolfram und Heinrich von Prosselsheim (Nachbarort von Püssensheim) als Brüder genannt. Aufgrund der Zeugen die im Zusammenhang mit Heinrich von Prosselsheim genannt werden vermute ich in ihm jenen Heinrich der als Sohn des Iring genannt wird und sich später auch "von Stein" nannte. Wie wir aus einer Urkunde aus dem Jahr 1189 wissen, besass Wolfram von Zabelstein 11 Mansen in Prosselsheim die ihm vollständig zu Eigen waren. Wolfram nannte sich möglicherweise auch "von Stein". Bei der Erstnennung der Burg Stein bei Westernhaus wird eben auch ein Wolfram von Stein genannt (eventuell waren es den Stein vom Kocherstein die ihre Stammburg Burg Zarge bei Ingelfingen hatten - s. Württembergisches Adels- und Wappenbuch). Auf ihn treffen wir urkundlich möglicherweise bereits 1199. 

 

Wie wichtig der Name Heinrich bei der Linie von Stein wurde sieht man am Beispiel einer Urkunde vom 25.1.1279. einriche. Er war mit Gertrud von Stein verheiratet und nannte sich auch Heinrich de Lapide. J.P.J. Gewin vermutet in diesem Heinrich ein Sohn des Küchenmeisters. Was mich dabei etwas irritiert ist die grosse Zeitspanne in der er urkundlich auftritt. Die erste Urkunde die ich finden konnte geht auf das Jahr 1206 zurück. Dort wird er gemeinsam mit seinem bereits oben genannten Bruder Conrad als Zeuge aufgeführt. Auch wenn man davon ausgeht, dass er zu diesem Zeitpunkt im jugendlichen Alter von 16 Jahren sein Debut hatte wäre er 1279 doch bereits 89, was nun wirklich sehr, sehr alt gewesen wäre. Man muss daher eher davon ausgehen, dass dazwischen noch mindestens eine Generation lag. Das Paar taufte gleich drei ihrer Söhne auf den Namen Heinrich. Ein Heinrich war mit Adelheid von Sulzbürg verheiratet. Hiltpolt sein Bruder mit deren Schwester Petrissan. Der zweite Heinrich nannte sich von Heineberg, der Dritte Heinrich von Breitenstein (Breitenstein-Königstein). Diese Linie trug wohl einen mittig geteilten Schild der häufig mit einem halben Flug als Helmzier. 

 

Bevor wir nun die Linien vom Reichsküchenmeister Heinrich von Rothenburg weiter analysieren möchte ich einen Versuch wagen die Vorfahren Heinrichs, seinem Bruder Iring und ihrer Schwester Jutha zu ermitteln. Gehen wir zu diesem Zweck einmal davon aus, dass Iring den Mannesstamm repräsentiert. Tut man dies kommt man relativ präzise auf den gemeinsamen Stammvater Adalbert II. von Walde Sachsenkam zurück von dem auch J.P.J. Gewin ausgeht.

Der Vater Heinrichs dem Küchenmeister, Iring Cresso und deren Schwester nannte sich ab 1152 Iring von Zabelstein. Er und Wolfram von Prosselsheim werden 1164 nacheinander in einer Urkunde Barbarossas genannt. In einer Urkunde des gleichen Jahres Bischof Heinrichs von Würzburg wird er als Yringus de Bvzensheim bezeichnet, was mich vermuten lässt, dass Iring und Wolfram Brüder waren. Aus einer weiteren Urkunde Barbarossas aus dem Jahr 1168 erfahren wir, dass Iring Mundschenk von Würzburg war. Etwas weiter hinten in der Zeugenreihe finden sich Wolfram und Konrad von Prosselsheim womit wohl ein weiterer Bruder Irings von Zabelstein identifiziert ist. Ob der in einer Urkunde des Klosters Gars am Inn aus dem Jahr 1160 genannte Albertus Zabilstein auch hierher eingeordnet werden muss ist ungewiss.Ihr gleichnamiger Vater nannte sich Iring von Püssensheim (Nachbarort von Prosselsheim). Dass Iring einer seiner Söhne auf den Namen Wolram taufte deutet auf ein enges, vielleicht sogar verwandtschaftliches Verhältnis zu den Grafen von Wertheim hin. 1149 ist Iring von Püssensheim Zeuge König Konrads. In der gleichen Urkunde, etwas weiter hinten in der Zeugenreihe erscheint ein weiterer Iring, wohl jener der sich später von Zabelstein nannte. Schon zuvor war im Jahre 1146 war Iring von Püssnesheim gemeinsam mit den Brüdern Walter und Conrad von Schüpf Zeuge König Konrads. 1136 wird er gemeinsam mit seinen Brüdern Konrad von Püssensheim und Adalhalm genannt. Iring von Püssensheim, oder sein wiederum gleichnamiger Vater (ein Sohn bekam stets den Namen des Vaters), agierte 1113 als Treuhänder des Grafen Heinrich von Comburg. Ihn finden wir gemeinsam mit Graf Heinrich auch 1106 und 1103. Der Vater des Iring von Püssensheim nannte sich in einer Urkunde mit seinen Grosscousins Özi von Klenau, Adalaram und dessen Bruder Adelbero von um 1080 Iring von Freinberg. Ihr gemeinsamer Großvater war Adalbert II. von Walde Sachsenkam.

 

Stammbaumversuch: ACHTUNG WIRD DERZEIT NOCH SORTIERT

 

Adelhoh von Tiefen (1103 Adeloch de Dieffen et filius eius Adeloch - unter den Zeugen auch Eberwin von Zimmern, 1116 Hǒch de Tuffin)

  • Adelhoh II. (1103 Adeloch de Dieffen et filius eius Adeloch, 1103 Kadeloh - unter den Zeugen auch Richolf von Stammheim, Engelhard von Weinsberg, Iring von Püssensheim, Bern und andere, 1104 Chadalhohc als Graf Engelbert von Kärnten Billung, den Sohn des Hermanns und dessen beiden Schwestern Helika und Ermelint dem Stift St. Kilian in Würzburg übergibt
    • Adelhoh III. von Birkenfeld (1169
      • Adelhun (1182, 1197
  • Richolf von Stammheim (1090, 1096, 1103, 1106, 1113, 1115, 1131 Richolfus archdiaconus, 1135)
    • Richolf von Stammheim (1135, 1136 Richolf de Stamhem, 1137, 1144, 1149, 1151 Klerus, 1152, 1154 Richolfus archidia[co]nus et frater eius Sigilous, 1156 Richolfus archipresbyter, 1157, 1158, 1160 archdiaconi, 1161, 1163, 1164, 1165 Richolf übergibt Einkünfte vom Hof vor dem roten Tor sowie Güter vier weiteren Gütern für die Seelen seiner Brüder Sigelus und Gerlach. Er hinterliess den Hof und die Güter selbst seinen beiden Cousins Richolf und Sigelus, seine Kanoniker. 
    • Sigelus (1152 Klerus, 1154 Richolfus archidia[co]nus et frater eius Sigilous, 1158, 1160 archdiaconi, 1161, 1164, 1165
    • Gerlach (1165
    • Rudolf von Bischofswinden (1165 Vormund für Thiemo, Wernhere, Heriman, Hartmuth, Herolt, Engelrat, Methilt, Liuchart
    • Hartmuth von Bischofswinden (1156 Gotefridus, Colemanus, Irungus de Zabelstein, Hartmuth de Bischofswinden - Bruder des Rudolf von Bischofswinden (1165), 1172 Hartmuodus de Bisgoffeswineden, 1172 Hartmud de bissofeswinede)
      • Iring von Bischofswinden (1182 Iringus et Ebo de Bischofswinden (Bischwind bei Dingoldshausen, nahe Zabelstein)
      • Ebo von Bischofswinden (1182 Iringus et Ebo de Bischofswinden (Bischwind bei Dingoldshausen, nahe Zabelstein)
  • Bern (1103, 1106, 1113, 1115
  • ​​Iring von Püssensheim (ca. 1100?, 1103, 1106, 1113, 1115 es werden darin wohl auch Söhne von ihm genannt so  Eberhard, Edelrich. Bern. Cunraht. Iring und Gothebolt, jedoch mit keinerlei Verwandtschatshinweisen) ∞ Tochter des Heinrich von Klingenberg? (1100, 1108, 1128) Ihr Bruder Conrad könnte als der 1151 und 1154 genannte Abt des Klosters Allerheiligen bei Schaffhausen gewesen sein). Er dürfte etwa zwischen 1060 und 1070 geboren worden sein.
    • Eberhard von Marmelstein (1115, 1157 Domherr von Würzburg, Bruder Irings und einer Schwester. Er erbte das Dorf Gössenheim welches er durch die Hände Irings, wohl sein Vater, und dem Vicedominus Billung übergeben wollte, woraufhin sein Bruder Iring und seine Schwester Einspruch erhoben.Er nannte sich wohl später Eberhard de Marmore. Dieser Eberhard von Marmore vermachte auch seinen Hof samt 18 Morgen Reben zu Randersacker dem Kloster Bronnbach, war aber 1209 derart verfallen, dass ihn das Stift dem Würburger Cantor Iring für 30 Mark verkaufte.) † vor 1209
    • Edelrich von Würzburg (1115 Edelrich. Bern. Cunraht. Iring und Gothebolt, jedoch ohne Verwandtschaftshinweise. Aus einer Urkunde von 1131 wird ersichtlich, dass zumindest Edelrich und Gotebolt Brüder waren. So waren vermutlich auch Bern, Conrad und Iring Brüder des Edelrichs und des Gotebolts), 1131 Edelrich et frater eius Gotebolt in foro (Würzburg), 1135, 1136) 
      • Edelrich (1148 Edelrich et Billung fratres)
      • Billung (1148 Edelrich et Billung fratres)
    • Jutha von Zabelstein (1157 Schwester Eberhards. Sie legte gemeinsam mit ihrem Bruder Iring erfolgreich Einspruch gegen dessen Schenkung des Ortes Gössenheim ein; 1210) ∞ Walter von Stollburg? (1172 - Burg Stollburg liegt unweit der Burg Zabelstein) 
    • Conrad von Püssensheim (1115, 1118, 1136, 1139 Cůnrat de Bozzensheim, 1140 Cunradus de Bv̊zenseime vor Cunradus de Hohenberc jedoch ohne Hinweise auf verwandtschaftliche Verhältnisse somit dürfen beide nicht gleichgesetzt werden. Es könnte sich jedoch um seinen Sohn handeln,  1144 Cunradus de Bv̊zenseime)
      • Conrad von Homburg (1136 Cunrath de Hohenburg, 1139 Cůnrat de Bozzensheim, 1140 Cunradus de Hohenberc nach Conrad von Püssensheim - es könnte sich demnach um Vater und Sohn handeln.)
        • Otto von Homburg (1160, 1164 Otto. Castellani de Hohenburg) 
        • Dietrich von Homburg (Dithericus locathero, 1154, 1160, 1172 Dietricus Lohcatere, 1183 Propst von Ansbach?, 1184, 1193, 1195 Kanoniker, 1199 Thedricus de Hoenberc, 1200 Diethericus Flosculus?, 1224 Bischof?)
        • Albert von Homburg (1164 Adalbero von Homburg) 
        • Ruegerus von Homburg (1148 Cunrad et Ruegerus de Hohinberc)
          • Rukerus von Homburg (1184 Rukerus de Hohenburch gemeinsam mit Dietericus de Hohenberch, Heinricus scultetus (dem späteren Küchenmeister), 1189 Dietericus de Hohenberg zusammen mit Rugerus de Hohenburge, 1193  Rugerus de Hohenberg zusammen mit Dietericus de Hohenberg und Engelhardus de Bibelrith, 1194)
          • Dietrich von Homburg (1184, 1188  Theodericus de Hohenberc, 1189 Titericus de Hohenberc, 1189 Dietericus de Hohenberg zusammen mit Rugerus de Hohenburge, 1194 Dietericus de Hohenberg zusammen mit Rugerus de Hohenberg und Engelhardus de Bibelrith, 1195 Dytericus de hohenberc et filii eius, 1197, 1198 Dietericus de Hohenberch, 1199 Thedricus de Hoenberc)
            • Dietrich von Homburg (1195, 1212, 1213 Theodericus et albertus fratres de hohenberc, 1214, 1215 Theodericus et Albertus fratres de Homberch, 1219 Theodericus et Albertus fratres de Hohenberch, 1221  Theodericus de Homberch und Albertus de Hartpach - wohl der sonst an dieser Stelle genannte Albert von Homburg, 1223, 1225 Dietricus de Hohenberg, 1230  Theodericus de Hohenberc, 1230  Theoderieo de Hohenberg, 1230 Theodericus de Hohenberc, 1234 Theoderici de Honberg, 1238 Diettherus de Horenberc,
              • Lupold von Homburg (1262 in einer Urkunde Bischof Irings: item Lupoldus et Dietericus germani de Hohenberg)
              • Dietrich von Homburg (1262)
            • Burchard von Homburg (1226 Bürge unter den Zeugen Dieto von Rabensburg, 1234 B. de Hornberc in einer Urkunde mit u.a. Dietrich von Keppenbach, 1239 als Zeugen in dieser Urkunde erscheinen Conradus miles de Vffheim, Henricus miles dictus Diues sowie Henricus magister coquine)
            • Iring von Homburg-Reinstein (1213 J(ring) & A(lbert) de Hohenberc, 1241 Iringus de Hohenburch, 1246 Irlngus de Hohemburg, 1248 Iringus de Hoenburc, 1251 Iringus de Hohenburg canonici maioris ecclesie, 1251 Yringus de Hoenburch, 1254 Iringi de Hohenburg nunc episcopi, 1258 Iringus herbipolensis episcopus, 1259 Iringus dei gracia herbipolensis episcopus, 1262 Yringi episeopi herbipolensis unter den Zeugen frater Fridericus de Kenninkeim) † 2. November 1265)
            • Albert von Tiefen (1213 J(ring) & A(lbert) de Hohenberc, 1213 Theodericus et albertus fratres de hohenberc, 1213 Albertus de Hornberch schultetus, 1214 miles dicto de Tiefe 1214 - Cousin des Conrad von Klingenberg, 1226 Albertus miles dicuts de Tiefe, 1215 Theodericus et Albertus fratres de Homberch, 1219 Theodericus et Albertus fratres de Hohenberch, 1219 Theodericus et Albertus fratres de Hohenberch, 1221  Theodericus de Homberch und Albertus de Hartpach - wohl der sonst an dieser Stelle genannte Albert von Homburg), 1223 von Kollenberg, 1226,
              • Heinrich von Triefenstein (1233 Heinrich Tivfellin, 1244, 1248)
              • Albert (, 1 1245 Propst des Klosters Triefenstein)
            • Hildegunde (Klosterfrau und Schwester Albrechts, 1226)
            • Ludwig von Tiefen (†1214)
            • Eberhard (1212 Eberhardus de Hombvrch, 1213 Eberhardus de Hohenberc, 1214, 1215 Eberhardus de Homberch archidiaconus)
            • Heinrich (1214 Heinrich von Hohenburc, 1225 Heinricus dapifer de Honberc)
              • Heinrich von Reinstein (1262 Heinricus de Reinstein scultetus)
          • Arnold von Homburg (1192 Arnoldus de Horenbergh in einer Schenkung des Kraft von Boxberg, 1193 Arnoldus de Horenberc zusammen als Zeuge mit Engelhard von Weinsberg und dessen Söhne Conrad und Engelhard)
        • Walter von Neuenburg (1138 Waltheri de Rotenburc, 1155 Walther de Nuenburc, 1169 Walther de Niwenburg)
        • Craft von Rettersheim (1165 Crato de Nuwenburg et frater eius Cünradus, 1176 Cunradus de Nuwenburch, Craft de Retersheim (Das Gut zu Rettersheim hatte später Heinrich von Reinstein vom Kloster Triefenstein zu Lehen) 
          • Conrad von Rettersheim (1214, 1220 Cuonradus de Retersheim, 1226 Conradus de Retirsheim, 1230 Cvonrado de Retersheim, Cunrado de Retersheim
          • Siegfried von Rettersheim (1226 Sifridi de Retirsheim) † 1226 ∞ Irmengard aus Würzburg (1226 Witwe) 
          • Craft de Nuwenburc (1211
        • ​Conrad von Neuenburg (1148 Cunrad et Ruegerus de Hohinberc,  1162 von Homburg, 1165 von Neuenburg, 1165 Crato de Nuwenburg et frater eius Cünradus, 1168 Conradus de Neuenberg, 1169 Cvnradus de Niwenburg,  1176 Cunradus de Nuwenburch, Craft de Retersheim (Conrads Bruder?), 1179 Chunradi đe Nuwenburg)
          • Heinrich von Neuenburg (1183 Heinricus de Nuuinburc, 1186 Heinricus de Niwenburch, 1188 de Nuenburg und de Nuwenburc,  1189 de Nvenburc Clerus, 1193 Heinricus de Niwenburc, 1194 Heinricus de Nuenburck gemeinsam mit Dietericus de Hohenberg. Rugerus de Hohenberg. Engelhardus de Bibelrith)
            • Conrad von Neuenburg (1220 Cuno de Tiuffen & Cunradus pincerna de Scipha gemeinsam mit dessen Bruder Berrenger, 1226 Cunradus de Nuenburc, 1228 Cunrado de Nuwenburc, 1229, 1230 Cuaradus de Nuwenberg, 1231 Cunradus de Nuwenberg)
            • Rüdiger von Neuenburg (1236 Rvdegerus scultelus de Nuwenburch - hier jedoch wohl Neunburg im Breisgau. In dieser Urkunde wird jedoch auch ein Otto  scultetus   de  Bozinsheim (wohl Püssensheim), Rvdegerus  Snewil  aduocatus,  Heinricus  de  Halle,  Rvdolfus  filius  eius (Schwäbisch Hall), und Gebene  et  fratres  sui genannt - Der Vorname sowie die Zeugen lassen die Vermutung zu, dass dieser Rüdiger von Neuenburg durchaus aus dem Haus Neuenburger / Homburg stammt. evtl. identisch mit Rüdiger Dives)
            • Mangold von Neuenburg (1241 gemeinsam mit Iring von Homburg in einer Urkunde Walters des Sohns Billungs von Bleichfeld, 1248 Mangoldus de Nuvenburg)
    • Iring von Püssensheim (Prosselsheim; 1115, 1135?, 1136, 1139, 1146, 1149, 1157) 
      • Gottfried (1156 Gotefridus, Colemanus, Irungus de Zabelstein, Hartmuth de Bischofswinden
        • Gottfried von Collenberg (1195 Gotefridus de Cugelenberc (Klerus), 1198 Godeuridus de Culmberc, 1199 Godefridus de Cugelenbarc, 1203 prepositus Gothefridus de Chulenberc, 1207 Gv̊tfridus prepositus de Chvgelenberch, 1211 Godefridus prepositus de Kulenberc, 1211 Godefridus de Kulenberg gemeinsam mit Cunradus de Kulenberg, 1212 Godefridus prepositus de Kulenberc, 1213 Cvnradus et Gotefridus fratres de Kulenberch, 1213 Gotefridus prepositus de Cugelberc, 1214, 1225 Godefrit v. Cugelinberc
      • Colman (1131 Colman, 1146  Colmannus - Würzburger Ministerial, 1150 Colman, 1156 Colemannus gemeinsam mit Billung von Pleichfeld (vicedominus), Billung und Heinrich iudices - Schultheissen, Gottfried (von Falkenberg - Sulzbürg?), Iring von Zabelstein und Hartmund von Bischwind (Zabelstein), 1157 Zeuge beim Streit um die Schenkung Eberhards bei Gössenheim woraufhin seine Geschwister Iring und dessen Schwester Einspruch erhoben,
      • Albert von Zabelstein (ca 1160 uidelicet Albertus Zabilstein) 
      • Mundschenk Iring von Zabelstein, 1154, 1156 Irungus de Zabelstein gemeinsam mit Gotefridus, Colemanus und Hartmuth de Bischofswinden, 1157. 1158, 1160, 1168, 1169, 1170, 1182 Yring de Curnaha (Kürnach bei Unterpleichfeld) et filii eius Heinrich et Yring)
        • Warmund Rufus (1161 Warmandus Rufus [Zabelstein], 1161 Wasmud de Vfenheim, 1167 Wasmont de Huffenheim, 1172 Warmundus et frater suus Heinricus [Schultheiss von Würzburg])
          • Wasmund von Speckfeld (1189 Wasmut de Spekewelt et frater suus Adalbero, 1206 Wasmund von Speckfeld, 1213 Wasmodus de Spekevelt, 1217 Wasmodi et filii sui Conradi de Speckfelt, 1217 Wasmodus von Speckfeld uxor Gertrud filii Conradi, 1217 Wasmůdus de Speckevelt et Cv̊nus filius eius, 1226 Wahsmundus de Spekevelt, 1226 Wasmudus de Spekveld, 1227 Wazmudus de Spekevelt) ∞ Gertrud (1217)
            • Conrad von Speckfeld (1211 Cunradus de Kulenberg, 1215 Conradus de Kalbenberg, 1217 Wasmodi et filii sui Conradi de Speckfelt, 1217 Wasmodus von Speckfeld uxor Gertrud filii Conradi, 1217 Wasmůdus de Speckevelt et Cv̊nus filius eius, 1231, 1245 ∞ Kunnigunde (1231)
              • ​Wasmund von Speckfeld (1213 Wasmodus de Spekevelt, Theodericus de Salzberc fratres, 1245)
              • Conrad von Falkenberg (1213 Cvnradus et Gotefridus fratres de Kulenberch,1223, Cuonradus de valkenberch et Godefridus frater ejus, 1256 Chunradus de Solzburch.
                • Adelheid von Sulzpürg (1268, 1279  ∞ Heinrich von Rothenburg - de Lapide
                • Petrissa von Sulzpürg (1268, 1279) ∞ Hiltpolt von Rothenburg (von Hilpoltstein)
              • Gottfried von Sulzpürg (1206 Cunradus de Calwenberc, 1206 Conradus de Kalbenberg, 1207 Conradus de Kalbenberg, 1213 Cvnradus et Gotefridus fratres de Kulenberch, 1214, 1217, 1218 Gotefridus de Sulzburch, 1223 Cuonradus de valkenberch et Godefridus frater ejus, 1227, 1235  Gotfried von Solzburg, 1239 Gotfridus de Solzburch, 1243, 1245, 1247 Gothefridus de Sulzburg, 1254, 1255 Godefridum dominum de Solzeburg, 1259 G. de Solzpurc
                • Ulrich von Sulzbürg (1254, 1269) ∞ Tochter des Walter von Klingenberg (1254)
                  • Gottfried von Wolfstein (1287 Gotfridus dictus de Wolfstein... fratre suo Vlrico de Soltzburch)
                  • Ulrich von Sulzbürg (1287 Gotfridus dictus de Wolfstein... fratre suo Vlrico de Soltzburch
              • Hermann von Sulzpürg (1224 Hermanus de Sulzberc, 1235 Hermann de Lapide?
              • Volker von Sulzpürg (1225 Volkerus dapifer de Salzperg
              • Dietrich von Sulzpürg (1213 Wasmodus de Spekevelt, Theodericus de Salzberc fratres,
          • Adelbert von Speckfeld (1189 Wasmut de Spekewelt et frater suus Adalbero, 1214 Albertus villicus meus de Kolbenberc)
        • Brunonis (1212
          • Iring (1212 Iringus filius Brunonis, 1215 Cantor Chorherr)
        • Schultheiss Heinrich I. von Zabelstein * um 1140 (1172 Warmundus et frater suus Heinricus, 1176 Heinrich Crehse, 1176 Heinricus scultetus et filius suus Heinricus, 1177, 1182 Yring de Curnaha (Kürnach bei Unterpleichfeld) et filii eius Heinrich et Yring 1189 Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela), † 16. März ∞ Jutha (1189 - wohl eine Tochter des Sigbot von Zimmern verheiratet). 
          • Berno (gehört vermuchtlich bereits 1189 dem Würzburger Domkapitel an. Sohn des Schultheißen Heinrich und der Jutha, 1195 filius sculteti, 1200, 1203 Berno canonicus, 105, 1211 übertrug er die Obleien in Espenfeld und Weinberge zu Hohenbuch (wohl Homburg) dem Domkapitel welche es daraufhin dem Spitälern St. Egilii und St. Theoderich in Würzburg schenkte, 1212, 1213 Berno canonicus, 1215  Berno canonicus, 1217, 1219)
          • ​​​Küchenmeister Heinrich II. von Rothenburg * um 1160 (1201, 1211, 1212, 1214, 1220, 1224 gemeinsam mit Heinricus de Brozoldesheim) ∞ Guta von Weinsberg (1189, 1219), † 7. Mai
            • Küchenmeister Heinrich III. von Rothenburg - de Lapide (1237, 1242 Gotefridus magister coquine et frater suus Volcnandus . henricus filius magistri henrici am Schluss der Urkunde , 1268 de Lapide) ∞ Gertrud von Stein (de Lapide)  
              • Heinrich von Heineberg (1279
              • Heinrich von Breitenstein (1279
              • Heinrich von Rothenburg - de Lapide (1268, 1279 ∞ Adelheid von Sulzpürg (1268, 1279  
              • Hiltpolt von Rothenburg (von Hilpoltstein) (1268, 1279)∞ Petrissa von Sulzpürg (1268, 1279)  
            • Conrad von Weinsberg, Archidiakon von Würzburg (1219
          • Küchenmeister Albert von Zabelstein (1219 unter den Zeugen der Schenkung Gutas von Weinsberg der Ehefrau des Küchenmeisters Heinrich darin als Chorherr geimeinsam mit Albert de Tiefe (wohl Triefenstein) und Albert v. Cogelenberch, ,  1220 Kellermeister, 1220 Dekan, 1228 cellarius. Albert, der auch Pfarrer in Oberschwarzach, unterhalb der Burg Stollburg war, war auch Besitzer der Curia Marmelstein die schon zuvor dessen Vater Iring von Zabelstein besessen hatte. Nach seinem Tod ging die Curia zusammen mit der Pfarrei an Iring von Homburg, den späteren Bischof über. Nach dessen Tod ging die Curia an Friedrich von Homburg über was die Verwandtschaftstheorie bestätigt, 1221 de Crense, 1223 Chorherr zu Mainz, 1225 Domherr Albert v. Cugilinberc zu Mainz)
          • Hugo von Rothenburg??? (1216 - 1236 Abt von Murbach - er gilt gemeinsam mit einer Guta von Rothenburg als Gründer für das Franziskanerkloster in Luzern. Diese Guta könnte identisch sein mit Guta von Weinsberg)
          • Küchenmeister Volcnant (1203 magister Volchenandus et filius eius Gothefridus, 1209 Volcnandus an Rinnewege et filius eius Gotefridus
            • Küchenmeister Gottfried (1226 Gotefridus magister coquine, 1227, 1230, 1237, 1241, 1242 Gotefridus magister coquine . et frater suus Volcnandus . henricus filius magistri henrici.1246 Godefridus dictus Magister coquine et Volknandus dictus Marscalus
              • Küchenmeister Volcnant (1242 Gotefridus magister coquine et frater suus Volcnandus Marschall. henricus filius magistri henrici, 1246 Godefridus dictus Magister coquine et Volknandus dictus Marscalus, 1261 Vocnandus von Heidenheim?
              • Küchenmeister Hartwig (1241, 1242 Henricus et Hertwicus magistri coquine.werden hier am Schluss noch nach Küchenmeister Gottfried genannt. Es kann es sich deshalb nicht um Heinrich von Rothenburg und Hartwig I. von Rothenburg handeln. Hartwig I. war zudem 1237 bereits verstorben)
          • Schwester des Heinrich (1222 Heinr. magister coquine regie, Herdwig filius sororis ipsius (Schwestersohn) ∞ von Klingenberg (sonst hätte sich ihr Enkel Conrad vermutlich nicht nach Klingenberg benannt)
            • Küchenmeister Hartwig von Klingenberg (1216 Heinricus de Rotenburc Magister Coquinae. Hertwicus cognatus suus, 1217 Hertwicus magister coq. Regie, 1219, 1220, 1221 Hartwicus magister coquine de Rotinburc, 1222 Heinr. magister coquine regie, Herdwig filius sororis ipsius (Schwestersohn), 1224 Artuicus, Magistri Coquinae Imperatoris, 1225 Cunradus et Heinricus filii Hertwici, 1237 Helmericus, Sohn des verstorbenen Küchenmeisters Hartwig)  ∞ Hedwig von Klingenberg​​
              • Gerung Dives (Triefenstein?) (1195 Gerungus dives et fratres sui, 1197 Gerungus Diues et frater suus Helmricus, 1199 Gerungus Dives, 1200 Warmundo genero Gerungi Diuitis - Schwiegersohn des Warmund; sein Bruder Helmericus und Berno von Rothenburg sind dabei Zeuge, 1205, 1211 Gerungus Diues et Helmericus fratres vor Heinrich dem Küchenmeister, 1212, 1213 Gerungus dives. et Helmericus fratres - nach Heinrich dem Küchenmeister, 1215 Gerungus dives et Helmericus fratres) 
                • Tochter ∞  Warmund von Hovstrow (1199, 1200)
              • Walther von Klingenberg? (1217 Waltherus de Langenburch, 1223 Walter von Langenburg im Streit um die Burg Werneck?, 1226 Walther von Langenburg?, 1229 Walther de Langenberc?, 1233 pincerna de Klingenberg, (Auch er könnte als Stammvater der Breisgauer Coler in Frage kommen. Die Collenburg sollen angeblich die Schenken von Schüpf - also die Vorfahren der Klingenberger erbaut haben) 
              • Heinrich von Klingenberg? (1220 Zeuge für den Bischof von Konstanz, 1225 Heinrico de Langenberc et uxore sua Sophia?, 1262 H. de Clingenberch, canonicis Constantiensibus)
                • Heinrich von Klingenberg (1248 Heinr. dictus de Clingemberc canonicus Curiensis, 1262 H. de Clingenberch canonicis Constantiensibus), 1262 H. de Clingenberch archdiaconus in Turgowe in einer Urkunde gemeinsam mit dem Minnesänger Walther von Klingen, 1263 H(einricus) de Clingenberc, canonicus ecclesie Constantiensis, 1264, 1272 Propst, 1276 primus prepositus, 1284 Protonotar des kaiserlichen Hofs und Kirchrektor von Berg, 1288 magister, 1292 magistrum)
                • Ulrich von Klingenberg (1250 Olrico de Clingenberc, 1250 V̊lrico de Clinginberch darin gemeinsam mit Stainmaro dem Ministerial der Herren von Klingen, 1252 videlicet Henricum de Clingenberc, 1267 Ulrich und seine Brüder, 1284, 1289 militibus, 1299 ∞ Williburgis von Castell
                  • ​Albert von Klingenberg (1284, 1289, 1295 Ritter, 1296, 1300, 1301 Vogt von Konstanz,
                    • Albert von Klingenberg (1324, 1327 genannt von Ramsberrg, 1334)
                    • Heinrich von Klingenberg (1334)
                  • Heinrich von Klingenberg Bischof von Konstanz (1296, 1299, 1334)
                  • Conrad von Klingenberg (1296 Chůnradi de Klingenberg prepositorum ecclesiarum sancti Stephani sancti Johannis et Episcopalis Celle Constantiensis civitatis et dyocesis, 1303 Domprobst, 1310 gemeinsam mit königlichem Küchenmeister Heinrich von Nortenberg, 1311, 1315, 1317, 1318, 1324)
                  • Ulrich von Klingenberg (1299, 1300 Ulricus et Albertus fratres de Chlingenberg, 1300 von Twiel, 1307,)
                • Rudolf von Klingenberg (Hegau & Thurgau)
                • Conrad Dives? (ca. 1222 Chủno dives in einer Einkunftsliste des Klosters Einsiedeln in Riegel am Kaiserstuhl. Darin auch genannt ein Gerunk und ein Johannes von Weißweil 
                  • Heinrich Dives (1239 Urkunde Bertholds von Neuenburg (CH) darin Henricus miles dictus Diues gemeinsam Conradus miles de Vffheim, Henricus pincerna und Henricus magister coquine, 1241 Rudolfus camerarius dictus Diues H.(einrich) et P.(eter) fratres eius unter den Zeugen Heinricus magister coquine
                    • ​Heinrich Dives (1257 Heinricus Dives mit einem Rvdi Rufus, 1258 Heinricus magister civium dictus Diues (wohl Bürgermeister von Basel), 1263 Heinricus Dives darin nach Peter Dives folglich gehört er wohl zur nächsten Generation, 1267 Heinricus Diues gemeinsam mit Bvrchardus de Vfhein und Heinricus de Vfhein iuvenis quidam in einer Basler Urkunde, 1267 Hainricus Dives Basiliensis gemeinsam mit Hainricus de Rauensburg, 1270 H. Diues gemeinsam mit H. iunior de Tuselingen scaltetus de Vriburgo
                    • Sigfried Dives (1265 Sifridus Dives in einer Urkunde des Engelhard von Weinsberg
                  • Rudolf Dives (1241 Rudolfus camerarius dictus Diues H.(einrich) et P.(eter) fratres eius unter den Zeugen Heinricus magister coquine, 1255 Rødolfus advocatus dictus Diues in einer Urkunde des Ritters Albert von Strassburg, 1262 Rodolfus magister civium dictus Diues consules et cives Basilienses, 1265 Rodolfus Diues milites
                  • Peter Dives (1241 Rudolfus camerarius dictus Diues H.(einrich) et P.(eter) fratres eius unter den Zeugen Heinricus magister coquine, 1262 Petrus Dives
                  • Rüdiger Dives (1269 Rudegerus Dives de Mergentheim, Rudegerus filius suus, evtl. identisch mit Rüdiger von Neuenburg
                    • ​Rüdiger Dives (1269 Rudegerus Dives de Mergentheim, Rudegerus filius suus
            • Helmericus (1197 Gerungus Diues et frater suus Helmricus, 1200, 1205, 1206, 1211 Gerungus Diues et Helmericus fratres, 1212 vor Heinrich dem Küchenmeister, 1213 Gerungus dives. et Helmericus fratres - nach Heinrich dem Küchenmeister,, 1215 Gerungus dives et Helmericus fratres, 1237 Eintritt in die Deutschordenskommende.-  Bruder Helmericus  sohn weiland Hartwig küchenmeisters)
            • N.N. ∞ Conrad von Rabensburg (vermutet)
            • Conrad von Klingenberg genannt Hurrier (1214 bezeichnet Albert von Neuenburg-Triefenstein ihn als seinen Cousin Super omnes consanguineus meus Cůnradus de Çlingenburc, 1215 war bis 28.7.1215 Dienstmann Friedrichs II. der ihn an diesem Tag dem St. Kilian Stift zu Würzburg als Truchsess schenkte, 1219 Cunradus de Clinginberc, 1220, 1223 Schenk v. Clingenberg,  1225, 1227 Cunradus pincerna de Klingenberc, 1227 Cunradi filii sui cognomento Hurrier, 1230 Hurrier, 1230 C. pincerna de Clinginburc, 1232 de Clingeburg, 1233 Feb. von Klingenburg im Gefolge König Heinrich VII. im Juni 1233 ebenfalls im Gefolge König Heinrichs dort dort unterzeichnet er mit Conradus pincerna de Lympurg! Im November dann wieder mit Clingenberg, 1234, 1235, 1238, 1240, 1241, 1243, 1244 (sein Siegel zeigt die fünf stehenden Streitkolben / Schaufeln), 1245, 1246 ∞ von Bielriet (1?)) ∞ Kunegundis von Königheim (2) (auch sie war zuvor bereits verheiratet und zwar mit "Rufi" also wohl Dietrich von Zabelstein, 1240, 1241, 1243, 1245, 1246, 1255, 1260)
              • Guta/Relicta von Klingenberg (1276, 1280 ∞ Konrad von Bickenbach † 1276 (1263) 
                • Philipp von Bickenbach (1276)
                • Gottfried von BIckenbach (1276)
                • Otto von Bickenbach (1299 hern Otten von Bikenbach, hern Conraden sin sůn)
              • Walther von Klingenberg (1) (1244, 1250 Gebrüder Konrad, Walter und Albert Schenk von Klingenberg - ihre Mutter Kunnigunde (von Königsheim), 1260 Schenk von Prozelten, 1261, 1263, 1264, 1265, 1270 imperalis aule pincerna de Limpurc 1275, 1278 ∞ Elisabeth von Königstein-Reicheneck (1260, 1270, 1278)
                • ​Elisabeth von Klingenberg (1254 wird der noch in der Wiege liegende Sohn des Gottfried von Sulzbürg mit einer Tochter Walters von Klingenberg verheiratet) ∞ Ulrich von Sulzbürg (1286 gemeinsam mit seinem Bruder Gottfried)
                • Friedrich Schenk von Limpurg (1278 Waltherus inperialis aule pincerna de Limpurc et Elyzabet ... Friderici filii nostri). ∞ Mechthild von Biebelried
                • Ulrich von Klingenberg (1287 ...hern Frideriches des Schenken von Limburg und siner wirtin vroun Mehthilde und siner můter und siner swester vroun Elsebeten und sines bruder hern Ulriches...)
              • Conrad von Klingenberg (1) (1244 Cunradus pincerna de Clingenburc filii mei Cunradus et Walterus, 1250 Gebrüder Konrad, Walter und Albert Schenk von Klingenberg - ihre Mutter Kunnigunde (von Königsheim), 1255 Zeuge gemeinsam mit dem Minnesänger Walher von Klingen, 1258 Küchenmeister Conrad - Cůnrado magistro coquine in einer Straßburger Urkunde, 1275)
              • Albert von Klingenberg (2) (1244, 1250 Gebrüder Konrad, Walter und Albert Schenk von Klingenberg - ihre Mutter Kunnigunde (von Königsheim), 1260 Bruder Walters, 1261 Schenk von Prozelden, 1273 Ordensbruder in der Deutschordenskommende Eschenbach, 1275, 1280, 1293 commendatore in Schweinfurt, 1301 Deutschordenskommtur in Beuggen (lt. Kindler v. Knobloch)
            • (​​Ludwig von Stollburg ∞ mit Hedwig, der Witwe des Küchenmeisters Hartwig. Hier nochmals aufgeführt um darzustellen wie der Erbtitel des Küchenmeisters zu den Nortenbergern kam) - (Stollburg bei Oberschwarzach - 1195, 1200, 1209 Chunradus. et fratres eius Heinricus et Ludevicus de Stolberch, 1212 Ludevicum de Stoleberch et Heinricum de Nortenberch, 1213, 1215, 1217 Conradi de Stoleberch et fratrum suorum Ludewici et Heinrici de Nortenberch), † 1235 erschlagen ∞ (1) Hedwig (1227 Ludevicus de Stolberg e. cons. uxoris Hedwigis et per manus Cunradi filii sui cognomento Hurrier (Conrad von Klingenberg)  et patruelis (Neffe des) Cunradi de Richenberg (von Rechenberg) ∞ (2) Gertrud 
              • Rüdiger von Stolberg (1215)
              • Conrad von Klingenberg (1) (1195, 1200 Urkunde König Phillips Cvnradus de Stolberc. et fratres eius Heinricus et Lvdewicus, 1209 Chunradus. et fratres eius Heinricus et Ludevicus de Stolberch, 1212, 1217 Conradi de Stoleberch, 1231, 1233 de Nortenberg)
              • Schwester (1227) ∞ Liupold von Gründlach
                • Engelhard von Gründlach (1227)
              • Heinrich von Nortenberg (2) (1209 Chunradus. et fratres eius Heinricus et Ludevicus de Stolberch, 1212 Ludevicum de Stoleberch et Heinricum de Nortenberch, 1217, 1227)
                • Küchenmeister Lupold von Nortenberg (1249, 1258, 1261, 1262, 1265, 1275 senior, 1277, 1285) ∞ Adelheid (1265)
                  • Küchenmeister Lupold von Nortenberg (1265, 1277, 1281, 1285 Lupoldus Senior frater ejusdem Heinricus de Seldenecke; Lupoldus Coquinae Magister dictus de Nortinberch, Lupoldus filius ejusdem, et Lupoldus junior Scultetus de Rotynburch, 1287, 1289, 1311)
                    • Lupold (1285, 1293, 1295 Küchenmeister)
                    • Friedrich von Nortenberg
                  • N.N. Tochter †1289 ∞ Konrad Fuchs von Schwanberg (1289)
                  • Küchenmeister Heinrich von Nortenberg (1265, 1285, 1287, 1299 Küchenmeister, 1309, 1310, 1311, 1313 ) ∞ Margaretha von Bebenburg (1314)
                    • Engelhard von Bebenburg (1314)
                    • ​Conrad von Bebenburg (1314 Kunzelin)
                    • Margarethe von Bebenburg (1314)
                  • Hermann von Rothenburg (1269 Schultheiss Luipold magistrum coquine de Nortenberc - der Bruder des bereits erwähnten Schulheiß Hermann)
                    • Lupold von Rotenburg (1285)
                  • Heinrich von Seldeneck (1262  Liupoldi Magistri de Nortenberg et Heinrici de Seldenecke patris sui, 1285)
                    • Friedrich von Seldeneck (1287)
              • Ludwig von Stollberg (2)
                • Wernhard von Stollburg (1237)
                • Arnold von Stollberg (1237)
          • Iring von Krensheim (Grünsfeld) (1177 von Pleichfeld, 1182 Yring de Curnaha (Kürnach bei Unterpleichfeld) et filii eius Heinrich et Yring, 1195 Yrinc Creseno, 1198, 1199, 1200, 1201 Iring Crassenus, dessen sohn Heinrich, 1203 Archidiakon von Würzburg, 1205, 1209 Iringus Crase, 1209 Iringos de Randesaker et Heinricus filius eius - Er kaufte 1209 den Hof zu Randersacker in Folge dessen sich einige seiner Kinder auch von Randersacker nannten, 1211 Iringus Creso, 1212, 1213, 1214, 1216 † um 1222 ∞ möglicherweise von Lauda (In einer Familienurkunde des Heinrich von Lauda aus dem Jahr 1169 werden die Brüder Erlebolt und Trageboto de Crantse (Krennsheim),  Walther de Niwenburg und Iring von Zabelstein als Zeugen genannt. Heinrich von Lauda dürfte demnach als Schwiegervater des genannten Iring von Krensheim in Betracht gezogen werden, Lauda gehörte einst den Grafen von Rieneck)
            • Albert von Collenberg (1211, 1213 Albertus Crusenere et Mechthilt, 1214 Albertus villicus (Verwalter) meus de Kolbenberc,1217, 1218 Albertus de Kogelenberg, 1219 Albert v. Cogelenberch zusammen mit dem Küchenmeister Albert und Albert de Tiefe (wohl Triefenstein), 1235 Albertus de Chennecheim - Königheim) ∞ Mechthilt (1213 genannt seine Frau?)
            • Arnold von Zabelstein (1220, 1228 Albertus de Zabelstein cellarius. et Arnoldus frater fuus
            • Conrad von Collenberg (1209 Cuonradus de Kennencheim?, 1212 Cunradus Rufus monetarius, 1213 Cvnradus Rufus de Zabelstein, 1213 Cvnradus et Gotefridus fratres de Kulenberch, 1215 Cvonradus Rufus de Zabelstein, 1217 Cunradus ruffus de Zabelstein), 1219 Cunradus de Kulenberc nach Albertus de Zabelstein, 1221 de Crense, 1223 Colarius, 1226 Cunradus Rufus miles de Eberbach?, 1230 der ältere und der jüngere, 1231 der Koler senior & junior, 1240  Cunradus de Cunlenberc - wie seine Brüder Friedrich und Sigfried Rufus bezeugte auch er die Schenkung der Witwe seines Bruders Dietrich) Begründer der Linie im Breisgau
            • Dietrich von Königheim (1214 Crhessoa, Dietericus filius fratris Iringi Cressonis, 1214 Dieto de Kullisheim (Külsheim bei Königheim - Külsheim gehörte einst zum Bistum Mainz), 1220 Diethericus de Kunigisheim, 1223 gemeinsam mit seinem Bruder Colario et filio suo) † vor 1240 ∞ Kunegundis von Königheim (1240 in zweiter Ehe mit Conrad von Klingenberg verheiratet, 1241, 1243, 1245, 1246, 1260)
              • ​Siegfried von Königheim (1240
                • Heinrich von Königheim (1265
                • Dietrich von Königheim (1279 hern Dietriche von Kunegesheim)
              • Engelrich von Königheim (1240 Engelrici de Kennenkeim)
            • Sigfrid von Zabelstein (1215, 1240 Rufus Ebenfalls Zeuge gemeinsam mit seinem Bruder Friedrich)
            • Friedrich von Krensheim/Grünsfeld (1225 Fridericus de Kennincheim, 1226 de Krense,1234 Fridericus de Krense sculteti, 1240 de Crense erster Zeuge bei Conrad von Klingenberg und seiner zweiten Ehefrau Kunegunde von Königheim gefolgt von Conrad von Kollenberg
            • Marquard von Krensheim/Grünsfeld (1214 Marquardus textor de Kennenkeim gemeinsam mit Heinrich von Külsheim, 1224 Marquart Crvse, 1226 Cruso, 1230 Craso, 1231 Cruso, 1234, 1259, 1262​
              • Godebold von Krensheim/Grünsfeld (1260 Cresso, 1262
            • Heinrich von Krensheim/Grünsfeld (1201 Iring Crassenus, dessen sohn Heinrich, 1209 Iringus Crase, Iringos de Randesaker et Heinricus filius eius, 1209 Heinricus Rufus dapifer, 1214 heinricus rufus dapifer, 1214 Heinricus de Kullisheim (Külsheim) gemeinsam mit Marquard, 1224 Heinricus de Brozoldesheim (gemeinsam mit Heinrch dem Küchenmeister), 1225 Heinricus Crehso, 1225 Henricus de Kennincheim, 1234 Heinricus filius Cresonis, 1236 Heinrich de Randesachere
              • Dietrich von Krensheim (1212  Heinricus filius suus, Theodericus
            • Siboto von Heidingsfeld (1211 Wolframus et Siboto de Heitingesuelt fratres 
            • Wolfram von Heidingsfeld (1211 Wolframus et Siboto de Heitingesuelt fratres 
            • Iring von Randersacker (1203, 1209, 1212, Iring de Terra 1210, 1214 CrhessoaIringus filius eius, Dietericus filius fratris Iringi Cressonis, 1215 de Terra, 1216, 1217 Cresse de Sintram) ∞ Petrissa (1227 Iringi de Terra et uxori Petrisse
              • Heinrich (1209 Iringus Crase, Iringos de Randesaker et Heinricus filius eius
              • Godebold von Randersacker (1235 Goteboldus filius Iringi, 1236, 1260
                • Hartwig (1325 Hertwicus dictus Iring et Jutha conjuges de villa Randersacker verkaufen dem Pfarrer von Cronheim Konrad von Lentersheim Weinberge in Randersacker) ∞ Jutha
              • Ebo von Grettstadt (1243 Ebo de Crezzestat, 1260 von Randersacker
              • Siegfried von Heidingsfeld (1211 Sifridus et Heinricus de Heitingesfelt
            • Helewicus von Randesacker (1212 
            • Herdeino von Randesacker (1215
        • ​​Wolfram von Zabelstein (1164 Wolfram von Prosselsheim, 1168  Wolframmus et Conradus de Brozoldesheim, 1169 Jring de Zabelstain, Wolframinus cognatus suus - sein blutsverwandter, 1177 Wolfram de brozoldesheim & Cunrad fr suus., 1182 Wolfram de Zabelslein et frater suus Conradus, 1184, 1188  Wolframus de Prozeldesheim et frater eius Cunradus, Engelharus de Bibelrieth, 1189 Wolfram de Zabelslein et frater suus Conradus, Engelharddus de Bibelriet, 1189 Engelhart von Biblerith, Wolfram von Zabelstein und sein Bruder Konrad, Er tauschte 1189 Güter zu Prosselsheim gegen Eigengut in Biebelried. Dort erbaute er vermutlich er eine Wasserburg die heute noch teilweise unter dem Namen Johanniterkastell erhalten ist. Erster Zeuge unter den Ministerialien Engelhard von Biebelried. 1192 Wolframus de Zabelstein et frater eius Cunradus, 1199 Wolfram de Lapide?)
          • Wolfram von Zabelstein (1199 Wolfram Rufus, 1203 Wolftrammus Rufus, 1206 Wolframus de Brozsolvesheim, 1212 Wolframus de Zabelstein. 1213 Wolframus pincerna, 1215 Wolframus pincerna, 1229) ∞ Mechthild von Biebelried (1199 Methildam,)
          • Conrad von Zabelstein (1244) ∞ Helhe (1244) 
            • Wolfram von Zabelstein, 1231, 1237, 1240, 1244, 1249, 1250, 1258, 1262) ∞ Mechthild von Biebelried (1244  
              • ​Wolfram von Biebelried (1299)
              • Mechthild von Biebelried (1287) ∞ Friedrich Schenk von Limpurg
            • Conrad von Biebelried (1244)
            • Friedrich von Biebelried (1244)
            • Albert von Biebelried (1244)
            • Gertrud von Biebelried (1244) ∞ Swigger von Oberbach (er verkaufte 1240 die Hälfte der Burg Biebelried an Bischof Hermann von Würzburg. 
              • ​Eberhard (wird 1240 beim Verkauf der Hälfte der Burg Biebelried als Swiggers Sohn genannt)
          • ​Conrad von Zabelstein (1168 Conradus de Vffenheim, 1168 Wolframmus et Conradus de Brozoldesheim, 1177 Wolfram de brozoldesheim & Cunrad fr suus1189 Wolfram de Zabelslein et frater suus Conradus, 1192 Wolframus de Zabelstein et frater eius Cunradus
          • Boto von Würzburg (1169 Boto, 1174 Botonis et Billungi sculteti, 1180 Botoni de Foro,
            • Heinrich von Rabensburg (Ihre Burg stand unweit von Kürnach. Amrhein erkennt sie als Teil der Sippe. Falls dass so ist kommt dafür die Püssensheimer Linie in Frage - 1178, 1189 Henricus de Rabensburc, 1193, 1195 Henricus de Rabensburc et Boto frater ejus, 1205 bei der Schenkung des Reichsküchenmeisters Heinrich und deren Bestätigung durch König Philipp sind u.a. Heinrich der Kämmerer von Rabensburg und dessen Bruder Diedo, 1206 Hainricus de Ravensbvrch, 1207 Urk. König Philipps - unter den Zeugen Heinrich von Rabensburg gefolgt von Walter von Schüpf und Heinrich von Schmalegg und Küchenmeister Heinrich von Rothenburg, 1209 Urk. Bischof Otto IV. nach Heinrich von Rabensburg folgt der Küchenmeister Heinrich, 1212 Heinr. de Rabensburch. Goto frater eius, 1214 Heinricus de Kullisheim, filius Botonis, 1234 Heinricus de Rabensburg camerarius)
              • Heinrich von Rabensburg (1240 Heinricus de Rabensbvrg scultetus, 1248 Heinrico de Rabenspurg, 1266 Hainricus Camerarius de Ravenspurch, 1267 Hainricus de Rauensburg - jedoch in einer Basler Urkunde gemeinsam mit Hainricus Dives Basiliensis)
              • Rabeno von Rabensburg (1231 Rabeno de Rabenspurc. Dictherus frater suus)
              • Diether von Rabensburg (1231 Rabeno de Rabenspurc. Dictherus frater suus)
            • Boto von Rabensburg (1195 Henricus de Rabensburc et Boto frater ejus, 1212 Heinr. de Rabensburch. Goto frater eius, 1223 übertrug Boto von Rabensburg Burg Werneck dem Deutschorden. Die Schenkung wurde durch Urkunde König Heinrichs VII. bestätigt. Unter den wenigen Zeugen Küchenmeister Heinrich. Doch währenddessen wurde die Burg von Konrad von Reichenberg und Konrad von Schmiedefeld gewaltsam besetzt. Man einigte sich darauf, dass diese die Burg im Tausch gegen andere Güter behalten dürfen.) 
              • Heinrich von Rabensburg (1223 Stiftsherr von ​ Aschaffenburg, 1232 bis 1237 Bischof von Eichstätt) † 29. Juni 1237
            • Diether von Rabensburg (1216 Dieto de Rauensburch camerarius Imperii, 1217 Dieto v. Ravensburg gefolgt von Hertwig dem Küchenmeister, 1219 Dietho de Ravensburc, 1223 Dieto von Ravensburg gemeinsam mit Küchenmeister Heinrich, 1225 wiederum mit Küchenmeister Heinrich, 1225 Dietho de Rabenspurg gemeinsam mit u.a. Marschall Hildebrand von Rechberg, Conrad von Clingenberg, Dietrich von Homburg und dem Küchenmeister Heinrich, 1226, 1227)
    • Adelhalm (1136, 1157 Adelham darauf folgt Heinrih Weiso gefolgt von Cholman)
      • Arnold Rufus (1158, 1175
        • Arnold von Rothenburg? (1138, 1144 Arnoldvs ministeriales regni, 1145 königl. Truchsess, 1146, 1150, 1151,
      • ​Billung von Rottendorf (1131, 1135, 1136 Aedelrich et Billung Tribuni, 1137 Schultheiß, 1146, 1149, 1150 vice dominus, 1151, 1154, 1157, 1161, 1163, 1164, 1165, 1169, 1170, 1171 ∞ Hildegard von Worms (1170)
        • Herold Rufus (1171, 1177 von Pleichfeld, 1184 Heroldus Rufus, 1188 Herold der Rothe, 1189 Heroldus Rufus, 1191, 1200 Herolt longus, 1210) ∞ Guta (1210)
      • Gotebolt (1115, 1131 Edelrich et frater eius Gotebolt in foro (Würzburg)
        • Gotebolt (1148 ​Gotebolt et Gotefrid fratres
      • Gottfried (1148 ​Gotebolt et Gotefrid fratres, 1156 gemeinsam mit Colemannus, Irringus de Zabelstein, Hartmuth de Bischofswinden​

 

Engelhard von Weinsberg (1103 gemeinsam mit Iring und Bern, 1106 wieder gemeinsam mit Iring und Bern, 1113 wieder gemeinsam mit Iring und Bern

  • Engelhard von Weinsberg (1135 zusammen mit Gebo, Heinrich (wohl der Schultheiss), Walther (von Schüpf?), Dithere (von Homburg?), Coloman und Trutman (von Bischwind - Zabelstein) 
    • Engelhard von Biebelried (1164 Engelhardus de Bibelrieth, 1168 Engelhardus dapifer?, 1182  Engelhardus de Bibelrieth, 1188, 1189, 1194 Hegilharduse de Bibelrieth, 1195  Engelhardus de Bibelrid. heroldus filius ejus
      • Herold von Biebelried (1195  Engelhardus de Bibelrid. heroldus filius ejus, 1202 Heroldus de Bibelriet ∞ Hedwig (1240 Hedewigis matrona de Bibelried, socrus sua - Schwiegermutter des Swigger von Obergach
        • Tochter ∞  Swigger von Oberbach (1240
        • Mechtild ∞ Wolfram von Zabelstein, Schenk (1244
        • Walther (1265 Klosterbruder in Würzburg)
  • Wolfram von Weinsberg (1136 Wolfram wird dort als Bürger von Würzburg jedoch nicht als Bruder des Conrads, Adalhalm oder Irings genannt, 1146, 1147 Wolframmus de Winsperc?, 1148 der Freie Wolframus de Winesberc?, 1160 Uvolfram de Winisberg?

 

​Stollberger

  • Walther von Stollberg (1172
    • Conrad von Stollberg (1195, 1200 Cvnradus de Stolberc et fratres eius Heinricus et Lvdewicus
    • Heinrich von Stollberg (1200 Cvnradus de Stolberc et fratres eius Heinricus et Lvdewicus, 1212 per Lodewicum de Stoleberch et Heinricum de Nortenberch resignatas nobis libere.
    • Ludwig von Stollberg (1200 Cvnradus de Stolberc et fratres eius Heinricus et Lvdewicus, 1209, 1212 per Lodewicum de Stoleberch et Heinricum de Nortenberch resignatas nobis libere, 1213, 1215, 1227 Ludevicus de Stolberg e. cons. uxoris Hedwigis et per manus Cunradi filii sui cognomento Hurrier et patruelis Cunradi de Richenberg, 1227 Dom. Ludewicus de Stolberch et Dom. Heinricus de Nortenberch filiius fratris Ludewici.
      • ​Conrad von Klingenberg (1215, 1227 Ludevicus de Stolberg e. cons. uxoris Hedwigis et per manus Cunradi filii sui cognomento Hurrier et patruelis Cunradi de Richenberg
      • Rüdiger von Stollberg (1215 Rudegerus de Stoleberg, 1217 Conradi de Stoleberch et fratrum suorum Ludewici et Heinrici de Nortenberch
      • ​Ludwig von Stollberg (1227 Dom. Ludewicus de Stolberch et Dom. Heinricus de Nortenberch filiius fratris Ludewici - wenn Ludwig sagt, dass Heinrich der Sohn seines Bruders Ludwig war so muss es zwei Brüder mit dem gleichen Vornamen gegeben haben.
        • Werner von Stollberg (1237  Ludewici de Stolberc et Wernhardum filium ipsius
      • Ludwig von Nortenberg (1217 Conradi de Stoleberch et fratrum suorum Ludewici et Heinrici de Nortenberch, 1224,
        • ​Heinrich (1227 Dom. Ludewicus de Stolberch et Dom. Heinricus de Nortenberch filiius fratris Ludewici.
      • Heinrich von Nortenberg (1217 Conradi de Stoleberch et fratrum suorum Ludewici et Heinrici de Nortenberch
        •  

 

 

 

 

 

Marquart (1090 von Grumbach??? Urkunde des Erzbischofs Ruthard von Mainz, 1106 gmeinsam mit Iring in einer Urkunde der Grafen von Comburg, 1113 erneut in einer Comburger Urkunde gemeinsam mit Iring, 1118 in eineer Urkunde Irings,

  • Marquard (1135, 1136 darin erstmals als Grumbach bezeichnet; in dieser Urkunde gemeinsam mit Billung und Conrad von Homburg, 1139 in einer Urkunde von König Konrad und dessen Gemahling Gertrud. 1142 König Konrad, 1145 König Konrad gemeinsam mit dem königlichen Mundschenk Conrad von Schüpf, 1148 Chorherr in Würzburg, 1149, 1151 als Freier aufgeführt, 1151, 1152, 1154, 1157, 1158, 1160, 1168, 1169, 1170, † 9. Februar 1171
    • Marquart von Grumbach (1157 Marchwardus de Grumbach et filius eius Marcwardus, 1158, 1160, 1164, 1165, 1168
      • Adalbert † 1243
        • ​Adelheid ∞ Graf Ludwig von Rieneck
    • Otto von Dachstetten (1158, 1164, 1165, 1168 de Tagesteten, 1170
    • Adelbraht von Grumbach (1158, 1164, 1170 
    • Tochter von Rotenfels? ∞ Herman von Stein / de Lapide? (1152, 1169, 1172 
      • Marquart von Stein? (1182, 1206 Marqardus de Lapide, Henricus frater eius, 1212 fratres Heinricum et Marquardum de Rotenvils
        • Gertrud von Stein? ∞ Heinrich Cresso von Randesacker (siehe oben)
      • Heinrich von Stein (1206, 1212

 

Linie Breisgau

Conrad von Collenberg (1209 Cuonradus de Kennencheim?, 1212 Cunradus Rufus monetarius, 1213 Cvnradus Rufus de Zabelstein, 1213 Cvnradus et Gotefridus fratres de Kulenberch, 1215 Cvonradus Rufus de Zabelstein, 1217 Cunradus ruffus de Zabelstein), 1219 Cunradus de Kulenberc nach Albertus de Zabelstein, 1221 de Crense, 1223 Colarius, 1226 Cunradus Rufus miles de Eberbach?, 1230 der ältere und der jüngere, 1231 der Koler senior & junior, 1240  Cunradus de Cunlenberc - wie seine Brüder Friedrich und Sigfried Rufus bezeugte auch er die Schenkung der Witwe seines Bruders Dietrich) Begründer der Linie im Breisgau

  • Dietrich von Endingen, Schultheiß (1223, 1240 Theodericus von Endingin milites,
    • Heinrich Küchlin (1241 Heinrich Kuchelinos, 1263 magister H(einricus), dictus KůcheliBasiliensis nobilis vir, 1263 in einer Urkunde mit Heinrich von Klingenberg, mag . Heinrico dicto Chvecheli, 1245 Rudolfus und Henricus fratres dicti Cvechelini
      • ​Heinrich Colman? (1314 Heinrich Colman oder Willeheln sin bruoder, 1315, 1317 Heinrich Kolman ein edelknecht.. Hessen von Könsheim
      • Willhelm Colman? (1314 Heinrich Colman oder Willeheln sin bruoder, 1315 zwei Urkunden in einer der Urkunde erscheint dazu ein Counraten von Könsheim (Königsheim) ein edeln knecht von Kolmer, 1317
    • Rudolf Küchlin (1245 Rudolfus und Henricus fratres dicti Cvechelini
    • Conrad Küchlin (1256 Curat Chücheli, 1272 Conrad von Endingen
    • Engelsi von Endingen (1284 Ordensschwester von Adelhausen)
  • Walter von Collenberg (1230 Koler der ältere und der jüngere, 1231 der Koler senior & junior, 1234 dct. Koler, 1242 Waltherus de Endingen dictus Colarius siegelte für seine Stiefsöhne Hermann und Johann von Weißweil - Waltero milite, dicto Colario, et filio suo Walthero, et filio eiusdem Harthamanno militibus de Endingen, dictis Causidicis (das Siegel Walters: dreieckig in braunem Wachs etwas zerbrochen. Schild wagrecht geteilt, im oberen Feld ein halber streitender Löwe. Umschrift: * SIGILLVM . KOLARII . E. ERC .),  1251 dom . Waltherus Colarus et filius suus, dom. Bertoldus dapifer de Riegol et frater suus dom. Waltherus, scultetus de Endingen ∞ von Weißweil (1242)
    • Berthold von Collenberg (1251 dom . Waltherus Colarus et filius suus, dom. Bertoldus dapifer de Riegol et frater suus dom. Waltherus, scultetus de Endingen 
    • ​Walter von Collenberg (Waltherus de Endingen dictus Colarius, 1242 Waltherus miles dct. Colarius, filius suus Waltherus et filius ejusdem Harthamannus, milites de Endingen, 1245 Waltherus dapifer de Riegol, 1251 Waltherius Colarius et filius suus, 1256 W. scultetum de Endingen, 1258 Herr Walter der alte Koler, Schultheiß von Endingen, 1259 Waltherus scultetus de Endingin, 1259 dictus Rovber de Riegol?, 1308 Walther den alten Kohler
      • ​Hartman von Endingen (1242 Waltherus miles dct. Colarius, filius suus Waltherus et filius ejusdem Harthamannus, milites de Endingen
      • Walther von Endingen (1311 Walther, Thoman und Johannes gebruodere, hern Walthers seligen süne von Endingen, 1312 Ritter Walter der Koler und sein Sohn Kol, 1312, 1313 Kol, Walthers des alten Colers (seligen) Sohn, eines Ritters, 1314 † Juni 1322 Totschlag ∞ Katharina von Kagenheim
        • Walter von Endingen (1312 Ritter Walter der Koler und sein Sohn Kol
      • Thoman von Endingen (1311 Walther, Thoman und Johannes gebruodere, hern Walthers seligen süne von Endingen † Juni 1322 Totschlag
      • Johannes von Endingen (1311 Walther, Thoman und Johannes gebruodere, hern Walthers seligen süne von Endingen, 1321 † Juni 1322 Totschlag ∞ von Kürneck
    • Werner?
      • Werner Koler, junior (war 1280 Dienstmann des Grafen Heinrich von Fürstenberg)  ∞ Adelheid von Au (Ow)
    • Conrad von Collenberg (1245 C. dictus Cholman, 1246 Cunrado Colmanno, 1252 domino C, Cholmanno militi de Friburch, 1256 her Cholman, 1256 Cºnradus Cholmannus, 1258 Cholmannus, 1264 her cholman der alte, un sin sun Gebene,
      • Gebene von Collenberg (1264 her cholman der alte, un sin sun Gebene, 1280 her Gebin der alte, Cunrat Gebin, 1286 Geben der Alte
        • ​Conrad Gebene (1270 Cholmanno juniore, 1280 her Gebin der alte, Cunrat Gebin, 1283 Cunrat herne Gebin Bruder unde Gebin un der Müller, 1289 Cunrade Geben, 1291 Cunrat Gebene; Gebene sin bruder, 1294, 1297, 1299 her Cunrat Geben, Cunrat sin sun, 1307, 1310  Cuonrat Geben unde Geben sinen swager (Schwager des Gottfried von Schlettstadt),  1315 Cuonrat Geben der Älteste; Johannes der Lüleche; Geben hern Egenolf Küchelines tohterman, 1318 Cunrat Geben der älteste, Johannese dem Lulechen
          • ​Conrad (1291 Cunrat Geben der junge, 1297, 1298, 1299, Curat Geben der junge, 1299 her Cunrat Geben, Cunrat sin sun, 1314 Conrad und Johannes Colmann, 1319 Cůnrat Geben der alte, Geben hern Egenolf Kuechelins thoterman was
            • ​Conrad Geben Schüser (1312 Conrad der Tusser, 1313 Conrad Geben, 1314 Cvonrat Colman, Johannes Colman sin bruoder
              • ​Johannes Geben Schüser (1332 Johannes Geben, dem man sprichet der Schuiser, 1335 Johannes Geben dem man sprichet der Schufer, 1336, 1348 ∞ Tochter des Lütfried Aetscher von Villingen
                • ​Lütfried Schüser (1355 her Luitfrit der Schuiser Geben Münzmeister, 1373, 1374, 1377, 1380, 1386, 1387
                • Rüdi Schüser (1351 lt. Kindler v. Knobloch)
                  • Egenolf (1361 Egnolf Geben selig, Vetters Blawgeben
                • (Johannes) Geben (1359), †9.7.1386 bei Sempach ∞ von Weitbruch  
                  • Hans Scheffer (Hans der witwen son von Witbruch, 1399 Uolrich von Pfirt und sein Diener Johannes Scheffer, 1400 Hans der witwen son.
                    • Hans Scheffer (1465 Vogt von Birkingen
                    • Heinrich Scheffer 1399
                  • Haneman Schüser ( 1395 der Junge Haneman Schürer, Henni Scheffenler des ratz [von Breisach]
              • Gisela Geben (1348 Gisèle Gebenin Johans Gebens Schuisers swester, 1377, 1387
            • Johannes Geben Lüllech (1299 Johanne dicto Gebur, 1306 Johannes der Lvchle, 1314 Johannes der Lülleche, 1314 Cvonrat Colman, Johannes Colman sin bruoder, 1315 Cuonrat Geben der Älteste; Johannes der Lüleche; Geben hern Egenolf Küchelines tohterman, 1318 Cunrat Geben der älteste, Johannese dem Lulechen, 1319 Cůnrat Geben der alte, Geben hern Egenolf Kuechelins thoterman was) † 1319 ∞ Guta Küchlin (1318, 1319, 1324)
              • ​Johannes Geben Sigstein (1329, 1332, 1344, 1349, 1353, 1371 Geben Sigstein dem elteren) ∞ 
                • ​Franz Geben Sigstein (1361 noch minderjährig, 1370, 1377, 1381, 1384) † 1384 ∞ Anna von Ampringen
                • ​​Henni Geben Sigstein (1365, 1370, 1373 dem jüngern, 1380 Johans Sigstein, 1381
                • Afra Geben Sigstein (1387)
                • Anna Geben Sigstein (1385, 1387)
                • Belina Geben Sigstein (1387)
                • Kaspar Geben Sigstein (1401)
              • Elisabeth Lülchin
              • Clara (lt. Kindler v. Knobloch, 1357
              • Hanneman (1361 Egnolf, Agnes, Katherin und Hanneman geswistergide, Johannes Geben seligen kint von Untkilch
                • ​Friedrich Lücklin (1375
                • Oswald von Tettikonen gen. Lulch (1369
                • Conrad Geben (1381 von Vutkilch, Priester zu Neuenburg, Konrad Geben Kaplan
              • Agnes (1361 Egnolf, Agnes, Katherin und Hanneman geswistergide, Johannes Geben seligen kint von Untkilch
              • Katharina Banner Geben(1357 Klosterfrau in Günderstal K.v.K., 1361 Egnolf, Agnes, Katherin und Hanneman geswistergide, Johannes Geben seligen kint von Untkilch
            • Tochter ∞ Goffried von Schlettstadt (1310 Cuonrat Geben unde Geben sinen swager)
          • Johannes Geben Banner (Banner wohl von Bannerträger - 1359 die Banner Geben führten das Wappen von Schlettstadt fort) † 1359 ∞ Elisabet Kötzin (1363 Schnewlin  Johans Gebuiren seligen wilunt eliche wirtin)
            • ​​Katharina (1363) ∞ Hanemann von Hornberg (1363
            • Elisabeth (1363, 1397) ∞ Hans Baler (1397)
            • Heinrich Blageben (Blageben - wohl vom Schlachthorn welches in der Helmzier der Geben bzw. Meyer-Niessen geführt wurde - 1359 Gebrüder Heinrich, Geben und Hanmann, Geben Baners seligen Kinder, Heinrich u. Hamman Geben, Geben Banners Söhne), 1380 Blageben, 1391 † 1394
              • Heinrich (1412 Vetter des Geben Baner, Hans Banergeben und Heinrich Banergeben)
            • Hanman (1359, 1368, 1378 Hanman Schůrer Bürgermeister von Breisach, 1390 des ratz ∞ Ursula von Kippenheim (1412 K.v.K.)
              • Geben Baner (1412 K.v.K., 1419, 1429)
              • Hans Banergeben (1412 K.v.K.)
              • Heinrich Banergeben (1412 K.v.K., 1429 Onkel der Claranna von Munzingen Ehefrau des Walter von Falkenstein)
          • Bernhard Pabst (1270, 1283 Gebin ∞ von Krotzingen (1307 lt. Kindler von Knobloch)​
            • Burkard Geben Papst (1279, 1283, 1290, 1294, 1317 Burcardi Geben, 1319, 1332 Geben genannt der Pabst, 1341 Burkart Pabst, 1349, 1368, 1378 Bürklin Babst sel.) † 1378 ∞ Tochter Heinrich des Brechters
              • ​Conrad Papst (1396 Tiengen, 1411 Schultheiss von Waldshut K.v.K.)
          • Conrad Müller Geben (1283, 1294, 1297 †1331 ∞ Mechthild (1331 Witwe verkauft Güter in Endingen) † 28.2.1333
            • Rudolf Geben Münzmeister (1329, 1330, 1334 , 1335, 1336, 1338, 1339, 1340, 1341 Diertirch von Weißweil, der Junge sein Oheim Rudolf Geben der Münzmeister, 1343, 1344, 1347 Růdolfus dictus Geben alio nomine dictus, 1348 Muntzmeister magister et procurator hospitalis, 1356  wird vom Pfalzgrafen von Tübingen und seiner Frau zum Vogt und Pfleger iherer Kinder ernannt) ∞ Hedwit (1283, Schwester des Johannes dem Strouffer (1330)
              • ​Stephan Geben (1349 Ritter, 1357, 1375) † 1389 ∞ Degelin
                • ​Heinrich Geben (1389, 1391
                • Stephan Geben (1391, 1400 Prior St. Ulrich
                • Else Geben (1391) ∞ Gerhard von Krotzingen
              • Agnes (1358 Nese) ∞ Johannes Kriege
              • Conrad (1358 Cůnrad Münzmeistetr der schriber, 1361 Cunrat Münzmeister, der stetteschriber, Cunrat Geben Müntzmeister, 1363,  ∞ Else (1358, 1363 Schwester des Ludwig Sorge?, 1363 siegelt Pfründe der Elisabeth Kotze Witwe des Johannes Geben, 1386, 1393 Meister Cuonrat Muntzmeister, meister in arznie
              • Geben Münzmeister (1361
            • Henni Müller Geben (1297 Cunrad Mvller Geben sun, her Cunrat Geben, 1314
            • ​Ulrich Geben (ca. 1310​
        • Johannes? Gebene (1283 Cunrat herne Gebin Bruder unde Gebin, 1286 herre Geben, 1291 Cunrat Gebene; Gebene sin bruder, 1291 der Gebene am kilchove, 1296 Herrn Geben von Freiburg, 1296 bruder Johannes Gebene Ordensbruder der Johanniterkommende in Freiburg, 1299 Johanne dicto Gebur, 1314 Conrad und Johannes Colmann, 1314 Cvonrat Colman, Johannes Colman sin bruoder, 1318 Johannes Kolman,
        • Anna Gebene ∞ Gottfried von Schlettstadt (1329)
      • Conrad von Collenberg (1276 Cuonrat Colman - wohl der Sohn da hier ohne Zusatz "der Alte"., 1278
      • Walter (1294 Walter der Coler Ritter
    • ​Hermann von Weißweil (Stiefsohn) (1256, 1258, 1278 dct. der Koller
      • ​Werner von Weißweil (1280 Werner der Jüngere, 1280 her Wernher von Wiswil, her Herman sin bruder, 1297 Werner der Koler) ∞ Adelheid von Owe (1280
        • ​Wilhelm Colman (1314
      • Herman von Weißweil (1280 her Wernher von Wiswil, her Herman sin bruder
    • Johann von Weißweil (Stiefsohn) (1256, 1258, 1303 Johannes von Wismil, der alte, ein Ritter, min son Dietrich, vnd miner tohterman Willeheln von Keppenbach Rittere
      • ​Dietrich von Weißweil (1303
        • ​Dietrich (1341 Diertirch von Weißweil, der Junge sein Oheim Rudolf Geben der Münzmeister
      • Tochter von Weißweil ∞ Wilhelm von Keppenbach (1303

 

Conrad von Pleichfeld (1139 De ministerialibus: Cůnrat de Bleichfelt et filius eius Adelbertus,1140, 1146 Conradum de Pleichvelt

  • Adelbert von Pleichfeld (1139 De ministerialibus: Cůnrat de Bleichfelt et filius eius Adelbertus.
  • Billung von Pleichfeld, Schultheiß von Würzburg (1160, 1161 Schultheiß, 1163, 1164, 1165, 1168 Billungus et Heinricus schultheti, 1169, 1170 Heinrici & Billungi fenhe, 1172, 1176)
    • Billung de Pleichfeld (ca 1200 Billungus de Bleifelth, 1212 Billingus de BleichveltHeinricus filius suus, 1223 WALTERVS & HEINRICVS, filii Billungi de Bleichfeld, 1227 Billung de Bechavelt y duo filii eius Heinrich y Walther 
      • Heinrich (1212 Billingus de BleichveltHeinricus filius suus, 1213, 1215 Henricus de Brozoldesheim, 1230 von Prosselsheim gemeinsam mit Dietrich von Homburg, 1227 Billung de Bechavelt y duo filii eius Heinrich y Walther 
      • Billung (1210, 1212 camerarius, 1213, 1219 Billungus iunior de Bleichvelt
      • Walter (1223 WALTERVS & HEINRICVS, filii Billungi de Bleichfeld, , 1227 Billung de Bechavelt y duo filii eius Heinrich y Walther, 1233

 

 

Orte und Besitzverhältnisse

Auch Orte und Besitzverhältnisse können einen Aufschluss über Verwandtschaftsverhältnisse geben. Häufig gab es Streitigkeiten wie der Besitz aufgeteilt werden sollte oder wenn eine Partei einen Teil davon verkaufen wollte da noch irgendwelche anderen Rechte daran hingen. Hier veruche ich eine Liste von einstiegen Besitzungen aufzustellen die über die Ortsangaben im Namen hinaus gehen und eventuell helfen könnten den Knoten zu entwirren:

  • Badestube in Freiburg
  • Biebelried
  • Curie in Würzburg
  • Freiburg, Haus vor dem Predigertor
  • Gerbrunn. Dr. Amrein schreibt bei einer Aufzählung von Diakonen von zwei "Gysos" beide angebllich an einem 13. September verstorben. Einer der noch vor dem Domdechant Gotfrit († 1199) aber nach dem Ansbacher Propst Heinrich († um 1178) eingereiht ist, der Andere danach. Der zweite "Gyso" vermachte von 6. jug. Weinbergen in Gebrunn das plenum servitium, wovon das Domkapitel eine halbe Carrata Wein erhielt. Er vermutet, dass unter diesem Gyso jene Person zu verstehen ist, die nach dem Tod des Propstes Heinrich und vor Konrad von Weinsberg, der die Weinberge in Besitz hatte, verstarb. Könnte es sein, dass mit diesem Gyso der Übername Creso gemeint ist? Falls ja könnte man daraus schliessen, dass der Ansbacher Propst Heinrich ebenfalls zur Familie gezählt werden muss. Unterstrichen wird diese Annahme wenn wir nach weiteren Fällen über die Besitzungen in Gerbrunn suchen. Und ich wurde fündig. Bodo von Ravensburg, der nach Amrhein ebenfalls zu den Zabelsteiner zu zählen ist, hatte seine Burg Werneck dem Deutschorden in Würzburg übertragen, doch sowohl Konrad von Rechenberg (der ebenfalls mit den Zabelsteinern verwandt war) und Konrad von Schmiedefeld (der möglicherweise auch noch zur Verwandtschaft zählte) eigneten sich das Recht und die Besitzungen gewaltsam an, so dass der König den Streit 1223 schlichten musste. Man fand einen Kompromiss. Dieser sah vor, dass Konrad von Rechenberg und Konrad von Schmiedefeld, die beide mit ihren Ehefrauen erschienen waren, die Burg und die damit verbundenen Rechte behalten durften. Im Gegensatz dazu übertrugen sie alle Rechte an den Weinbergen von Ravensburg und Gerbrunn, sowie ein Hausgrundstück in Würzburg. Unter den Zeugen finden wir den Reichsküchenmeister Heinrich. Auch eine weitere Urkunde aus dem Jahr 1250 unterstreitcht diese Theorie. Dabei verkaufte Domina Gisella, verwitwete Cruso, mit Zustimmung ihrer Kinder Helwicus und Reilikindis alle ihre Äcker in Gerbrunn an das Kloster Heilsbronn. Das rückt die Theorie, dass jener Ansbacher Propst aus dem Haus Zabelstein stand näher an die Realität.
  • Gössenheim
  • Randersacker

 

Zieht man nun die Heraldik mit in die Analyse ein, dann wird ein Muster erkennbar was mich vermuten lässt, dass die Klingenberger sowohl auf Burg Klingenberg als auch auf der Kollenburg der Schenken von Schüpf saßen. Das Wappen derer von Schüpf zeigt fünf Streitkolben (oder wohl eher Schippen = Schaufel) auf blauem Grund. Das Wappen der Herren von Klingenberg am Main zeigt einen mittig in schwarz und weß geteilten Schild; als Helmzier ein sechsspeichiges Rad. Aus den Zeugenreihen zahlreicher Urkunden lässt sich erkennen, dass es die Klingenberger und die Kolmans einem gemeinsamen Stamm entspringen. Sie zeigten die Zugehörigkeit entweder durch einen mittig geteilten Schild oder einem sechsspeichgen Rad im Wappen. Später kam noch ein halber schreitender Löwe, beziehungsweise ein gerandetes Schild hinzu. Die Teilung, dass ein Sohn ein mittig geteiltes, der andere ein Rad im Wappen trug wurde auch in den Folgegenerationen beibehalten. Nehmen wir zum Beispiel die Herren von Endingen. Der Schultheiß Dietrich von Endingen hatte einen mittig in blau und weiß geteilten Schild. Die Linie seines Bruders der Coler (später auch Colman) scheint jedoch einen gerandeten Schild mit Rad in der Mitte geführt zu haben. Selbes scheint sich bei der verwandten Linie der Tusslinger zu zeigen. Dort scheinen die bei Dußlingen verbliebene Linie einen mittig in rot und weiß geteilten Schild geführt zu haben, die Tusslinger im Breisgau ebenfalls einen gold gerandeten Schild mit Rad in der Mitte. Bei der Linie der Geben-Schüser finde ich ein ähnliches Muster. Diese Linie trug den gerandeten Schild (wie die Kolmans und Tusslinger) der Schild war jedoch in einer Line mit einem Schrägbalken geteilt (wie bei den Meyer-Niesen, worin ich im Ursprung Meyer derer von Neuffen vermute), eine andere Linie trug den gerandeten Schild mit halben schreitenden Löwen. Bei dieser Logik bleibend macht nun das in der Schlachtkapelle bei Sempach gezeigte Wappen des 1386 gefallenen Hans Schaller Sinn. Es zeigt das mittig geteilte Wappen mit steigendem Löwen der Endinger Linie, lediglich mit zusätzlich drei schwarzen Ringen im unteren Teil. Sein Bruder Lüthold, trug jedoch wohl den gerandeten Schild mit Schrägbalken. Somit darf man wohl davon ausgehen, dass das gezeigte Wappen in der Schlachtkapelle fälschlich den Namen Hans Schaller nennt. Richtigerweise sollte es Hans Scheffer heißen. Sein Sohn bezeichnete sich 1392 als Hans Scheffer, der Witwen Sohn von Weitbruch als er der Deutschordenskommende in Beuggen Urfehde schwor. Für das älteste Wappen halte ich das mittig geteilte Schild mit Steigendem Löwen der Endinger Linie. Nach meinen Recherchen beruht es auf dem Wappen der Herren von Reinstein-Homburg (am Main). Aus ihnen gingen die Küchenmeister von Rothenburg die durch Heirat mit den Herren von Weinsberg verwandt waren, die Herren von Neuenburg (Neuenburg-Triefenstein), hervor. Die Herren von Reinstein-Homburg gingen wiederum aus den Herren von Zabelstein hervor. Sie waren vermutlich zunächst Ministeriale der Grafen von Comburg und nach deren Übertritt in den Klerus dann Ministeriale des Bistums Würzburg. Ein verwandtschaftliches Verhältnis bestand auch zu den Schenken von Schüpf. Ich vermute gar, dass die Zabelsteiner und die Schenken von Schüpf identisch sind und durch Heirat einer Tochter mit Conrad Pris verwandt waren. Conrad genoss hohes Ansehen bei den Staufern. Ebenso die Edelfreien von Grumbach. Die Zabelsteiner / Homburger finden wir im engen Umfeld beider Familien. Vermutet J.P.J. Gewin, dass die Familie erst Anfang des 13. Jahrhunderts in die Gegend um Rothenburg o.d.T. kam, zeigen meine Forschungen, dass dies vermutlich bereits um 1103 mit Iring II., Sohn oder wohl eher Enkel des Iring von Freinberg (einmal gemeinsam als Zeuge mit Bernhard von Weilheim und einmal mit Özi von Klenau - beide ebenfalls Linien der Familie nach J.P.J. Gewin) geschah, den wir dort gemeinsam mit Graf Heinrich von Comburg als Zeugen in einer Urkunde antreffen. In einer Urkunde um 1075 des Friedrich von Walde Sachsenkam und dessen Bruder Heinrich, tritt Iring gemeinsam mit Penno (Bernhard von Weilheim) als Zeuge auf. Um die Linien genauer trennen zu können bedarf es mehr als nur die Zuordnung über Vornamen. Drum ziehen wir nun die Wappenkunde mit in die Untersuchung mit ein.

 

Um 1218/19 wurden wohl auf Drängen Kaiser Friedrichs II. von Staufen (Sohn Kaiser Heinrich VI.) Mitglieder der staufertreuen Reichsminister im Herrschaftsbereich der Grafen von Freiburg eingesetzt. Von wo sonst, wenn nicht aus dem Umfeld der treuen Reichsschenken von Schüpf? Dies sollte wohl dazu dienen den aufständigen Grafen unter Kontrolle zu halten. Nicht nur Wappenelemente, sondern auch den Namen ihrer Burgen nahmen sie gleich in die neue Heimat mit. Als demonstratives Zeichen der Macht wurde sehr zum Ärger der Herren von Uesenberg wohl um 1219 die Koliburg bei Endingen errichtet und Dietrich zum Schultheißen der Stadt gemacht, der sich vortan Dietrich von Endingen nannte. Sein Bruder Walther wurde meist nur als "Colarius" oder "der Koler" bezeichnet, was nichts von Kohle sondern von (Streit-) Kolben herführt.

 

Einige Beispiele sind unten aufgezeigt. Damit ist auch klar, dass die Klingenberger aus der Maingegend mit den Klingenbergern am Bodensee und in der Schweiz verwandt waren. Ausnahmen bestätigen auch hier wieder die Regel. Die Linien Meyer-Niessen und Geben übernahmen lediglich den gerahmten Schild der Kolmanns. Das Hifthorn in der Helmzier deutet auf die Herren Neuffen hin, die eine maßgebliche Rolle im Konflikt zwischen Kaiser und den Grafen von Freiburg um 1218 spielten - jener Zeit wo Vertreter der mittelfränkischen Linien sich im Breisgau ansiedelten. Der Querbalken deutet auf das Haus Hachberg hin von denen Sie ebenfalls Lehen inne hatten. Dass sie dazu gehörten wurde bereits richtigerweise von Prof. Dr. h.c. Fritz Geiges in seiner grandiosen Arbeit "Die letzten Herren der Wilden Schneeburg und ihre Sippe" (Schau-ins-Land 1923, Seite 17-42) herausgearbeitet. 

 

 

Die Grafen von Comburg 

Ursprung & Geschichte

Die Grafen von Comburg waren ein schwäbisch-fränkisches Adelsgeschlecht und Stifter des Klosters Comburg. Die Grafen von Rothenburg-Comburg gehen möglicherweise auf die Kochergaugrafen zurück[1]

994/996 erwirbt ein Graf Richard (Ruotger) vom Augsburger Bischof Liutold den Berg, auf dem zunächst die Burg, später das Kloster Comburg errichtet werden sollte.[2] Ob der Würzburger Bischof Heinrich I. (Bischof von 995 oder 996 bis zu seinem Tod am 14. November 1018) tatsächlich auf die Grafen von Rothenburg zurück geht, ist nach wie vor umstritten. In einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. vom 5. Februar 1024, worin dieser den Forst des Klosters Ellwangen zum Bannforst erklärt, wird ein Graf Heinrich genannt,[3] der zu den Comburgern gezählt werden darf. Dieser Graf Heinrich tritt erneut in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. vom 16. Juli 1027, dieses Mal mit seinem Bruder Rugger (Ruotkeri), in Erscheinung. Heinrich bezeichnete sich 1042 als Heinrich von Wolfingen. Sein Bruder Rugger, auch als Reichart oder Richard bekannt, führte die Ahnenreihe mit seinen Söhnen Emehart I. und Burchard I. fort. Erster Graf, der sich urkundlich nachweisbar nach Comburg nannte, war Burchard II. (Burchardum, Comitem de Camburg).[4] Burchard hatte vier Söhne, Emerhard II., Richard II., Burchard II. und Heinrich II. Drei der Brüder (Burckardus & fratres eius Ruggerus & Heinricus Comites de Rotemburc) treten in einer Urkunde des Ritters Albert von Bielrith (Adelbertus nomine de Bilrieth militare) auf. Die Herren von Bielriet waren vermutlich eine Nebenlinie der Grafen von Comburg.[5] Dafür spricht auch eine Schenkunsurkunde an das Kloster Comburg um das Jahr 1098. Darin wird als erster in der Zeugenreihe ein Ruggerus de Bilrieth genannt,[6] der wohl mit Richard II. von Comburg sowie dem 1090 genannten Rutger von Husun gleichzusetzen ist.[7] Sein vierter Sohn Emehard wählte die geistliche Laufbahn und war von 1089 bis 1105 Bischof von Würzburg. Er gilt als Gründer des Klosters Comburg, wofür er um 1078 seine Hälfte der väterlichen Burg an dieser Stelle gab. Später trat auch sein Bruder Burkhard (Burchard II.) dort als Mönch ein. Ihr Bruder Heinrich wird als Vater der späteren Königin Gertrud, Gemahlin von Konrad III., angenommen. Er war wohl mit einer Dame namens Gebe verheiratet. Dies geht aus einer Notiz aus dem Jahr 1108 hervor, wo er mit Zustimmung und Hand seiner Braut (cum manu et consensu conjugis suae Gebe) eine eine Schenkung an das Kloster Comburg macht.[8] Er wird noch 1113 erwähnt, wo er seine Gefolgsmänner oder entfernt Verwandten Iring (wohl der Stammvater des späteren Bischofs Iring von Reinstein-Homburg) und Bern als Treuhänder damit beauftragt, dem Kloster St. Stephan (ad monasterium sancti Petri et sancti Stephani prothomartyris) in der Vorstadt von Würzburg ein Gut in Güntersleben (Gundresleibi) zu übergeben.[9]

Weitere Nachfahren der Grafen von Comburg sind bislang nicht bekannt.

Wappen

Das mutmaßliche Stammwappen zeigt auf blauem Grund einen goldenen Löwenkopf mit einem goldenen Sparren im Maul. Als Helmzier ist ein Schwan mit ausgespreizten Flügeln bekannt. Hierbei handelt es sich möglicherweise um eine nachträgliche Zuschreibung.[10] 

Stammtafel

 

Graf im Kochergau (evtl. der 994–996 genannte Ruotger[2] 

  • Graf Heinrich I. (1024–1042)[11] 
  • Rüger I. (1027)[11] 
    • Emhard I. (1054)[11]
      • Emhard II. (Emehard, Bischof von Würzburg 1084 bis 1104)[11]
    • Graf Burkhard von Comburg (1037 ff.)[11]
      • Burkhard II.[11] (1085 Burckardus & fratres eius Ruggerus & Heinricus Comites de Rotemburc, 1108
      • Rüger II.[11] (1085 Burckardus & fratres eius Ruggerus & Heinricus Comites de Rotemburc, 1090 Rutger de Husun, 1098 Ruggerus de Bilrieth, 1108)
      • Heinrich II. (1078 1085 Burckardus & fratres eius Ruggerus & Heinricus Comites de Rotemburc, 1090, 1102, 1103, 1106, 1108, ∞ Gebe/Geba von Mergentheim[12] (1108), Tochter des Ebo von Mergentheim (1098)
        • Gertrud von Comburg (* verm. erst nach 1108 [1108 wird Gebe, ihre Mutter, noch als "conjugis suae" also noch als Braut Heinrichs bezeichnet. Eine Ehe zwischen Konrad von Staufen mit einer unehelichen Tochter ist eher unwahrscheinlich]; † 1130/31 nicht nach Bauer) ∞ Konrad von Staufen (Ehe ist nicht nachweisbar).

Einzelnachweise

[1] Hermann Bauer: Der Rangau und seine Grafen. S. 42 ff.

[2] Hochspringen nach:a b Friedrich Zoepfl, Wilhelm Volkert (Hrsg.): Die Regesten der Bischöfe und des Domkapitels von Augsburg. Bd. 1: Von den Anfängen bis 1152 (= Veröffentlichungen der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft, Reihe 2b, Bd. 1). Augsburg 1955–1985, n. 195 (Online bei Regesta Imperii).
[3] HStA Stuttgart, Signatur/Titel H 51 U 368
[4] Christian Ernst Hanselmann: Beweis der Hohenlohischen Landeshoheit. S. 304 – Regest in Jahrsbericht des Historischen Vereins im Rezat-Kreis. Band 6, S. 27.
[5] Gerd Wunder: Bielriet. In: Württembergisch-Franken. Jahrbuch. Band 71, 1987, S. 273–278, hier S. 273.
[6] Württembergisches Urkundenbuch. Band I, Nr. A15, S. 402.
[7] Hermann Bauer: Der Rangau und seine Grafen. S. 46.
[8] Regest in: Jahrsbericht des Historischen Vereins im Rezat-Kreis. Band 6, S. 36
[9] Staatsarchiv Würzburg, Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 1 / 56.
[10] Freie Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber (Franken) auf welt-der-wappen.de
[11] Hermann Bauer: Der Rangau und seine Grafen
[12] Wolfgang Hartmann: Grafensitze – Königsburg – Deutschordensschloss. Die unbekannte Burgengeschichte von Bad Mergentheim. Plexus Verlag, Amorbach 2019, ISBN 978-3-937996-69-1.

Die Herren von Rothenburg (ob der Tauber)

Nach J.P.J. Gewin war der Vater Heinrichs I. von Rothenburg war Dietmar II., genannt Gebeno (1147–1189), Sohn des Gebeno von Thulbach (Toalbach, Tolbach), bzw. Uffenheim[1] der sich auch von Moosburg[2] (1130–1165) bei Wang nannte. Diese Theorie stelle ich mittlerweile in Frage. Nach meinen Recherchen war Heinrich von Rothenburg ein Abkömmling des Iring von Zabelstein. Mitte des 14. Jahrhunderts an die Rothenburger Linie von Nordenberg überging.[5] Gewin behauptet, dass das enge Verhältnis welches Graf Chunrad von Moosburg zu Bischof Hartwig von Eichstätt pflegte sowie die enge Verwandtschaft zu dem Hause Andechs Dießen, Heinrich, dem Sohn Dietmars II., die Möglichkeit vom Dienstverhältnis der Grafen von Moosburg in den Dienst des Stauferkönigs Philipp von Schwaben zu treten, der ihn, nachdem die Burg seines bisherigen Herren abgebrannt war, 1209 zum Reichsküchenmeister ernannte. Was Gewins Zeitpunkt und damit auch den Grund seines Dienstwechsels betrifft, kann ich diese Theorie eindeutig widerlegen. Denn bereits in einer Urkunde König Philipps vom 03 Juni 1201[7]  wird Heinrich als Reichsküchenmeister bezeichnet. Auch dessen Bruder Iring, der ebenfalls in dieser Urkunde genannt wird, kennt Gewin nicht. Diese Erkenntnis hat mich dazu bewegt die gesamte Herkunftstheorie von Gewin neu zu erforschen. Meine Arbeiten dazu sind noch im Gange, dennoch möchte ich meinen ursprünglichen Artikel noch so lange auf der Webseite lassen bis eine Umfassende Überarbeitung von mir angegangen werden kann. Soviel kann ich bereits sagen. Die Familienverhältnisse zu den Reginbodonen, wozu nebst dem Mainzer Stadpraefekt Gebeno von Mainz auch die Grafen von Wertheim gehörten, den Grafen von Comburg, Bielriet, Bebenburg, Andechs, Reineck, Lichtenberg, Henneberg, den Schenken von Limpurg (Schüpf), Clingenberg, Reinstein, den Herren Kolman, Püssensheim, Zabelstein, Prozelten, Pleichfeld, Neuenburg-Triefenstein, Dives (Teufen), Homburg an der Wern, Biebelriet, Uffenheim, Cresso, Küchlin gilt es genauer zu untersuchen. Denn dort liegt die wahre Herkunft versteckt.

Reichsküchenmeister

Das Amt eines Reichsküchenmeisters scheint speziell für Heinrich I. von Rothenburg geschaffen worden zu sein.[8] Es erscheint erstmals in einer Urkunde König Philipps vom 3. Juni 1201 als Heinrich Küchenmeister dessen Bruder Iring Crassenus und dessen Sohn Heinrich[9] als Zeugen in einer Urkunde genannt werden worin König Philipp dem Kloster Bronnbach erklärt, dass er Ulrich von Dürn eine Hofraite in Würzburg zu eigen gegeben hat.[10] Kurz darauf, am 23. Juli 1202, erscheint er erneut als Zeuge bei König Philipp von Schwaben. Wiederum ging es dabei um eine Schenkung „…fidelis ac familiaris nostri H. magistri coquine de Rotemburc…“[11] Die Bezeichnung familiaris nostri – unserer Familie, die sowohl für Hofbeamte aber auch Verwandte verwendet wurde, eröffnet die Möglichkeit einer Blutsverwandtschaft mit den Staufern, kann aber nicht als Beweis dafür gelten. Der Titel des Reichsküchenmeisters war erblich und ging von der Linie Rothenburg an die Linie Nordenberg und nach deren Aussterben in der männlichen Linie an die Linie der Herren von Seldeneck[12], die das Amt bis zu deren Aussterben 1506 begleiteten.[13] Das Amt des Reichsküchenmeister wurde in einigen Fällen gleichfalls als eigenständiger Nachname benutzt, wobei auf die Nennung des Stammsitzes (von Rothenburg, von Nordenberg, von Bielriet, von Seldeneck etc.) vollständig verzichtet wurde. Gewin spricht sich jedoch dafür aus, dass die Herren von Nordenberg, welche das Amt des Reichsküchenmeisters trugen einem anderen Geschlecht angehörten,[14] obgleich dieses Amt erblich war. Diese These kann jedoch durch eine Urkunde des König Adolf von Nassau ausgestellt am 31. Dezember 1297 in Speyer[15] klar wiederlegt werden. König Adolf, der Lupold von Nordenberg mehrfach als seinen Küchenmeister bezeichnet[16] [17], erscheint darin unter seinem alten Geschlechtsnamen von Rothenburg.[18]

 

Geschichte

Heinrich von Rothenburg trat als Küchenmeister des Königs im Umfeld des süddeutschen Hochadels hervor.[19] Nach Gebwin hatte bereits sein Vater, Dietmar von Thulbach, genannt Gebeno, und sein Onkel Sigbot (Siboto) Besitzungen in der Gegend um Rothenburg, die sich vermutlich beide auch von Uffenheim nannten[20]. Mit der Heirat mit Gutta von Weinsberg, einer Tochter des Engelhard von Weinsberg und Heinrichs Teilnahme am Dritten Kreuzzug im Gefolge Kaiser Friedrichs I. 1189, stieg das Geschlecht rasch in eine machtvolle Position in Süddeutschland auf.[21] Die Nähe zum deutschen Königshaus und zum Bistum Würzburg ist durch zahlreiche Urkunden belegt. Auch nach der Ermordung von König Philipp von Schwaben 1208, der das Amt des Reichsküchenmeisters eigens geschaffen hatte, blieb die Königsnähe und vor allem auch ihr Reichsamt, welches erblich wurde, bestehen. Als am 30. Dezember 1213 König Friedrich II. die erbeigene Kirche zu Esslingen mit ihren gesamten Einkünften dem Stift Speyer zum Jahrestag der Überführung seines ermordeten Onkels König Phillip übertrug, war Heinrich I. nebst dem Schwiegervater seines Sohnes Konrad, dem Schenken Walter von Limpurg (Schüpf) und dessen Bruder Berenger, anwesend.[22] 1219 stiftete Heinrichs Ehefrau, Gutta („Jvtta de Winsperc“), mit Zustimmung ihres Sohnes Konrads („filio ej Cvnrdus“), zwei Jauchert Weingarten im Berg Drachenloch bei Erlenbach als Seelgerät an das Kloster Schöntal.[23] Ihr Ehemann Heinrich („Heinric“), dort als „maior custos“ bezeichnet, wird in dieser Urkunde fälschlicherweise als Herzog Heinrich von Teck interpretiert. Dass es sich dabei wirklich um Heinrich von Rothenburg handelt, geht aus dem Revers der Schenkung aus dem Jahr 1220 hervor. Darin schrieb der Schöntaler Abt Gottfried: „Heiric magist cogne impialis uxor ei dna Gvda.“[24] Nicht nur über die Ehe ihres Sohnes Konrad, sondern auch durch die Ehe ihres Bruders, Engelhard III. von Weinsberg mit Liutgard Schenk von Schüpf, einer Tochter des Schenken Walter, bestand zu den Schenken von Schüpf ein sehr enges Verwandtschaftsverhältnis.[25] Durch die geschickte Heiratspolitik Heinrichs I. brachte er seine Söhne, die Nebenlinien vor allem im Nördlinger Ries, in Heilbronn und im Freiburger Raum gründeten, in einflussreiche Positionen.[26] In einer Urkunde aus dem Jahr 1225 wird Heinrich von Rothenburg auch als „Heinrich von Hohenberg“ (Homburg am Main) bezeichnet.[27] Dessen gleichnamiger Sohn war Mundschenk zu Nürnberg.[28] Auf ihn und seine Ehefrau Gertrud vom Stein (de Lapide), wohl eine Tochter des Burghard von Stein[29], gehen wiederum zahlreiche Adelsgeschlechter, die sich häufig das Schenkenamt begleiteten (z. B. „Schenk von Arberg, Schenk von Geyern“) bezeichneten, hervor.[30] In lateinisch verfassten Urkunden wird des Amt des Schenken als „pincerna“, gelegentlich auch als „buticularius“ bezeichnet.

 

Wie es scheint stellte sich Heinrich II. von Rothenburg beim Zerwürfnis König Heinrichs VII. mit dessen Vater Friedrichs II. auf die Seite Friedrichs obgleich sein Bruder, Konrad, mit einer Tochter (wohl Elisabeth) Walters I. Schenk von Limpurg verheiratet war, der wiederum gemeinsam mit Heinrich von Neuffen und Ludwig von Schüpf die Burgen von Konrad und Gottfried von Hohenlohe auf Geheiß König Heinrichs VII. zerstört hatte.[31] Dies geht aus einer Mahnung hervor, die König Heinrich VII. am 21. November 1234 unter anderem gegen den Nürnberg Butiglarius Heinrich II. von Rothenburg erliess. Darin verbot er ihm, und den anderen, künftig den Bischof Hermann von Würzburg, der sich über sie beklagt hatte, in genannten Besitzungen und andern Rechten und Zubehörden dessen Herzogtums nicht mehr zu beeinträchtigen und gab dem Bischof das Recht gegen solche Schädiger einzuschreiten.[32] Die Treue Heinrichs II. von Rothenburg und wohl auch dessen Bruder Konrad zu Friedrich II. blieb nicht folgenlos. Als die Limburger und die Schüpf 1235 als Schadenersatz für die zerstörten Burgen der Hohenloher ihre Burgen an diese abtreten mussten, erschien Konrad von Rothenburg, der Sohn Heinrichs II., als der Schenk von Limburg, der häufig fälschlich als der Sohn Walters I. bezeichnet wird. Einiges spricht dafür, dass er nicht dessen Sohn sondern dessen Schwiegersohn war. Ihm übertrug Gottfried von Hohenlohe um 1280 die Burg Bielriet.[33]

 

Die Linie Geben wird in Steinmars Herbstlied, Minnegesang aus dem 13. Jahrhundert, besungen, worin dieser um die Witwe (versinnbildlicht als Herbst) des verstorbenen Gebewin wirbt.[35] [36] Die Textzeile in Absatz 2 lautet:

 

Herbest under wint dich min.

wan ich wil din helfer sin.

gegen den glanzen Meien.

durh dich mide ich sende not.

sit dir gebewin ist tot.

nim mich tumben leigen,vür in zeime steten ingesinde. 
Steimar sich daz wil ich tuon swenne ich nu baz 
bevinde. 
ob du mich kanst gebrüeven wol. 
Wafen! ich singe, daz wir alle werden vol! 

 

Der Text des Herbslieds darf durchaus zweideutig verstanden werden. Gebewin - was im Kontext als das "Wein gebende" verstanden werden kann war damals auch der Beiname eines Edelgeschlechts. Setzt man den besungenen Herbst mit der Ehefrau jenes Gebewins gleich macht die Liedzeile erst wirklich Sinn, denn der Herbst ist nicht die Zeit wo der Wein geht, sondern die Zeit wo der Wein kommt. Die unglückliche Liebe des Steinmars zur Dame aus dem Haus Geben, könnte durchaus einen realen Hintergrund gehabt haben. In einer Urkunde vom 1. Dezember 1276 worin das Damenstift Säckingen dem Deutschordenshaus in Freiburg den Zehnt eines vom Stift abhängigen Spitals verleiht tritt Konrad Steinmar (Dienstmann des Minnesängers Walther von Klingen), der wohl selbst als Minnesänger auftrat, neben Johannes von Urberg auf. Dessen Bruder war der Vater der Gutta von Urberg, der Ehefrau des Johannes Geben. Berthold Steinmar, der um einiges Älter als Gutta gewesen sein dürfte, darf somit zum engeren Umfeld der Herren Geben gezählt werden. Die Herren Geben betrieben auch das Badehaus in Freiburg worauf eine weitere Textzeile im Lied anspielt. Darüber hinaus hatten sie Besitzungen in Weitbruch (bei Straßburg) sowie in Birkingen (im Südschwarzwald bei Waldshut) wo auch Steinmars Dienstherr Walther von Klingen begütert war.

 

Der sich ständig wiederholende Name Heinrich, der zum Leitnamen der mittelfränkischen Linie wurde, oder Lupold der vor allem in den Linien Nordenberg, Bielriet und Seldeneck auftrat, und die Benennung nach den verschiedenen Ortschaften, die sie verwalteten, erschwert eine exakte genealogische Zuordnung. Ähnlich verhält es sich mit dem Namen Geben, dem Leitnamen der Freiburger Linie. Dort waren Übernamen, die später zu Familiennamen wurden, üblich, um die Linien auseinanderhalten zu können, da es dort häufig die gleichen Vornamen gab. So entstanden Übernamen wie „Blageben“, „Geben der Münzmeister“, „Geben Schüser“, „Geben der Pabst“, „Geben Sickstein“, „Baner Geben“ etc., um Verwechslungen zu vermeiden.[37] Gutta von Weinsberg, die Ehefrau Heinrichs I. von Rothenburg, kommt eventuell als die Stifterin der Barfüßer-Konvents in Luzern in Betracht.[38] Unklar bislang ist, ob und in welches verwandtschaftliche Verhältnis Hugo von Rothenburg, der Abt des Klosters Murbach (1216 bis 1236) und Erbauer der Burg Hugstein zu Heinrich I. von Rothenburg, einzuordnen ist.[39] Möglicherweise war er ein Bruder Heinrichs I., was urkundlich jedoch nicht direkt belegbar ist. Dass wohl ein verwandtschaftliches Verhältnis zwischen den beiden bestand, geht aus der großzügigen Stiftung einer Gutta von Rothenburg an den Barfüßer-Konvent in Luzern hervor, an dessen Gründung auch das Kloster Murbach maßgeblich beteiligt war. Wahrscheinlich ist Hugo hier nicht der tatsächliche Vorname sondern ein Übername der in der Nordenbergischen Linie als "Hacken" (auch Hake, Hacho, Hako, Haco) verwendet wurde und sich später sogar zum Familienname entwickelte (Hacken von Wallerstein, Hacken von Hoheneck, von Weitlingen) wurde. Eine weitere Theorie spricht sich dafür aus, dass Gutta eine Tochter Arnolds von Rothenburg gewesen sein könnte[40] und nicht aus dem Haus Weinsberg abstammte[41], wie es Gewin darstellte. Dieser Arnold bekleidete jedoch nicht das Amt des Küchenmeisters (magister coquine), sondern das des Schenken („dapifer“). Diese Theorie kann urkundlich jedoch klar widerlegt werden.[42] [43] Der St. Galler Chronist Christian Kuchimeister soll angeblich ebenfalls auf den Stamm der Herren von Rothenburg zurück gehen.[44]

 

Beim Thronstreit (1314–1325) unterstützten die Rothenburger zunächst Ludwig den Bayern und stellten sich damit gegen den habsburgischen Gegenkandidaten Friedrich den Schönen. Für Ludwig zog Küchenmeister Heinrich von Rothenburg 1316 gegen Schillingsfürst, dass er zusammen mit einer Mannschaft von Rothenburg für ihn erstürmte. Als Dank dafür beförderte dieser Heinrich zum königlichen Hofmeister. Dazu bekam er 100 Pfund Heller als Pfandschaft für die Burg Gailnau zu den 800 Pfund, die ihm Heinrich VII. noch zu dessen Lebzeiten bewilligt hatte.[45] Als Ludwig IV. jedoch begann sich die Gunst der Kurfürsten durch die Abtretung von Teilen des Wittelsbacher Hausbesitzes zu erkaufen stellten sich die Rothenburger an die Seite dessen Bruders Pfalzgraf Rudolf I. der sich nun offen auf die Seite der Habsburger stellte. Wie auch die von Oettinger unterstützten sie nun den habsburgischen Thronkandidaten, Friedrich dem Schönen. Nach der Schlacht bei Mühldorf 1322 verloren Heinrich und Leopold von Nordenberg Burg Billriet welche Ludwig von Bayern nun Ludwig und Berthold von Henneberg zu Lehen gab.[46] Sie muss danach aber wieder in deren Besitz gelangt sein. 

Erwähnung in der Goldenen Bulle

Die außerordentliche Stellung, welche die Herren von Rothenburg noch im 14. Jahrhundert hatten, zeigt die Erwähnung von zwei Nebenlinien der Rothenburger, der Herren von Nordenberg und der Herren von Limpurg, in der Goldenen Bulle, die am 10. Januar 1356 auf dem Hoftag zu Nürnberg verkündet wurde. Darin steht: (Kapitel XXVII) „Und wann also die wetliche Chur-Fürsten ihr Ampt vollbracht haben / soll der von Falckenstein / der Cämmerer / das Pferd / und das Becken des Marg-Grafen von Brandenburg zu ihm nehmen / und soll ihm werden. Und dem Küchen-Meister von Nordenberg soll das Pferd und die Schüssel des Pfaltz-Grafen bey Rhein werden. Dem Schencken von Limburg / das Pferd und der Kopff des Königs von Böhem…“ und noch einmal im Kapitel XXIX, § 2: „…Auch soll der Hofmeister geben dem Schencken von Limburg / von dem angeregten Geld / zehen Marck / dem Küchenmeister von Nordenberg auch zehen Marck.

 

Untergang

Militärische Zuzüge, eine grosszügige Spendenpolitik und vor allem der wachsende Einfluss der städtischen Bürgerschaft zu Rothenburg die alles daran setzte den Einfluss der Herren von rothenburgischen Hauptlinien zu schwächen, führten bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zur zunehmenden Verschuldung und zum schleichenden Untergang gleich mehrerer Linien. Als nach der verlorenen und verlustreichen Schlacht bei Sempach 1386 nun auch zunehmend das von ihnen unterstützte Haus Habsburg unter Druck geriet war der Sturz der Herren von Rothenburg eingeleitet. Bei der Schlacht bei Sempach beklagten nicht nur die Rothenburger (Küchenmeister Georg), sondern auch die Freiburger Linien Geben-Schüser (Lüthold Schüser/Scheffer) und Meyer-Niessen (Bannerträger Henmann) schwere Verluste. Das Städtebündnis, welches der Stadt Rothenburg militärische Unterstützung anderer erstarkender Städte bei den nun zahlreichen Fehden zwischen der Stadt und den Herren von Rothenburg brachte, brach die Vorherrschaft in ihren Stammlanden. Die Nordenberger Linie war gezwungen, Burg Bielriet zu versetzen. Sie konnte zwar von den mit ihnen verschwägerten Herren Hohenlohe-Brauneck ausgelöst werden, wurde aber 1390 bei Streitigkeiten mit der Stadt Hall vollständig zerstört. Auch die Stammburg Nordenberg musste an die Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber verkauft werden. Auch dieser Verkauf führte zu Streitigkeiten, so dass auch diese Burg 1407/1408 durch den Nürnberger Burggrafen Friedrich dem Erdboden gleich gemacht wurde. Der Linie Geben-Schueser verblieb nach der Schlacht bei Sempach, bei der das Familienoberhaupt fiel, nur noch das Vogteiamt in Birkingen mit dem dortigen Hofgut, wo sie verarmt weiterlebten. Georg, der Küchenmeister, erhielt die besondere Ehre, als einer der 40 auserlesenen Gefallenen gemeinsam mit dem ebenfalls gefallenen Leopold III. von Habsburg in der Klosterkirche in Königsfelden bestattet zu werden. Ein Abbild von ihm hängt noch heute im linken Seitenschiff der Klosterkirche.

 

Hauptlinien

Rothenburg

Die Linie die sich nach Rothenburg ob der Tauber benannte hatte ihren Sitz auf der "Hinterburg" auch Neueburg genannt in Rothenburg. Sie befand sich im westlichen Teil über einem schroffen Abhang. Der Zugang erfolgte durch ein festes Tor von Süden. Auf einer Zeichnung Merians ist die Feste noch eingezeichnet. Nach Bensen ging im 12. Jahrhundert von dieser Linie die Herren von Stollberg aus, die er dann zu Stammvätern der Linien Nordenberg und von Bolanden macht. Weiter zählt er die Herren von Grindellach als Nebenlinie auf.

 

Von Rothenburg/vom Stein

Heinrich II. und dessen Bruder Engelhard I. führten diese Linie im Gebiet des Nördlinger Ries fort. Ihr Bruder Lupoldus wurde 1242 genannt.[48] Die Linie teilte sich in zahlreiche Nebenlinien, darunter die Herren von Stein (de Lapide).[49] Heinrichs Söhne, Heinrich III. und Hipolt, konnten sich durch die Heirat mit Adelheid und Petrissa von Sulzbürg, den Erbtöchtern des um 1266 verstorbenen Konrad von Sulzbürg, umfangreiche Besitzungen in Oberfranken sichern,[50] obgleich sie durch das Kloster Heilsbronn zum Verkauf ihrer Burg Bürglein genötigt wurden. Da Petrissa zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig war, bürgte ihr Schwiegervater Heinrich II. von Rothenburg, genannt von Stein, für den Kauf.[51] Hilpolt nannte sich fortan Stein von Hilpoltstein. Der Sohn Heinrichs III., Heinrich IV. konnte, vermutlich durch Heirat,[52] nach dem Tod Conrads vom Stein um 1280 die Herrschaft Diemantstein übernehmen und nannte sich "vom Stein" oder "de Lapide".

 

Linie Nordenberg

Als Stammvater der Linie von Nordenberg (Nortenberg, Nortinberc, Northinberg, Nordberg, Nortemberg) kann Heinrichs I. Sohn Lupold angenommen werden, der im Frühjahr 1221 gemeinsam mit seinem Cousin Hartwig von Rothenburg vermutlich am Vierten Kreuzzug (Kreuzzug von Damiette) teilnehmen wollte.[53] Zumindest erscheinen beide, Hartwig und Lupold, als Zeugen in einer Urkunde, die in Bari (Italien) ausgestellt wurde. Ihren Sitz hatte die Linie auf Burg Nordenberg. Sein gleichnamiger Sohn oder Neffe Lupold benannte sich nicht nach Nordenberg, sondern nach Weiltingen.[54] Dieser war mit Margarethe Hackin (von Wellstein), der zweiten Gemahlin des nach 1282 verstorbenen Schenken Gerung von Ehringen der auf Burg Schenkenstein seinen Sitz hatte, verheiratet.[55] Der erste König aus dem Hause Habsburg, Rudolf, verpfändete "seinem Küchenmeister" (coquine nostre magistro) am 22. September 1277 zu Wien die Zehnten zu Wittelshofen und Gerlefingen für 50 Mark Silber.[56] Am 21. August 1281 leihte sich König Rudolf von Habsburg erneut Geld bei Lupold von Nordenberg. Für die 400 Mark Silber übertrug er Lupold 200 Pfund jährliche Einkünfte von Dinkelsbühl.[57] Nach Colland nannten sich die Herren von Nordenberg auch Küchenmeister von Billried (1287 kauften Lupold und sein Sohn Heinrich die Burg von seinen Verwandten, den Schenken von Limpurg) und von Veinau. Auch er beschreibt die Teilung dieser Nebenlinie in weitere Nebenlinien, die sich jeweils nach den Burgen, die sie besaßen, benannten, darunter von Bebenburg, Truchsesse von Habelsee oder Habelsheim, von Seldeneck, von Veinau, von Stollberg (vermutlich über Ansprüche der Grafen von Wertheim die mit den Schenken von Schüpf verwandt waren) und die Herren von Hohenlohe-Brauneck.[58] Nach dem Tod König Rudolfs von Habsburg versuchte Adolf von Nassau die Gunst des habsburgerfreundlichen Haus Nordenberg zu erlangen in dem er das Würzburger Domkapitel dazu bat den Sohn des Küchenmeisters von Nordenberg zum canonicus zu wählen.[59] Um 1300 war Friedrich von Seldeneck mit Elisabeth von Ellrichshausen, einer Tochter des Ludwig von Ellrichshausen, verheiratet. Aus der Ehe gingen die Söhne Ludwig und Heinrich von Seldeneck hervor. Die Herren von Ellrichshausen waren ein reichsfreiherrliches Geschlecht. Beim Konflikt zwischen Ludwig von Bayern und seinem Gegenkönig Friedrich dem Schönen hielten Nordenberger zum Haus Österreich. Nach der Schlacht bei Mühldorf 1322 verloren Heinrich und Leopold von Nordenberg Burg Billriet welche Ludwig von Bayern nun Ludwig und Berthold von Henneberg zu Lehen gab.[60] Sie muss danach aber wieder in deren Besitz gelangt sein. Kindler von Knobloch weist weitere Heiratsverbindungen der Nordenberger zu den Herren von Westerstetten und den Herren von Friedingen nach.[61] 1369 siegelt Lupold von Nordenberg für seine Ehefrau Anna von Westerstetten, Tochter des Heinrich von Westerstetten und der Ida von Hertenstein, die in erster Ehe mit Heinrich von Bernheim verheiratet war.[47] Angeblich gehen auch die Küchenmeister von Wächtersbach, von Gamburg, von Schwartzenfels, das Schweizer Geschlecht Küchenmeister sowie die Meißner Familie Küchenmeister auf die Rothenburger zurück.[62] [63] Nach dem Aussterben der Nordenberger Linie, in der das erbliche Amt der königlichen Küchenmeisters verblieben war, ging es an die Herren von Seldeneck über.

 

Geben Freiburg im Breisgau

Die Herren Geben hatten ihren ursprünglichen Stammsitz in Umkirch und waren Bürger und Ratsherren der Stadt Freiburg im Breisgau. Daneben übten sie in mehreren Generationen die Rolle des Münzmeisters aus. Als Gründer dieser Linie wird Geben (der Vorname wurde zum Familienname), der Sohn des Heinrich I. von Rothenburg, angesehen.[64] Geben war neben Konrad und Johannes Leitname dieser Linie die mit den Herren Meyer-Niessen Stammes- und Wappengenossen waren. Die Linie Geben Freiburg teilte sich wiederum in zahlreiche Nebenlinien.

 

Weitere Linien bzw. Stammesverwandte nach Bensen

  • von Feuchtwangen (Siegfried von Feuchtwangen - 1312 Deutschordensmeiser; Hermann Truchsess von Feuchtwangen genannt von Mackenhofen)
  • von Weiltingen (Lupold, Butigal von Weitlingen; Lupold, Dechant zu Weilting, genannt Fuchs)zu Lohr zu Schrotsberg (Heinrich von Rothenburg zu Lohr zu Schrotsberg)
  • von Insingen (Lupold von Insingen genannt von Rothenburg 1312)
  • von Habelsheim - Truchsessen von Habelsheim (Johann von Habelsheim)
  • von Hornburg (Heinrich von Hornburg - nach Bauer Hornberg an der Jagst)[65] und Lupold Hornburg von Rothenburg, Deutscher Dichter (richtiger ist wohl Homburg an der Wern)
  • von Vorndorf (Conrad, magister coquine de Nortenburg genannt de Vorndorf)
  • von Lienthal (Linie Rothenburg-Bielriet: Friedrich, Stadtschreiber 1287–1342; Dietrich von Lienthal)
  • von Selden zu Röttingen (Fritz 1396–1444)
  • von Selden zu Hornburg (Friedrich von Selden zu Hornburg 1354–1371)
  • von Seldeneck zu Bartenstein (Hanns von Seldeneck zu Bartenstein 1383–1403)
  • Herren von Bebenburg (von 1326 an) - Lupold von Bebenburg
  • von Gamburg
  • von Neuburg / Neuenburg (nach meinen Recherchen ist das Neuenburg-Triefenstein)
  • von Wächtersbach
  • von Ellrichshausen
  • Truchseß von Wetzhausen (vermutet)

Weitere Linien bzw. genannt nach Gewin[66]

  • Weilheim
  • Rott
  • Brixen
  • DIessen / Andechs
  • Schenken von Moosburg
  • Schenken von Schüpf - Limburg (Kolb)
  • von Wenns (Pitstal, Tirol)
  • von Severs
  • von Walde
  • von Allersberg
  • von Rohrbach
  • von Woffenbach
  • von Wernt
  • von Möning
  • von Tannhausen (angeblich der Minnesänger Tannhäuser)
  • von Rückersdorf-Beerbach
  • von Pavelsbach
  • von Reichertshofen
  • von Geirsreut
  • Hayden
  • Esel
  • Eseler
  • von Dietenhofen
  • von Erlingshofen
  • von Hofstetten

Nach eigenen Recherchen bestehen darüber hinaus Blutsverwandschaft mit folgenden Geschlechtern:

  • Püssensheim
  • Zabelstein
  • Klingenberg
  • Nordenberg
  • Seldeneck
  • Comburg / Bielriet
  • Cresso
  • Weyarn

 

Gebwin Heilbronn

Als Gründer dieser Nebenlinie wird Cunrat I. Gebewin angesehen, der 1278 bis 1293 als Bürger zu Heilbronn auftrat. Vetreter dieser Linien begleiteten öffentliche Ämter wie Richter und Münzmeister.[67] Gebwin erscheint in der Geschichte der Stadt Heilbronn sowohl als Personen- als auch Familienname. Sie werden als „wahrscheinlich sogar das bedeutendste Patriziergeschlecht der Stadt“[68] bezeichnet. Als Vorname tritt Gebwin auch bei den Heilbronner Geschlechtern Wigmar und Volmar auf. Die Gebwin hatten außerdem den Zunamen „Münzmeister“, „Lemlin“ und „Gemminger“. Die Herren Geben waren durch Heirat mit den Herren von Gemmingen verwandt. Gebwin II., (1324–1357), der Richter und Münzmeister zu Heilbronn war mit einer Tochter aus dem badischen Geschlecht von Gemmingen verheiratet. Der aus dieser Ehe geborene Sohn nannte sich nach dem Namen seiner Mutter von Gemmingen.[69] Die Herren Gebwin gehörten zu jenen Heilbronner Patrizierfamilien, die von den ebenfalls mit ihnen Verwandten Herren von Weinsberg das Lehen über den Ort Neckargartach erlangten, womit die historische Bindung Neckargartachs an Heilbronn begann. In diesem Stadtteil ist noch heute die Gebwinstraße nach der Patrizierfamilie benannt.

 

Mittelfränkische Linie Gebin

Zur mittelfränkischen Linie der Herren Geben zählen die Herren von Hofstetten, von Dietenhofen, Esel, Eseler, Schenk von Arberg, von Hirschlach uns Schenk von Hofstetten. Daraus entwickelten sich weiter die Linien Schenk von Geyern und von Erlingshofen.[70] Aus der Linie Schenk von Arberg gingen die Linie Schenk von Geyern sowie die Schenken von Leutershausen hervor.[71] Die mittelfränkischen Schenken waren ab der Mitte des 13. Jahrhunderts häufig in öttingischen Urkunden zu finden.[72] Mit dem Tod Konrads von Diemantstein († um 1280) trat Heinrich IV., Sohn Heinrichs III. von Rothenburg und der Adelheid von Sülzburg und Enkel des Heinrichs II. und Gertrud vom Stein, in die Stammfolge der Herrschaft Diemantstein ein. Die zahlreiche Nachkommenschaft Heinrichs III, der sich nicht von Rothenburg, sondern vom Stein nannte, führte im 14. Jahrhundert zur Aufsplitterung der Herrschaft Diemantstein.[73] Eine weitere Linie nannte sich von Weiltingen. Wie schwierig es ist, die zahlreichen Linien auseinanderzuhalten, veranschaulicht eine Urkunde vom 10. Februar 1285 worin 5 verschiedene Personen alle mit dem gleichen Vornamen "Lupold" erscheinen. Darin verkaufen der Schenk Leupoldus von Weiltingen und seine Ehefrau Agnes mit Einverständnis ihres Sohnes Ritter Lupoldi und dessen Ehefrau Güter zu Mühlhausen an den Abt des Klosters Ebrach. Die Urkunde siegelten: Lupoldus senior, frater ejusdem Heinricus de Seldenecke, Lupoldus coquine magister dictus de Nordenberg, Lupoldus filius ejusdem et Lupoldus juniuor.[74] Es existieren zwei Lupold von Weiltingen zeitgleich – ein weltlicher, der in dieser Urkunde gemeinsam mit seinem gleichnamigen Sohn genannt wird, und ein geistlicher Lupold von Weiltingen. Der geistliche Lupold von Weiltingen war 1287 König Rudolfs von Habsburg Rat und Kaplan.[75] Am 28. Juni 1392 verpfändete Herzog Leopold (IV.) von Österreich im Namen seines Vetters Albrecht und seiner eigenen Brüder die beiden Städte und Burgen zu Haigerloch an Konrad von Weiltingen.[76] Die beiden weltlichen Lupold von Weiltingen erschienen noch einmal zusammen 1289. König Rudolf bestellte zur Schlichtung eines Streits den Grafen Ludwig von Oettingen, assumto - seu Lupoldo de Wiltingen seniore vel magistro Coquine, mit Lupoldo juniore de Wiltingen. Nach dem Grabstein in der Rothenburger Spitalkirche starb der Vater 1291. Sein Sohn folgte seinem 1283 verstorbenen Vetter Hermann II. als Schultheiß zu Rothenburg.

 

Oberpfälzische Linie Gebin

Eine weitere Linie trug unter anderem den Beinamen von Griesbach (Grießbuck?). Chunrat wurde dort von 1235 bis 1278 als Ritter und Truchsess des Fürstbischofs von Eichstätt genannt („Cunradus Dapifer de Lintburch 1275“).[77] Er war mit der Tochter Walthers I. Schenk von Limburg bei Wilburgstetten (1230–1249), einer Stammesverwandten der Schenken von Schüpf[78], verheiratet. Dieser Konrad, der sich auch Schenk von Limpurg nannte, ist wahrscheinlich identisch mit Konrad von Klingenberg deren Wappen wofür nebst zahlreichen urkundlichen Erwähnungen zusammen mit den Reichsküchenmeistern auch die Wappengleichheit mit der Mittelfränkischen Linie von Geyern spricht. Eventuell ist er ebenfalls mit dem Minnesänger Schenk Konrad von Limpurg gleichzusetzen. Grund dieser Annahme ist die Übertragung der Burg Bielriet durch Gottfried von Hohenlohe an den Minnesänger um das Jahr 1280.[79] Friedrich von Limpurg, der im Stammbaum der über die Erbschenken von Limpurg 1593 in Obersontheim erstellt wurde, erscheint dort mit dem Wappen der Herren von Rothenburg, verheiratet mit einer unbekannten Dame aus dem Hause Limpurg. Obgleich dieser Stammbaum Fehler aufzeigt untermauert er dennoch die Aussage Gewins der behauptet, dass Conrad, der Sohn Heinrichs I. von Rothenburg, mit einer Tochter Walters I. von Limpurg verheiratet war. Der im Stammbaum aufgeführte Friedrich war demnach der Sohn Conrads von Rothenburg der sich jedoch wie sein Vater Schenk von Limpurg nannte. Friedrich von Limpurg verkaufte die von seinem Vater wohl ererbte Burg Bielrit 1287 an seinen Onkel Lupold von Nortenberg gemeinsam mit seiner Ehefrau Mathilde von Dürn.[80] Conrads zweiter Sohn Wirnto (wohl ein Kosename für Wernher[81]), der auch denn Übernamen Gebin hatte, führte diese Linie fort, nannte sich jedoch nicht von Griesbach, sondern von Allersberg, später auch von Möning, und war mit einer Tochter des Wolfhard von Woffenbach verheiratet.[82] Den Namen von Limburg führte dessen Schwager Erkengerus fort („Heinricus dapifer de Limpurg gener noster. Erkenboldus de Limpurg“ 1311).[83] [84] Urkundlich trat Wirnto als Zeuge des Reichsministerialen Ulrich von Sulzbürg unter den folgenden Namen auf: 1269 als Wirnto gemeinsam mit seinem Bruder Chunrad, 1274 als Wirnto von Allersberg erneut mit seinem Bruder, 1279 als Wirnto von Sulzbürg. Wirnto bürgte bei einem Verkauf eines Gutes zu Wirzach von Ulrich und Irmgard von Sulzbürg an das Kloster Seligenporten am 24. Juni 1279. Interessanterweise wird darin auch eine Reihe von Familienmitgliedern der mittelfränkischen Linie genannt, darunter Frater Heinrich de Lapide und Frater Hilpold de Lapide.[85] Weiter werden 1283 Wirinco miles de Alersperch, 1286 Wirnto de Alersperch als miles (Ritter) in Urkunden des Klosters Seligenporten genannt.[86] Wirntos Sohn Werner, genannt von Rorbach (urkundlich von 1312 bis 1323), war Richter in Pfaffenhofen und mit einer Tochter von Gottfried Kropf, genannt von Flügelingen, verheiratet. Deren Sohn Wolfhard I., genannt Gebin, trat urkundlich erstmals 1333 auf und heiratete Adelheid von Mairhofen. Er starb 1377. Wolfhards Sohn, Hofmarkherr Heinrich I. (1364–1399), nannte sich Gebin von Hagenhill und war Ritter des Zopfordens. Er saß zu Altmannstein und war dort auch Richter. Wirnto hatte noch drei weitere Brüder. Der geistliche Chunrad Geben (1278 notarius des Bischofs von Eichstätt 1291 Oblaiker und von 1306 bis 1318 Dekan des Bischofs von Eichstätt) Chunrad Geben, und Walther die sich von Wald (bei Gunzenhausen) nannten.[87] Chunrad Gebino wird 1304 als Ministeriale des Grafen Ulrich von Truhendingen genannt. Zu einer folgenden Generation gehörte Gebino, der in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts Schenk der Burggrafen von Nürnberg, Erben der ausgestorbenen Grafen von Truhendingen war. Dieser Gebino hatte Besitz in Kurzendorf bei Ansbach, etwa 20 km von Wald gelegen.[88]

 

Stammtafel

Nach Justinus P. J. Gewin (ab Adalbert I.)

1. Adalbert I. (urkundlich erwähnt circa 967 - circa 995 ∞ Drusunda (von Brixen) aus dem Geschlecht der Aribonen, Tochter des Grafen Aribo III. (urkundlich erwähnt circa 950 - 976 Sohn des Aribo von Leoben)

  1. Rotbert I. (urkundlich erwähnt circa 989–1038), Vogt von Tegernsee
  2. Aribo I. (urkundlich erwähnt circa 995–1037) Vogt von Freising ∞ I. Guntpirich  ∞ II. Wichburg von Sonnenburg
  3. Nortbert (urkundlich erwähnt circa 1015–1034)
  4. Adalbert II. von Walde Sachsenkam (urkundlich erwähnt circa 991–1035) ∞ Engilrada von Vils (1), Guota von Sundergau (2)
    1. Adalbert III. von Walde Sachsenkam (1) (urkundlich erwähnt circa 1025–1066) ∞ Itiperch (1) Tochter Friedrichs II., Vogt von Regensburg aus dem Hause Andechs - Dießen∞ Bertha von Reichersbeuern (2), Tochter des Meginhard von Reichersbeuern; Guota (Judith) von Pustertal (3), Tochter des Grafen Heinrich von Pustertal; 
      1. Adelbert IV. (1) von Ortenburg[80] , Graf im Norital, Viztum von Freising ∞ Perhta (1) von Thanning (urkundlich erwähnt circa 1070–c. 1098) (Tochter des Grafen Otto von Thanning aus dem Hause Andechs - Dießen)  
        1. Adelbert III., Graf von Tirol (urkundlich erwähnt circa 1098 - circa 1125)
        2. Otto I. von Ortenburg (urkundlich erwähnt circa 1098–1147)
      2. Friedrich von Walde Sachsenkam (1)
      3. Bernhard (1) gen. von Sachsenkam (urk. ca. 1060 - ca. 1102), Vogt von Tegernseee ∞ Adelheid
      4. Heinrich III. (3) gen. von Pustertal circa 1060- ca. 1095
      5. Friedrich (3) ca. 1075 - ca. 1097
    2. Nortbert II (1) gen. von Klenau (urk. ca. 1045 - ca. 1066)
    3. Engelhard von Vils (1)
    4. Heinrich II. von Wald (Peterswahl) (2) (urk. ca. 1050 - ca. 1065)
    5. Bernhard I. von Weilheim (2) (urkundlich erwähnt 1021–1066)   Tochter eines Gebino, wohl Gebino von Weyarn, Sohn Rotberts I. im Donaugau.  (urk. erw. 1002/1018), gefallen in der Schlacht gegen die Böhmen 14.8. oder 22.9.1040
      1. ​Nortbert von Hohenwart (urk. ca. 1065-1088), 1055 Domherr, ab 1071 Domprobst von Augsburg, wurde 1079 von König Heinrich IV. zum Gegenbischof  von Chur eingesetzt, Gründer von Habach
      2. Jakob von Walde (Peterswahl - nicht nach Gewin)
      3. Gebino I. von Weilheim/Walde (urk. ca. 1071-1096), Vogt von Habach, von Winterbach[80b] ∞ Tochter des Pfalzgrafen Chuno von Rott
        1. Bernhard III. von Weilheim (urkundlich erwähnt 1102–1135), Vogt von Polling und Habach
        2. Chunrad I. von Mareit (urkundlich erwähnt 1085–1135)
        3. Aribo von Weilheim
        4. Norbert (Nobbo) III. von Weilheim
        5. Adelheid ∞ Otto von Valley
        6. Gebin II.(Gebehart von Winterbach 1063-1077[80b]) genannt von Stephanskirchen (urkundlich erwähnt 1085 – circa 1135), gesessen auf Burg Rosenheim ∞ Tochter Dietmars von Hausen (1) und ∞ Tochter Rudigers von Diemating lt. Gewin; Tochter des  Rugger von Bielriet und der Adelheid von Büren (Tochter des Regensburger Domvogts Friedirch von Regensburg), gem. eigener Recherchen (2)
          1. Gebeno von Thulbach (urkundlich erwähnt 1130–1165) (1) ∞ Wirate von Thulbach [Anm. 3][81]
            1. Dietmar II. von Thulbach (urkundlich erwähnt 1147–1189), genannt Gebeno (wahrscheinlich identisch mit Gebeno von Uffenheim[82]  - 1142) ∞ Adelheid von Freundsbach
              1. Dietmar III. von Moosburg
              2. Heinrich von Thulbach
              3. Wernher von Moosburg
            2. Gottschalk von Moosburg
            3. Sifrit von Thulbach
            4. Chunrad von Thulbach
            5. Adalbert von Hegelhofen
            6. Tochter N.N. von Thulbach ∞ Berthold von Mauern
            7. Arnold von Thulbach 
            8. Waltpurc von Berghofen
            9. Siboto von Thulbach (urkundlich erwähnt 1170–1189)
              1. Sibot II. von Thulbach
              2. Konrad von Rückersdorf
              3. Tochter N.N. von Thulbach
              4. Dietmar III. von Thulbach (urkundlich erwähnt 1189–1207)
              5. Werner (urkundlich erwähnt 1189–1220)
          2. Konrad gen. von Herscaft (1)
          3. Dietmar von Stephanskirchen (1)
          4. Adelheid von Stephanskirchen (1)
          5. Rudiger von Hofstetten (urkundlich erwähnt 1132–1147) (2) (von ihm stammen die Linien von Hofstetten, von Dietenhofen, Esel, Eseler, Schenk von Arberg, von Hirschlach, Schenk von Hofstetten, später Schenk von Geyern und von Erlingshofen ab. ∞  Adelheid von Aich
            1. Heinrich von Hofstetten
              1. Alheid von Hofstetten
              2. Chunrad von Hofstetten, Schenk von Eichstätt
              3. Domkanoniker Heinrich von Hofstetten zu Eichstätt
              4. Rudiger von Erlingshofen
              5. Rudiger von Dietenhofen
            2. Schenk Chunrat von Moosburg
            3. Kanoniker Rudiger von Moosburg
            4. Schenk Iring I. (Iringus - nicht nach Gewin) Cresso[Anm. 5] ∞ Adele von Wertheim (verm)
              1. Dietrich Cresso
              2. Magister Coquine Gottfried Cresso
              3. Heinrich II. genannt de Lapide, kaiserlicher Mundschenk zu Nürnberg (*um 1172), Reichsküchenmeister ∞ Gertrud de Lapide (Hohenburg)
                1. Rudegerus von Rothenburg
                2. Hermann von Rothenburg
                3. Gebin von Rothenburg
                4. Heinrich vom Stein
                5. Heinrich III. von Rothenburg
                6. Engelhard von Rothenburg
                7. Cunrad Gebwin (Stammvater Gebwin Heilsbronn)
                8. Hiltpolt vom Stein
              4. Schenk Chunrad I. von Klingenberg ∞ Elisabeth Schenk von Limburg, Tochter des Schenken Walter von von Limburg
                1. ​Schenk Walter von Klingenberg ∞ Elisabeth (von Rohrbach?)
                2. Geben (Stammvater der Geben Freiburg) ∞ von Arra, Tochter Cunos von Arra
                3. Chunrad von Wald
                4. Wirnto von Allersberg ∞ Tochter des Wolfhard von Woffenbach
                5. Chunrad gen. Gebeno (evtl. identisch mit Chunrad von Wald)
                6. Walter von Wald (evtl. identisch mit Walterh von Klingenberg)
              5. Marquard Cresso
              6. Iringus II Cresso[Anm. 6][84]
            5. Adelheid[83] ∞ Lupold von Nordenberg (nicht nach Gewin)
              1. Albert, Reichsküchenmeister
              2. Siegfried von Rothenburg
              3. Lupold von Grindelach
              4. Tochter ∞ Heinrich von Nortenberg
              5. Hartwig Reichsküchenmeister
                1. Gerungus Diues, Laienbruder[Anm. 4]
                2. Helmericus (geistlicher)
            6. Heinrich I. genannt von Rothenburg, Reichsküchenmeister (urkundlich erwähnt 1189–1228) ∞ Guta von Weinsberg (Tochter Engelhards von Weinsberg)
              1. Archidiakon Konrad von Weinsberg
      4. Bernhard II. von Walde
      5. Friedrich von Langengeisling, urk. 1073-1096, Freisinger Vogt von Moosburg
    6. Zwentibold von Walde (urk. ca. 1029 - ca. 1046) (2)
    7. Pabo von Walde (Peterswahl) (urk. ca. 1040 - ca. 1050) (2)
  5. Bernhard (urkundlich erwähnt circa 996–1021)
  6. Heinrich (urkundlich erwähnt circa 995–1002), Truchsess König Heinrichs II.
  7. Egilbert (* um 970/75; † 4. November 1039), Kanzler König Heinrichs II., Bischof von Freising
  8. Adelheid (urkundlich erwähnt circa 1010–1037) ∞ Graf Heinrich von Worms (1), ∞ Ernst aus dem Geschlecht der Ernste

 

Einzelnachweise

[1] Bavaria: Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern, Band 3, 1865, S. 1292

[2] Maximilian Prokop von Freyberg: Einführung und Beleuchtung des Codex traditionum Monasterii St. Castuli in Moosburg. Codex Nr. 68

[3] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964

[4] So auch dargestellt in: Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete. Band 21, C.A. Starke, 1942

[5] J. G. D. Memminger: Württembergische Jahrbücher für vaterländische Geschichte - Sagen von dem Ursprunge der Familie von Waldburg, S. 150, 1834, Erstes Heft

[6] Dr. J. P. J. Gewin, Blüte und Niedergang Hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, 1957, S. 32

[7] ZGORh 2, S. 297

[8] Akademie der Wissenschaften (Wien): Sitzungsberichte, Band 40, 1862, S. 483

[9] In ZGORh unrichtig als Crassenus Sohn des Iring dargestellt. Vgl. Regesta Imperii

[10] ZGORh, Band 2, S. 297

[11] ZGORh, Band 11, S. 18

[12] Carl Friedrich COLLAND: Historische, und durch Wappen erläuterte Nachrichten, von dem altfränkischen Geschlecht der Herren von Nordenberg, Ellwangen 1777

[13] Dr. Friedrich Küchenmeister: Die Küchenmeister des Meißnerlandes, am Hofe der Wettiner und an dem der Meißner Bischöfe im 13. bis Anfang des 15. Jahrhunderts. In Neues Lausitzisches Magazin, Band 52, Görlitz 1876, S. 207ff

[14] Dr. J. P. J. Gewin, Blüte und Niedergang Hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, 1957, S. 23

[15] RI VI,2 n. 938, in: Regesta Imperii Online

[16] RI VI,2 n. 649, in: Regesta Imperii Online

[17] RI VI,2 n. 583, in: Regesta Imperii Online

[18]  vgl. Niese Reichsgut 24

[19] Hohenlohisches Urkundenbuch. Band 1, S. 26.

[20] Bavaria: Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern, Band 3, 1865, S. 1292

[21] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964. S. 22

[22] Württembergisches Urkundenbuch, Band III., Nr. 558, S. 6–7

[23] Staatsarchiv Ludwigsburg B 503 I U 385

[24] Staatsarchiv Ludwigsburg B 503 I U 392

[25] Dr. J. P. J. Gewin, Blüte und Niedergang Hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, 1957, S. 36

[26] Stillfried Kloster Heilsbronn – Ein Beitrag zu den Hohenzollerischen Forschungen. S. 207

[27] Württembergisches Urkundenbuch. Band III., Nr. 695

[28] Stillfried Kloster Heilsbronn – Ein Beitrag zu den Hohenzollerischen Forschungen. S. 207

[29] Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn. Band 2, S. 305

[30] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964. S. 80 ff.

[31] Eduard Winkelmann: Geschichte Kaiser Friedrichs des Zweiten und seiner Reiche: 1212–1235, Band 1, S. 454

[32] Württembergisches Urkundenbuch Band XI., Nr. N5577, Seite 469-470

[33] Staatsarchiv Ludwigsburg Urkunde B 186 U 15

 

[35] Zeitschrift für Deutsches Altertum und Deutsche Literatur, Band 39, S. 238

[36] Helmut de Boor: Corpus der altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr 1300, Band 1, Ausgaben 1-564, Schauenburg 1932, S. 291

[37] Urkundenbuch der Stadt Freiburg, 1829

[38] P. F. Malachiam: Annales oder Jahrs-Geschichten der Baarfüseren oder Minderen Brüder S. Franc. ord. Colmar 1864, S. 66

[39] Xavier Mossmann: Cartulaire de Mulhouse, Band 1, S. 3

[40] Jahrbuch der K. K. Heraldischen Gesellschaft „Adler“. Wien 1903, S. 14

[41] Akademie der Wissenschaften (Wien): Sitzungsberichte, Band 40, 1862, S. 483

[42] Staatsarchiv Ludwigsburg B 503 I U 385

[43] Staatsarchiv Ludwigsburg B 503 I U 392

[44] Dr. Friedrich Küchenmeister: Die Küchenmeister des Meißnerlandes, am Hofe der Wettiner und an dem der Meißner Bischöfe im 13. bis Anfang des 15. Jahrhunderts. In Neues Lausitzisches Magazin, Band 52, Görlitz 1876, S. 221

[45] Heinrich Wilhelm Bensen: Historische Untersuchungen über die ehemalige Reichsstadt Rotenburg, S. 198

[46] Dr. Friedrich Küchenmeister: Die Küchenmeister des Meißnerlandes, am Hofe der Wettiner und an dem der Meißner Bischöfe im 13. bis Anfang des 15. Jahrhunderts. In Neues Lausitzisches Magazin, Band 52, Görlitz 1876, S. 220/221

[47] Urkunde B 509 U 361 (StA Ludwigsburg) 

[48] Karl Ferdinand von Jung: Miscellanea. 1, Frankfurt und Leipzig 1739, S. 7.

[49] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964. S. 80 ff

[50] Karl Ferdinand von Jung: Miscellanea. 1, Frankfurt und Leipzig 1739, S. 9

[51] Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn. Band 2, S. 168

[52] Historisches Lexikon Bayerns

[53] Württembergisches Urkundenbuch, Band III, Nr. 648, S. 124–125

[54] H. Bauer: Die Butigler von Weiltingen, die Herrn von Insingen und Rotenburg auch die Herrn von Seldeneck, Beilage IV., in Jahresbericht des Historischen Vereins für Mittelfranken, Band 35, S. 6

[55] Jahresbericht des Historischen Verein für Schwaben - H. Bauer: Die Schenken von Ehringen, Schenkenstein auf Hohenburg, Röckingen, Unter-Bibert, Reichenbach und Diespeck, 1866, Bd. 32, S. 57

[56] RI VI,1 n. 861, in: Regesta Imperii Online

[57] RI VI,1 n. 1375, in: Regesta Imperii Online

[58] Carl Friedrich COLLAND: Historische, und durch Wappen erläuterte Nachrichten, von dem altfränkischen Geschlecht der Herren von Nordenberg, Ellwangen 1777

[59] RI VI,2 n. 193, in: Regesta Imperii Online

[60] Dr. Friedrich Küchenmeister: Die Küchenmeister des Meißnerlandes, am Hofe der Wettiner und an dem der Meißner Bischöfe im 13. bis Anfang des 15. Jahrhunderts. In Neues Lausitzisches Magazin, Band 52, Görlitz 1876, S. 220/221

[61] Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 3): M - R — Heidelberg, 1919

[62] Neues lausitzisches Magazin, Band 52, 1876, S. 207ff

[63] Dr. Friedrich Küchenmeister: Die Küchenmeister des Meißnerlandes, am Hofe der Wettiner und an dem der Meißner Bischöfe im 13. bis Anfang des 15. Jahrhunderts. In Neues Lausitzisches Magazin, Band 52, Görlitz 1876, S. 222

[64] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964. S. 80 ff

[65] Die Vögte und Truchsesse von Rotenburg, in Jahresbericht des Historischen Vereins Mittelfranken, Bd. 30 S. 102

[66] Dr. J. P. J. Gewin: Blüte und Niedergang Hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, S-Gravenhage, 1957

[67] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964. S. 80 ff

[68] Axel Hans Nuber: Heilbronner Geschlechter in Gmünd, Gmünder Geschlechter in Heilbronn, in: Hist. Verein Heilbronn, 23. Veröffentlichung (1960)

[69] Dr. J. P. J. Gewin, Blüte und Niedergang Hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, 1957, S. 26

[70] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964. S. 80 ff

[71] Johann Gottfried Biedermann: Geschlechtsregister der Reichsfreien unmittelbaren Ritterschaft Landes zu Franken löblichen Orts an der Altmühl

[72] 12. Jahresbericht des historischen Vereins Mittelfranken. Beilage V. Herr Pfarrer Guth: Die Gräflich Oettingischen Schenken. Ansbach 1842, S. 51 ff.

[73] Historisches Lexikon Bayerns

[74] Fünfunddreissigster Jahresbericht des historischen Vereins von Mittelfranken, 1867, S. 64

[75] Fünfunddreissigster Jahresbericht des historischen Vereins von Mittelfranken, 1867, S. 64

[76] Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Urkunde B37 a U 1

[77] Karl Ferdinand von Jung: Miscellanea. 1, Frankfurt und Leipzig 1739, S. 10

[78] Bauer: Über den Stammsitz der Kaiserschenken Schüpf und Limburg, S. 201ff

[79] Staatsarchiv Ludwigsburg Urkunde B 186 U 15

[80] Staatsarchiv Ludwigsburg B 186 U 17

[80b] RIplus Regg. B Augsburg 1 n. 308, in: Regesta Imperii Online

[81] Dr. J. P. J. Gewin, Blüte und Niedergang Hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, 1957, S. 34

[82] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964. S. 80 ff

[83] J. P. J. Gewin: Die Verwandtschaften und politischen Beziehungen zwischen den westeuropäischen Fürstenhäusern im Frühmittelalter, H. L. Smits, 1964. S. 22

[84] Karl Ferdinand von Jung: Miscellanea. 1, Frankfurt und Leipzig 1739, S. 20

[85] Staatliches Archiv Bayerns, Urkunde STAAM, Staatseigene Urkunden 730, Staatarchiv Amberg

[86] J.P.J Gewin: Blüte und Niedergang hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, S. 17

[87] Dr. J. P. J. Gewin, Blüte und Niedergang Hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, 1957, S. 19

[88] Dr. J. P. J. Gewin, Blüte und Niedergang Hochadeliger Geschlechter im Mittelalter, 1957, S. 20

[89] Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 30, Wien, 1864. Erster Abschnitt. Unsichere Reihe. Graf Friedrich I. und seine muthmasslichen Söhne Albert I. und Ernst von 1058-1102, S. 227 ff

[90] Jacobi erkennt ihn als den um 1136 genannten Gebeno de Offenheim und somit dem Stammvater der Arberger Schenken, nicht dessen Sohn Rudiger wie es Gewin darstellt. Er bemerkt weiter, dass Gebeno von Uffenheim stammesverwandter der Herren von Hohenlohe sind. Diese Darstellung ist durchaus plausibel.

[91] Friedrich Jacobi: Urgeschichte der Stadt und des ehemaligen Fürstenthums Ansbach

[92] Bavaria: Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern, Band 3, 1865, S. 1292

[93] Akademie der Wissenschaften (Wien): Sitzungsberichte, Band 40, 1862, S. 483

[94] So nicht dargestellt bei Gewin doch urkundlich belegt als Bruder des Helmericus - Urk. vom 15. Juli 1213 in Monumenta Boica

[95] So nicht dargestellt bei Gewin doch urkundlich belegt als Bruder des Reichsküchenmeisters Heinrich von Rothenburg. Urkunde vom 3. Juni 1201. - Iringo, fratre Heinrici magistri coquine de Rotenburg ZGORh 2, S. 297 Nach Bauer erscheint Iringus Sohn wieder 1216 Iringus scultetus et frater ejus Goteboldus

[96] Württembergisches Urkundenbuch

 

Anmerkungen

1. In ZGORh unrichtig als Crassenus Sohn des Iring dargestellt. Vgl. Regesta Imperii
2. Der Text des Herbslieds darf durchaus zweideutig verstanden werden. Gebewin - was im Kontext als das "Wein gebende" verstanden werden kann war damals auch der Beiname eines Edelgeschlechts. Setzt man den besungenen Herbst mit der Ehefrau jenes Gebewins gleich macht die Liedzeile erst wirklich Sinn, denn der Herbst ist nicht die Zeit wo der Wein geht, sondern die Zeit wo der Wein kommt. Die unglückliche Liebe des Steinmars zur Dame aus dem Haus Geben, könnte durchaus einen realen Hintergrund gehabt haben. In einer Urkunde vom 1. Dezember 1276 worin das Damenstift Säckingen dem Deutschordenshaus in Freiburg den Zehnt eines vom Stift abhängigen Spitals verleiht tritt Konrad Steinmar (Dienstmann des Minnesängers Walther von Klingen), der wohl selbst als Minnesänger auftrat, neben Johannes von Urberg auf. Dessen Bruder war der Vater der Gutta von Urberg, der Ehefrau des Johannes Geben. Berthold Steinmar, der um einiges Älter als Gutta gewesen sein dürfte, darf somit zum engeren Umfeld der Herren Geben gezählt werden. Die Herren Geben betrieben auch das Badehaus in Freiburg worauf eine weitere Textzeile im Lied anspielt. Darüber hinaus hatten sie Besitzungen in Weitbruch (bei Straßburg) sowie in Birkingen (im Südschwarzwald bei Waldshut) wo auch Steinmars Dienstherr Walther von Klingen begütert war.
3. Jacobi erkennt ihn als den um 1136 genannten Gebeno de Offenheim und somit dem Stammvater der Arberger Schenken, nicht dessen Sohn Rudiger wie es Gewin darstellt. Er bemerkt weiter, dass Gebeno von Uffenheim stammesverwandter der Herren von Hohenlohe sind. Diese Darstellung ist durchaus plausibel.

4. So nicht dargestellt bei Gewin doch urkundlich belegt als Bruder des Helmericus - Urk. vom 15. Juli 1213 in Monumenta Boica

5. So nicht dargestellt bei Gewin doch urkundlich belegt als Bruder des Reichsküchenmeisters Heinrich von Rothenburg. Urkunde vom 3. Juni 1201. - Iringo, fratre Heinrici magistri coquine de Rotenburg ZGORh 2, S. 297 Nach Bauer erscheint Iringus Sohn wieder 1216 Iringus scultetus et frater ejus Goteboldus

6. So nicht dargestellt bei Gewin doch urkundlich belegt als Sohn des Iring Cresso: Heinricus magister coquine, Iringus Crhessoa, Iringus filius eius

 

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© M. Schäfer